Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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Volker W WIlsch
16/06/2016 at 8:50
Kurzgeschichte: Unmöglich Ich schaue auf ein Bild eines Mädchens, 17, das Bild eines schönen Mädchens. Die Freude der Augen, die ja zum Leben sagen springt den Betrachter an. Die Fröhlichkeit mit der das Mädchen dem sich gerade öffnenden Tor des Lebens zustrebt um erwartungsvoll hindurchzugehen ist dem offenen Lächeln, das aus dem Bild strahlt, anzusehen. Das Mädchen ist stolze Besitzerin von vier Eineinziger Plätzen im Herzen andere Menschen, einer Mutter, einem Vater, einem Bruder und einer Schwester. Eineinziger Plätze sind schön, das schönste, was ein Mensch verschenken kann, das schönste, was ein Mensch geschenkt bekommen kann. Die gibt es nicht um Geld, sondern nur um Geschenkt. Gleich vier zu besitzen ist eine Gabe, die nicht viele Menschen haben. Das Mädchen hat sie. Und in ihrem Herzen ist noch Platz für Eineinziger Plätze. Einem Mann, Kindern…, das Leben wartet auf sie. Wer von so viel Liebe ins Leben getragen wird, was kann da passieren? Doch plötzlich aus heiterem Himmel. Das Herz will schlagen, aber es darf nicht, es kämpft, aber es darf nicht. Angehalten, brutal angehalten. Nur ein kleines Mädchen, 17. Ungelebtes Leben Die Eineinziger Plätze sind plötzlich leer. Mutter, Vater, Schwester, Bruder, leer. Dort getroffen wo niemals Hoffnung besteht, jemals gesunden zu können, leer. Wer wir je ermessen können, wie groß die Lücke bei Mutter, Vater, Schwester, Bruder ist, wenn man sie schon als Außenstehender nicht erfassen kann. Man will helfen, wissend, dass man machtlos ist Man will Worte suchen, wissend, dass man sprachlos bleibt Man will Trösten, wissend, dass es keinen Trost gibt Man will Kraft gebend, wissend das es niemals reicht Was bleibt zu tun. Man kann nur die Arme öffnen und die Familie darin einschließen und mit ihr weinen, als Mensch unter Menschen. Quis est Homo, qui non fleret (aus Stabat mater) (Wer darf sich Mensch nennen der da nicht weint)
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