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3986 Einträge
Uwe und Ramona Riße schrieb am 25. November 2018 um 11:54:
Abschlussabend des 1. Malkurses in der Anneli-Marie-Stiftung

Mit Begeisterung haben wir gestern "die Werke" unserer jungen Künstler und Künstlerinnen bewundert. Voller Stolz haben sie diese ihren Eltern, den Sponsoren und uns präsentiert.
Ja, es war ein Erfolg, der erste Malkurs der gestern seinen Abschluss gefunden hat. Natürlich wurde der Abend musikalisch eröffnet, denn einige der Schülerinnen können nicht nur toll zeichnen, sondern auch musizieren. Am Klavier, der Geige und am Cello - wir waren begeistert. Danach wurden die Kunstwerke bestaunt und in lockerer Atmosphäre geplaudert, neue Ideen ausgetauscht, gegessen und getrunken. In einer schönen Mappe durften die MalkursteilnehmerInnen ihre Kunstwerke mit nach Hause tragen.
Immer wieder wurde uns Dankbarkeit entgegen gebracht, die ich gerne an die Lehrerinnen und Lehrer sowie unsere Sponsoren weitergeben möchte. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass wir noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen und begeistern können, vor allem das uns die aufopferungsvolle Begleitung der Lehrer und Lehrerinnen erhalten bleibt, wir immer wieder neue Ausbilder, sowie Sponsoren gewinnen und überzeugen können. Vielen Dank!
Herzlichst Uwe und Ramona Riße
Sabrina Weber schrieb am 14. November 2018 um 22:57:
Liebe Anneli, du wirst für immer unvergessen bleiben. Auch wenn der erste Schmerz verblasst ist, wir werden dich nie vergessen. Du musstest vor uns allen gehen, irgendwann werden wir dir folgen müssen. Die Täter müssen mal einen anderen Weg gehen, sie werden die himmlische Ebene nie erreichen. Der Allmächtige wird schon dafür sorgen. Ruhe in Frieden mein Engel.
Liebe Grüsse Sabrina
Liv schrieb am 3. November 2018 um 18:03:
Ich denke an dich, Anneli. Du wirst für immer jung sein...die Vorstellung deiner geraubten Zukunft tut selbst mir als Fremder weh.
Es geht dir gut, wo auch immer du jetzt bist. Ich hoffe, deine Familie und deine Freunde finden eine Form des Trostes. Ich wünsche es ihnen sehr!
Christiane Gabriele schrieb am 31. Oktober 2018 um 23:58:
.....es gibt in Deutschland nur ganz wenige Stiftungen für Mordopfer , welche von der eigenen ( Opfer ) Familie ins Leben gerufen wurden. Meist sind die Stiftungszwecke klar definiert und verfolgen nur den einen Zweck , etwas Gutes tun im Sinne des Opfers ! Die Stiftung für Anneli Marie hat hauptsächlich künstlerische Inhalte , aber nicht nur ! So wie Anneli gefördert wurde , so werden heute auch andere begabte Kinder in diesem Sinne gefördert . Für viele Menschen ist es aber auch ein großer Schritt in die Stiftung zu gehen , egal zu welchem Anlass . Im Frühjahr waren wir mit Freunden unweit der Stiftung zum Abendessen. Zu meiner Freundin sagte ich , Komm bitte mal mit und schau dir den wunderschönen Engel in der Stiftung an , das Gipsmodell ! Ich stand am Fenster drehte mich um , aber meine Freundin stand gut 5 Meter von mir entfernt ! Sie konnte einfach nicht bis zum Fenster kommen . Da ist mir zu ersten Mal richtig bewusst geworden das es einen räumlichen und auch einen emotionale Abstand gibt ! Es fällt Menschen unheimlich schwer , dieses grausame Verbrechen an sich heran zulassen . Somit fällt es auch schwer die Stiftung zu betreten . Eine Stiftung sollte aber auch auf Gesetzeslücken und Missstände hinweisen und mit aller Kraft verhindern das sich ein ähnliches Verbrechen nochmals ereignet . Eine gewisse Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung zu erreichen , damit jeder etwas mehr über den eigenen Tellerrand schaut ! Nicht voller Egoismus , Arroganz , teilweise mit einer Selbstverliebtheit durch das Leben geht , nach dem Motto : Mein Haus , mein Auto, mein Boot sondern auch mal nach links und rechts schauen , was machen andere Menschen ! Diese vielleicht vor großen Fehlern bewahren , einfach das Gespräch suchen und Hintergründe erfragen.
Anneli Marie ist genau Opfer dieses Systems geworden. Ein Haupttäter der mehr wollte , als er leisten konnte , der sich nicht zufrieden gegeben hat mit dem was er hatte .
Der nach außen eben solche eigentlich doch wirklich unwichtigen Dinge - Haus-Auto-Boot-
nicht präsentieren konnte und durch sein mangelndes Selbstbewusstsein gepaart mit einer
ekelhaften Arroganz nach diesen Dingen streben wollte , aber den falschen Weg gewählt hat.
Er traf auf Menschen die ihn nicht in Schranken gewiesen haben , sondern weggeschaut haben . Die einfach zu schwach waren ihm Paroli zu bieten. Und weil er selbst nur eine jämmerliche Gestalt ist , hat er sich das schwächste Glied in der Familie ausgesucht - Anneli Marie und nicht auf Augenhöhe agiert , von Mann zu Mann ! Es gab mindestens 2 Personen die Anneli vor dem Tod hätten bewahren können , der eine hat weggeschaut und der andere war vom versprochenem Geld geblendet. Wenn es Menschen gibt für die Geld und Anerkennung das Wichtigste im Leben sind , dann sind wir alle in einer ganz armen Gesellschaft angekommen.
Aber Mitmenschlichkeit , Toleranz , Nächstenliebe sollten unser Leben bestimmen , für andere Menschen da zu sein , auch wenn es sich nicht " auszahlt " , nur einfach Zeit zum zuhören zu schenken. Das sind die Werte die vermittelt werden sollten und in der heutigen Zeit ganz wichtig sind. Kommunikation ist das wichtigste Mittel um andere Menschen zu verstehen .....
Simone schrieb am 31. Oktober 2018 um 12:16:
Du wirst nie vergessen sein!
N schrieb am 28. Oktober 2018 um 23:42:
Hallo liebe Anneli-Marie,

wir denken an dich.

Ihr seid eine bezaubernde Familie !
Sandra Haffner schrieb am 26. Oktober 2018 um 22:34:
"Was bleibt ist deine Liebe und deine Jahre voller Leben und das Leuchten in den Augen aller, die von dir erzählen."
Julia Engelmann
Matthias Liedtke schrieb am 2. Oktober 2018 um 2:32:
Seit dem diese Stiftung ins Leben gerufen wurde, seit dem ich medial überhaupt von all dem erfahren hab, ringe ich mit mir, Worte für diese, für all das zu finden. Was hier erschaffen wurde, der Sinn, die Botschaft und das Ziel, ist einfach nur großartig und mit Worten kaum zu beschreiben. Durch ihre Stiftung erhalten Menschen die Chance, die Chance auf Perspektiven, Mut, Hoffnung, Selbstvertrauen zu erlangen, Träume zu verwirklichen. Einfach nur große Klasse. Ich musste nun einfach mal schreiben. Weiter so! Die Stiftung, eure Stiftung, ist nicht nur ein Denkmal, sondern ein Wegweiser, ein Symbol, für die Zukunft. Ihr ehrt damit nicht nur die Vergangenheit, sondern auch das hier und jetzt und vor allem die Zukunft. Die Zukunft vieler begabter Menschen. Hoffnung, Mut, Wertschätzung und Liebe. All das gebt, vermittelt und wahrt ihr. Liebste Grüße aus Hannover.
Reinhold schrieb am 16. September 2018 um 16:58:
Leider kann man das nur bestätigen: die emotionale Intelligenz scheint einer großen Zahl der Juristen und insbesondere der Richterinnen und Richter abhanden gekommen zu sein. Ist dieser Personenkreis mittlerweile so abgestumpft, dass er nicht mehr in der Lage ist, sich in Opfer bzw. deren Angehörige hineinzuversetzen und sich daraus ihr Urteil zu bilden ? Was muss eigentlich noch passieren, damit das Instrumentarium, welches das Strafrecht zur Verfügung stellt, ausgeschöpft und Täter einer gerechten Strafe zugeführt werden ? Die Gesetze - Ausprägung auch des gesunden Menschenverstandes - sind vorhanden, nur müssen sie natürlich auch richtig angewendet werden. Man fragt sich zwangsläufig, ob die Damen und Herren Juristen im unsäglichen Anneli-Prozess überhaupt begriffen haben, worum es ging: Es stand kein Fahrraddiebstahl zur Verhandlung - ein Mensch wurde aufgrund einer zutiefst verkommenen Motivation sinnlos zu Tode gequält, seine Angehörigen sind für ihr Leben traumatisiert ! Es stimmt traurig, wenn Richter(innen) bei ihren Urteilen offensichtlich auch von der Angst vor einer erfolgreichen Revision beeinflusst werden; es stimmt sehr nachdenklich, wenn Anwälte ihre Anerkennung daraus ziehen, dass sie für ihren Mandanten um jeden Preis "das Beste rausschlagen" und dabei moralische und ethische Grundsätze in den Dreck treten. Die Grausamkeit des Verbrechens an Anneli, das unmenschliche und widerwärtige Verhalten der Täter bis zum heutigen Tage ist nicht mehr zu übertreffen. Und doch kommt ein Täter mit einer Strafe davon, die man nur als absurd niedrig bezeichnen kann. Und auch der "Bösere" bekommt noch die Chance, einen Teil seines verpfuschten Lebens in Freiheit zu verbringen. Und das, obwohl sie bis heute nicht mal einen Anflug von Menschlichkeit, Einsicht oder Reue gezeigt haben. Dass die Urteile nicht annähernd der Schuld und den Charakteren der beiden Verbrecher gerecht werden, lässt sich in erschreckender Deutlichkeit daran erkennen, dass es ihnen nicht zu schäbig ist, ihr Opfer nach seinem Leiden und seinem qualvollen Tod auch noch zu verhöhnen ! Warum wird solchen seelenlosen Monstern , die keinerlei Achtung vor dem Leben und der Würde Anderer haben, noch so viel Verständnis und Rücksicht entgegengebracht ? Ich kann Familie Riße nur grenzenlos bewundern, dass sie trotz aller Widrigkeiten, trotz aller Unsinnigkeiten und Ungerechtigkeiten, denen sie sich zusätzlich zu ihrem grenzenlosen Schmerz ausgesetzt sehen muss, immer noch an unseren "Rechtsstaat" glaubt und nicht - was nur allzu verständlich wäre - Unrecht mit Unrecht vergelten möchte.
Es bleibt die Hoffnung, dass sich vielleicht eines Tages doch noch eine jetzt noch nicht wahrnehmbare Gerechtigkeit erfüllen wird.
Andre schrieb am 9. September 2018 um 18:44:
In Gedanken ... bei Ihnen und Anneli
>>>>>unvergessen<<<<<
Christiane Gabriele schrieb am 5. September 2018 um 23:58:
......der 5.9. ein denkwürdiger Tag ! Vor 2 Jahren wurde eine Urteil verkündet , welches nicht
mal ansatzweise gerecht war. Der mögliche Strafrahmen für beide Täter wurde nicht ausgeschöpft , sie bekommen eine 2. Chance !!! Den Akteuren im Gerichtssaal fehlte das Fingerspitzengefühl . Man konnte dort Anwälte und Richter erleben ,denen die emotionale
Intelligenz einfach fehlt . Es waren nur Juristen am Werk mit einer einseitigen Betrachtungsweise , diese zeigten keine Empathie ! Das Urteil von Kandel aus dieser Woche hat ähnliche Züge , die 2. Chance für einen verurteilten Mörder !!!
Politisch scheinbar so gewollt , die Mordopfer haben halt Pech gehabt . Ein Politiker
meinte " Menschen haben immer schon Menschen getötet , auch wenn es anders in den
10 Geboten steht" ! Wir sind hier aber nicht im Krieg ,sondern in einer Demokratie in der auch die Opferseite Rechte haben sollte ! Man kann doch nicht für jedes Mordopfer eine
Stiftung gründen und diese Stiftung als " Ersatz " für den getöteten Menschen nehmen , nur weil der Deutsche Staat es versäumt hat die Gesetze klar zu definieren .
Wer einem Menschen mit Vorsatz das Leben nimmt , dem muss bewusst sein das Lebenslänglich auch heißt ein Leben lang hinter Gittern. Aus meiner Sicht müsste dieser
Personenkreis auch selbst die Unterbringungskosten in der JVA erarbeiten.
Es gibt immer einen Weg , man muss ihn nur finden .......
Sandra Haffner schrieb am 31. August 2018 um 18:32:
"Traurigsein
heißt nicht gut ausatmen können
und nicht spüren wie etwas schmeckt
außer Traurigsein

Traurigsein
heißt vielleicht mehr bemerken
was traurig ist
als vor dem Traurigsein

Traurigsein
heißt nicht Traurigseinwollen
und nicht Unglücklichseinwollen
und auch nicht Glücklichseinwollen

Traurigsein
heißt überhaupt nichts wollen
und auch nicht Nichtswollen
es heißt nur Traurigsein."

Erich Fried
Einen lieben, stillen Gruß!
Jana schrieb am 30. August 2018 um 23:19:
Liebe Fam Riße,

auch in meinen Gedanken bleibt Anneli unvergessen...

Der Schock vor 3 Jahren sitzt noch sehr tief... mein Mitgefühl unendlich stark...

Fühlen sie sich gedrückt

Auch von mir schicke ich Ihnen jede Menge Kraft und Aufmunterung für Ihren Lebensweg ...
Kitty schrieb am 18. August 2018 um 20:31:
Anneli, seit dem 13.08. denke ich mehr als sonst sowieso schon an dich,.... wie jedes Mal.... heute vor 3 Jahren war es diese traurige, unfassbare Gewissheit... in meinem und unzähligen Herzen lebst du weiter!!!
Viel Kraft weiterhin wünsche ich deiner Familie 💕🍀
Lena schrieb am 18. August 2018 um 10:25:
Auch ohne Polizei hätten die Entführer Angst vor späterer Identifizierung durch Anneli gehabt, Herr Riße! Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe!

Und ich kann es bestens verstehen, dass Sie die Mörder sehen wollen; falls dies nicht möglich sein sollte, könnten Sie stattdessen einen Brief schreiben, in dem Sie Ihre Verachtung zum Ausdruck bringen.

Herlichste Grüße
Katrin schrieb am 15. August 2018 um 22:10:
Liebe Anneli, liebe Familie Riße,
vor 3 Jahren wurde Dein Leben, liebe Anneli, einfach so ausgelöscht. Grausam und unfaßbar-- immer wieder und noch. So viele Menschen denken an Dich. Du bist uns ganz nah. Dein Schicksal hat uns berührt. Deine lieben Eltern und Deine Familie sind so tapfer und haben Dir mit der Stiftung und dem Engel ein ewiges Denkmal hier auf Erden geschaffen. Ich verneige mich vor ihnen. Ich sende Dir ganz viele liebe Grüße, da, wo Du jetzt bist. Ich habe zwei Kinder und einen Enkel und bin dankbar, daß ich sie zur Zeit um mich haben darf.
In ewigem Gedenken an Dich, liebe Anneli.
Christiane Gabriele schrieb am 14. August 2018 um 23:59:
......vor 3 Jahren war es Namika mit " Lieblingsmensch " und heute ist es ein genau so schönes Lied von ihr " Je ne parle pas francais " was einen immer an Anneli Marie denken lässt , ob man möchte oder nicht , man kann es nicht trennen. Anneli hätte auch dieses Lied von Namika geliebt ! In den letzten 3 Jahren ist so viel passiert , nach der unfassbaren Nachricht folgten eine Leere und Hilflosigkeit ! Danach ein ( Straf ) Prozess der keine Gerechtigkeit für Anneli brachte und auch keine wirkliche Strafe für die Mörder !!! Zurück bleiben viele Bilder im Kopf , viele Worte ,viele Gesten , viele Versprechungen und auch viele enttäuschte
Menschen ! Gesehenes und gehörtes kann man nicht verarbeiten oder nicht einordnen.
Man hat Menschen um Hilfe gebeten , diese hätten etwas bewirken können , aber man wurde nur enttäuscht , weil in diesen Kreisen nur der Schein nach außen zählt und das man oft auf den Titelseiten erscheint !
Für Wunder muss man beten , für Veränderungen arbeiten . Nur Taten zählen , nicht hohle Worte ......
R. schrieb am 14. August 2018 um 22:52:
Liebe Anneli, heute habe ich wieder Deiner Klaviermusik gelauscht, wieviel Anmut. Habe Dich heute auch in Sora besucht. Mit roten Rosen für Anneli. So vielen Menschen wirst Du immer fehlen. Niemals werde ich verstehen, daß es Verbrecher gibt, denen ein 17-jähriges Mädchen nichts Heiliges ist. Auch nach drei Jahren denke ich immer jeden Tag an ihre immer geliebte Tochter Anneli Marie. Mädchen mit der Seele eines Engels. Sie wird unvergessen bleiben. Und ich glaube, daß der weisse Engel Anneli-Marie die Zeiten überdauern wird auf Ewigkeit.
Simone Schönfelder schrieb am 14. August 2018 um 18:20:
Liebe Familie Risse, auch nach 3 Jahren ist Anneli-Marie unvergessen. Und an diese 3 können Sie noch eine Null und noch eine Null und... anhängen. Denn eine Zeit des Vergessens kommt nur, wenn man sie zulässt. Der tolle Mensch Anneli hat aber nachhaltig bei Vielen etwas Großes bewegt. Bei mir in meinen Gefühlen und Gedanken ist es Achtung zu haben vor meiner Familie, Freunde, vor Menschen wie Ihnen und vor mir selbst. Danke, Anneli! Von Simone
Brigitte Adam schrieb am 14. August 2018 um 16:53:
Drei Jahre sind vergangen, es waren die schrecklichsten Tage meines Lebens.
Wir haben gehofft, gezittert, gebangt und immer auf den erlösenden Anruf gewartet, Anneli ist wieder zu Hause.
Und dann kam diese erschütternde Nachricht. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie man einem jungen Mädchen und der ganzen Familie so etwas antun kann.
Anneli Marie du bist immer in meinem Herzen, Ramona und Uwe ich umarme Euch ganz fest.
Gittl
Michael Buchtmann schrieb am 14. August 2018 um 11:18:
In Gedanken - bei Ihnen und Ihrer Anneli...............
tina schrieb am 14. August 2018 um 11:01:
Ich denke an dich liebe Anneli- Marie. Man kann es weder verstehen noch verzeihen aber eins verspreche ich dir. Niemals wirst du vergessen. Und obwohl mich dein so fruchtbarer Tod so unendlich traurig macht und ich mir wünschte es wäre nicht passiert und du würdest leben, so ergreifend ist es was deine Familie alles Positive, Schöne auf die Beine gestellt hat. Ich weiß das du es gut findest und stolz auf sie bist.
Johannes und Maria schrieb am 14. August 2018 um 10:34:
Liebe Familie Riße,
wieder diese Tage im August- seit drei Jahren denke ich an ihre Anneli und an sie alle.
Wie mag es ihnen heute gehen? Ich weiß es nicht, aber ich möchte ihnen sagen, dass ganz viele Menschen an sie denken, für sie beten und dass sie nicht allein sind- auch drei Jahre danach nicht...
Gottes Segen wünschen wir ihnen, Halt und Sinn in der Familie, im Leben- trotz allem. Sonnenschein, auch in dunklen Momenten. Lichtblicke und Hoffnung, auch wenn die Trauer anders wird, aber nie vergeht. Gott hat das letzte Wort. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint. So ist es. Anneli ist ein Engel. Ihre Maria mit Johannes
René Zaspel schrieb am 14. August 2018 um 0:27:
Sehr geehrte Familie Riße,
drei Jahre sind vergangen und nein, die verdammte Zeit heilt keine Wunden. Auch für mich Fremden fühlt es sich so an, als wäre es gestern gewesen. 😪
Der heutige Artikel in der SZ macht mich zusätzlich traurig. Vorwürfe..... ja, die entstehen wohl automatisch, auch ich bin davon nicht verschont. Ich fahre oft den verhängnisvollen Weg und habe oft genug davon geträumt, diesen verdammten BMW von der Straße zu rammen. Doch wir wissen, daß es leider keine Chance gab, Ihre liebe Anneli rechtzeitig zu finden. 😭
Entsetzen, Unbegreifen und leider Ihr unermessliches Leid bleiben zurück. 😔
Doch ob heute nach drei Jahren, was sich wie gestern anfühlt, ob in 13, 30 oder .... Jahren, sie sind niemals allein, wir alle behalten Anneli im Herzen und vergessen niemals!
Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe, Sie haben alles Menschenmögliche für Anneli getan und das tun sie noch immer. Ihr wunderschöner Name und ihr herzensgutes Wesen wird uns alle überdauern.
Ich wünsche Ihnen von Herzen die Kraft, welche Sie ausstrahlen und wenn Sie das möchten, fühlen Sie sich bitte gern umarmt.
Herzliche Grüße aus Striegistal.
Die Kerze für Anneli-Marie leuchtet, sie wird niemals vergessen!!! 🕯😔
Bernd schrieb am 13. August 2018 um 22:43:
Liebe Anneli,
vor genau drei Jahren um diese Zeit haben Dutzende Menschen nach dir gesucht, sie alle wollten dich finden und retten. Es ist ihnen sogar beinahe gelungen - aber eben nur beinahe.
Vor genau drei Jahren um diese Zeit hast du gehofft und gebangt und wieder gehofft, leider vergeblich.
Vor genau drei Jahren um diese Zeit beging ich die letzten Stunden meines Geburtstages und hatte deinen Namen noch nie gehört. Und trotzdem fing genau an diesem Tag die Verbindung zu dir an, an dem Abend, an dem ein völlig unbestimmbares, negatives Gefühl mich durch den Abend begleitete und bis zum nächsten Tag anhielt.
Seit diesem Tag bist du mir, obwohl völlig fremd, verbunden. Und wie gesagt, ich komme noch mindestens einmal bei dir vorbei, wie versprochen. Will ja auch den Engel kennenlernen.
Ich wünschte du wärest gerettet worden. Dann gäbe es dich zwar nicht für mich, dafür aber für alle Menschen, die dich liebten, noch lieben und in deiner Zukunft geliebt hätten. Und das wäre doch "echt die Krönung" 🙂
Der Familie wünsche ich, dass sie den heutigen Abend unter dem Strich in fröhlichem Gedenken bestreiten konnte.
Steffi schrieb am 13. August 2018 um 21:06:
Gestern erst lief ich über den Theaterplatz und blieb an Anneli-Maries' Foto stehen... 3 Jahre sind nun vergangen, ich erinnerte mich an diesen Tag als wäre er gestern gewesen... ehe ich mich versah, floss eine Träne über mein Gesicht. Ich kann einfach immernoch nicht begreifen was diese Scheusale diesem Mädchen angetan haben, der Gedanke zerreißt mir das Herz, ich bekomme Wut, empfinde Ekel, Verachtung! Ich zünde eine Kerze für dich an, Anneli, das Lied was du hörst ist auch nur für dich. Ich wünsche mir einfach nur, das alles wäre nie geschehen...
Familie Riße, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft, Anneli wird niemals in Vergessenheit geraten.
Charlotte schrieb am 13. August 2018 um 20:27:
Sehr geehrte Familie Riße,

auch wenn wir uns nicht kennen, möchte ich Ihnen heute einmal meine Gedanken schildern.
Ich habe heute das Schuljahr für 36 neue Fünftklässler eröffnet. Vor dem Festakt besah ich mir die Kinder in ihrer Fröhlichkeit, Zerbrechlichkeit, Neugier und doch auch kindlicher Furcht vor dem neuen Lebensabschnitt. An zwei Dinge musste ich dabei besonders denken: meine eigenen Kinder (1 und 4) und an Ihre Tochter Anneli-Marie. Obwohl es viele Schicksalsschläge in Dresden gibt, hat mich keines so bewegt wie Ihres und das Ihrer Tochter. Fassungslos und unbegreiflich stellt sich mir der Gedanke, was sie durchleiden musste und sie dazu als Familie, als Eltern, als liebende Angehörige. Jeder Gedanke an Anneli und ihre Geschichte bewegt mich seit drei Jahren. Ich denke - obwohl mir persönlich unbekannt - oft an sie. Sie führt mir die Zerbrechlichkeit unserer Kinder und unser begrenztes Schutz-Bieten als Eltern vor Augen.
Als ich dann heute nach Hause kam, sah ich das große Foto von Anneli in der Zeitung: was für ein schönes, junges, pralles Leben sinnlos vernichtet wurde. Welches Leid damit auf unendlich viele Menschen geladen wurde. Unfassbar, was Menschen tun können.
Ich möchte Ihnen mein Mitgefühl und gleichzeitig Respekt aussprechen, was Sie mit der Anneli-Stiftung geschaffen haben. So hat Ihr unaufhaltbares Weggehen zumindest einen kleinen Wert erschaffen für andere Kinder und Jugendliche.
Ein stiller Gruß
Susann schrieb am 13. August 2018 um 20:19:
In diesen Minuten denke ich an Dich Anneli 🙁 ich hoffe, es geht Dir gut, da wo Du jetzt bist.
Melly schrieb am 13. August 2018 um 19:38:
Ach Anneli.. genau jetzt sind es 3 Jahre..
Heute vor 3 Jahren die Entführung, morgen dann dein Todestag...
3 Jahre voller Sehnsucht und so viele Fragen die unbeantwortet bleiben.
Die Gedanken was du vor 3 Jahren um diese Zeit mitmachen musstest machen mich traurig, und auch wütend. Es bleibt einfach unfassbar.
Ich habe eine Kerze für dich angezündet und hoffe das es dir, dort wo du bist, gut geht.

Wir denken an dich, du bist unvergessen! <3
N schrieb am 13. August 2018 um 19:14:
Heute vor 3 Jahren....
An diesen dunkelten Tagen finde ich keine Wort, um auszudrücken, was ich gerade fühle. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Anne-Maries Schicksal lässt auch mich nicht los. Seit 3 Jahren denke ich fast täglich an ihre unfassbare Geschichte. Im Jahr 2015 war auch ich gerade 17 Jahre alt. Auch mein Papa ist Bauingenieur.So ein junges Mädchen....sinnlos aus dem Leben gerissen. Mir versagen wirklich die Worte. Ich stelle mir immer wieder die Frage nach dem Warum. Warum ist das passiert ? Es ist so unwirklich, so sinnlos. Es zerreißt mir das Herz, wenn ich an an euch als Familie denke..wie ihr euch gerade wohl fühlt? Ich muss die ganze Zeit an euch denken. Auch wenn ich wahrscheinlich keine passenden Worte, um euch Trist zu schenken, will ich zeigen, dass ihr nicht alleine seid ! Niemand von uns kann eure unendliche Trauer nur ansatzweise nachempfinden und dennoch denken sehr viele Menschen an Anneli. Sie hat so viele Menschen hier tief berührt.
Was ihr in den letzten 3 Jahren ausgehalten und auf die Beine gestellt habt, ist schier unglaublich. Die Beerdigung, das große Medieninteresse, der Prozess, die tiefe Trauer, die wunderschöne Stiftung.
So viel durchgestanden und gleichzeitig so viel erreicht ! Ihr seid bewundernswert. Anneli war ein wundervolles und herzliches Mädchen und das bleibt sie! Sie hatte ein tolles Elternhaus, ein erfülltes und schönes Leben.
Ich muss ehrlich gestehen, dass sie meinen Charakter ein wenig verändert hat. Ich versuche in ihrem Sinne Nächstenliebe, Fröhlichkeit und Toleranz gegenüber anderen Menschen zu leben. Immer wieder denke ich an sie als einen engelsgleichen Menschen zurück.
Ich hoffe wirklich sehr, dass die positiven Erinnerungen an Annelis Leben die Gedanken an diese unglaubliche Tat irgendwann überlagern können.
Wir sollten alle, genau wie Anneli-Marie, Positivität ausstrahlen und gutes tun.
Haltet durch ! Ihr werdet sie wieder sehen !
Auf eurem weiterem Weg wünsche ich euch noch ganz viel Kraft! 👼🏻
In tiefer, aufrichtiger Anteilnahme..
Uta schrieb am 13. August 2018 um 13:52:
Liebe Anneli,
nun sind diese furchtbaren beiden Tage wieder herangerückt.
Heute und morgen zünde ich Kerzen für Dich an und werde sie ins Fenster stellen.
Oft muss ich an Dich denken und an Deine Familie, die so viel zu ertragen hat.
Selbst einer gänzlich fremden Person wie mir setzen die Gedanken an Dein Schicksal sehr zu.
Du wirst nie vergessen sein, Deiner Familie wünsche ich ganz viel Kraft und Liebe!
Angela Tietze schrieb am 13. August 2018 um 12:56:
Liebe Familie Riße,

heute jährt sich der Tag wieder, der ihr ganzes Leben veränderte. Ich denke seit 3 Jahren immer wieder daran und möchte Ihnen mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Dieses Verbrechen lässt mich nicht mehr los und die Streichelzoomentalität gegenüber Tätern in unserem Staat finde ich skandalös. Warum werden Täter nicht entsprechend von der Gesellschaft geächtet? Warum werden sie oft auch bei kleineren Vergehen nicht benannt?
Da heißt es Herr "R" aus "M" ! Aus Gründen des Datenschutzes werden auch die Täter geschützt und die Opfer fühlen sich ohnmächtig. Ich war 2014 in der Nähe des Ortes, nämlich in der Pension Kümmel während einer Weiterbildung untergebracht und meine Schwägerin ist in Zittau mit Frau Riße in die Schule gegangen. Nicht zuletzt deshalb bewegt mich ihr Schicksal. Bleiben Sie bitte weiterhin stark obwohl das unheimlich schwer ist.
In Verbundenheit
Angela Tietze
Eckartsberg
Lena schrieb am 13. August 2018 um 8:30:
Zum 13. & 14. August denke ich an Anneli und die Geschehnisse vor drei Jahren. Sie bleibt unvergessen... Es berührt mich zutiefst, was Anneli passiert ist, in einem wunderschönen Sommer, auf einem idyllischen Feldweg, mit ihrem Hund - aus dem Paradies gerissen.
Aber Sie, Familie Riße, haben alles getan, um sie zu retten, und darauf wäre sie sehr stolz! Da bin ich sicher. 💕💕💕
Reinhold schrieb am 12. August 2018 um 9:29:
3. Jahresgedenktag

BEGREIFEN kann man es nicht
VERZEIHEN darf man es nicht
VERGESSEN wird man es nicht
Thea schrieb am 12. August 2018 um 3:24:
Liebe Anneli,

bald ist es wieder soweit. Seit es August ist, schaue ich auf den Kalender, hoffe irgendwie, dass dieser Tag mit deinem Todesdatum doch nicht kommt. Aber natürlich wird es das. Zum dritten Mal, nun schon. Dein Schicksal lässt mich nicht los. Jeden Tag führt mindestens ein Gedanke zu dir hin und ich frage mich in einer endlosen Zeitschleife dutzende Fragen, die keiner mir beantworten kann. Ich denke an deine Familie und daran, wie sie den nahenden Tag verbringen wird. Ich denke an die wohlgenährten, gut versorgten Mörder und wundere mich nicht, wenn ich glaube, dass es spurlos an ihnen vorübergehen wird. Man liest hier so oft von Demut und Sinn und Gottes Segen und, dass Selbstjustiz keinen Zweck erfüllt. So viel davon mag stimmen. So viel anderes wiederum … . Wieso dürfen sie weiterleben, wenn du es nicht kannst. Was ist das für ein Tausch, sie gegen dich. Wie kann es sein, dass so etwas möglich ist. Dass so etwas ungestraft bleibt. Was passiert hier, immer und immer wieder. Man liegt wach und weiß es nicht. Man ist beschäftigt und verdrängt es, so lange, wie die Beschäftigung andauert. Kaum etwas hält mich so gefangen wie das, was dir angetan wurde. Man kann dieses Grauen kaum antasten. Man hat Tränen in den Augen, obwohl man in sicherer Entfernung wohlbehalten und geliebt in seinem Bett liegt. Man fühlt sich ein Stück weniger hier zu Hause. Denn wohlbehalten und geliebt, das warst du auch. Doch das hat zwei von denen nicht aufgehalten. Und auf einmal war dieser Ort nicht mehr wiederzuerkennen. Menschen lachen, scherzen und verrichten banale Alltäglichkeiten. Es scheint alles normal und okay zu sein und manchmal fühlt es sich an, als wäre diese zweite Wirklichkeit, in der eine Grausamkeit die andere übertrifft, bloß eine Erfindung aus einem Roman. Und dann wieder ist es ganz nah, wie die einzige Realität, die stimmt. Dann kann ich das Lachen und die Scherze nicht verstehen.
Ich kannte dich nicht, doch seit ich weiß, dass es dich gab, begleitest du mich. Ich möchte alle Gedanken dir widmen und keinen denen, die dich deiner Familie und jeder Möglichkeit geraubt haben. Ich schaffe es nicht immer. Dann will ich eine richtige Strafe sehen, etwas weit Schlimmeres als wenige sanfte Jahre hinter Gitter. Doch dass "sie" für mich jedes Recht auf ein Leben, oder sogar bloßes Dahinvegetieren verwirkt haben, ist nicht das Maß aller Dinge. Das bedeutet nicht, dass geschehen wird, was ich für richtig erachten würde.
Ich werde weiterhin täglich an dich denken. Ich werde alle Einträge hier lesen und mir dein wunderschönes Klavierspiel anhören. Ich lese, was deine Familie jeden Tag aufs Neue schafft und meistert. Im Herbst besuche ich zum ersten Mal dein Grab, um endlich den weißen Engel zu sehen. Vielleicht, ...nur vielleicht..., hält das die Monster ein wenig auf Abstand. Vielleicht, auch wenn keine göttliche Macht mit dem Verbrechen an dir zu vereinbaren ist, ich nichts davon verstehe und mich gegen jede gutgläubige Schönrederei wehren will, kann es etwas helfen. Für alle Zeit solltest du im Mittelpunkt stehen. Dein Licht, nicht deren Dunkelheit.
Ich wünschte so sehr, du wärst noch am Leben. Ich wünsche so sehr, deine Eltern hätten dich nie verloren und die Traueranzeige für dich hätte nie gedruckt werden müssen. Ich möchte so gern an alles glauben, was deine Schmerzen und das Leid deiner Familie lindert. Du hättest so vielen niemals auf diese Weise bekannt werden sollen. Wir alle sollten das alles gar nicht aufschreiben.
Es steht mir nicht zu, dir irgendwelche Worte in den Mund zu legen. Was du gewollt hättest … was du nicht gewollt hättest. Du hättest dein Leben gewollt. Nur das. Nur das war nicht zu viel verlangt.
Von hier aus kann man nur so wenig tun. Eigentlich so gar nichts. Man kommt sich so hilflos und dünn vor. Worte sind nur Worte, auch wenn man verzweifelt an ihnen herumbastelt, wenn man ständig versucht, sie in mehr zu verwandeln.
Du berührst und bedrückst mich, jeden Tag.
Die herzlichsten Grüße an deine Familie.
Bis bald, am Engel.
Ulrike schrieb am 9. August 2018 um 12:13:
Liebe Familie Risse,

nun zeigt das Kalenderblatt wieder den Monat "August" und die Tage werden plötzlich wieder dunkler. Doch das liegt nicht nur daran, dass -trotz des traumhaft schönen Sommerwetters- die Tage langsam wieder kürzer werden! Nein, seit dem Verbrechen an Anneli ist der August für mich persönlich ein Monat mit dunklen Gedanken. Fassungslos darüber, wie Menschen zu solchen Taten fähig sein können! Fassungslos, weil man keine Gerechtigkeit für Sie als Hinterbliebene gesehen hat! Fassungslos darüber, dass ein so junges Mädchen ihres Lebens beraubt wurde!!! Ich werde es niemals verstehen können, es ist und bleibt für immer unfassbar! Was bleibt, sind die Gedanken an Anneli, meinen größten Respekt für Ihre Größe, mit der Sie trotz der vielen Widrigkeiten und des unsagbaren Schmerzes ihr Schicksal angenommen haben und selbst dabei noch viel Gutes für andere Menschen tun. Und es bleibt mir, am nun nahenden Jahrestag eine Kerze für Anneli anzuzünden und Sie als ihre Familie wissen zu lassen, dass es Menschen gibt, die mit Ihnen fühlen. Das letzte Wort hat Gott.... Jedenfalls vertraue ich darauf.
Herzliche Grüße,
Ulrike
Gerald schrieb am 9. August 2018 um 9:53:
Liebe Familie Riße,

ich werde am kommenden Schicksatag für Ihre liebe Anneli eine Kerze anzünden, unvergessen und immer in Gedanken bei Ihnen verfolge ich Ihr Schicksal. Ich verneige mich vor Ihnen, noch nie hat mich ein Verbrechen so berührt. Seien Sie umarmt, mit herzlichsten Grüßen.
Bernd Grabowski schrieb am 8. August 2018 um 13:02:
Liebe Familiie Riße, liebe Anneli.
Nun sind es also bald drei Jahre. Ich habe Anneli bei der Bestattung versprochen, sie schnell wieder zu besuchen, mir den Engel anzuschauen.
Die Entfernung war bisher doch immer zu gross, aber versprochen ist versprochen. Mindestens einmal noch will ich Anneli besuchen.
Robschütz ist mir in Erinnerung geblieben, was für ein Refugium dieser Ort doch sein kann, gerade für mich als Städter. Wobei – ich bin ja selbst Dorfkind gewesen und kann mich ein bisschen in die Gefühlswelt von Dorfkindern hineinversetzen.
Was nach wie vor wahr geblieben ist, ist die Tatsache, dass Anneli mich seit ihrem Einzug in mein Herz nie wieder verlassen hat. Höre ich den Namen Anneli oder denke ich an sie, kommt eine Schwere in mir hoch. Das alte Gefühl, das mich im August 2015 begleitet hat.
Es sind wieder heisse Tage in Dresden, so wie damals. Die Hitze flimmert wieder auf den Feldern, die nur in diesem Jahr wohl nicht so grün sind wie damals.
Ich würde gern vorbeischauen und den Geist von Anneli für ein paar Minuten wahrnehmen. Früher oder später klappt das noch, denn versprochen ist versprochen.
Anneli bleibt unvergessen.
Ich wünsche der Familie Stärke und doch auch Glück und Fröhlichkeit für die kommenden Tage.
Tanja schrieb am 5. August 2018 um 16:41:
Heute habe ich das Lieblingslied von Anneli gehört. Und sofort wurde ich schlagartig an das Geschehen erinnert. Sie hätte jetzt Ihr Leben genießen sollen. Manchmal hinterfrage ich natürlich, wo war da Ihr Engel? Ich bin wirklich sehr gläubig, aber wie konnte Gott das zulassen.? So ein wundervolles Mädchen... Ich wünsche mir so sehr, dass Anneli irgendwann einmal, wenn die Zeit gekommen ist, wieder mit Ihnen zusammen ist. Alles Liebe..
Sibylle schrieb am 23. Juli 2018 um 15:40:
Liebe Familie Risse, ich lebe mein Leben mit allem was dazu gehört, ganz und gar meines. Aber ab und an erwischt mich so ein heller scharfer Gedanke an Anneli-Marie, völlig aus dem Unerwarteten. Auch als Schrecken, immer wieder der Schrecken, was ihr geschehen ist, da fehlt mir die Vorstellung. Ich sehe meine Töchter groß werden und zucke zusammen: wieso nicht Anneli-Marie? Ich versuche nicht, einen Sinn in dem zu sehen, was geschehen ist, das entzieht sich mir völlig. Aber ich versuche Annelis Lächeln und Wärme in mein Leben zu lassen und denke voller Freude an sie, beim Autofahren, beim Essen machen, beim Wandern und Radfahren. Solche Menschen wie sie machen die Welt schöner, leichter, froher. Und dass sie weg ist macht die Welt ärmer, dunkler, abgründiger. Aber ich will das schöne leichte und warme von ihr mittragen. Ohne den Abgrund zu vergessen.
Marcel schrieb am 21. Juli 2018 um 22:55:
Hi Anneli fühle dich gedrückt... Wie denken an dich.
Lina schrieb am 20. Juli 2018 um 23:30:
In stiller Anteilnahme. Viel Kraft wünschen wir Ihnen. Sie sind nicht allein. Danke für Ihre Projekte. Alles Gute.
Jutta schrieb am 20. Juli 2018 um 1:44:
Liebe Familie Riße,
ich, die ich selbst eine Mutter bin, denke oft an Sie und daran, welch unsäglicher Schmerz Ihnen zugefügt wurde. Ihre wunderhübsche Tochter Anneli-Marie strahlt auf den Fotos so viel Anmut und Tiefe aus, sie war sicher ein ganz besonderer Mensch! Ich schreibe Ihnen, weil ich hoffe, dass es Ihnen vielleicht ein klein wenig hilft, wenn Sie spüren, dass Sie nicht vergessen sind und dass es viele Menschen gibt, die an Sie und Ihre Tochter denken und die von Ihrem Schicksal sehr berührt sind. Ich schließe Sie in meine Gebete ein und wünschen Ihnen aus tiefstem Herzen Trost, Kraft und Gottes Segen.
N schrieb am 14. Juli 2018 um 9:20:
Ein Licht und ganz viel Liebe für die schöne Anneli-Marie👼🏻
Reinhold schrieb am 13. Juli 2018 um 15:54:
"Warum lässt mich das alles nicht mehr los ? " Diese Frage stelle auch ich mir seit nunmehr knapp drei Jahren immer wieder. Nach den sadistischen, zutiefst menschenverachtenden und absolut gefühllosen Verhaltensweisen der beiden Verbrecher vor, während und auch noch nach der grausamen Tat war jeder normal denkende und normal fühlende Mensch sicher, dass beide Mörder(!) den Rest ihres Lebens hinter Gittern würden verbringen müssen. Stattdessen mussten die vor Schmerz zerrissenen Angehörigen mit unendlcher Tapferkeit einen demütigenden und enttäuschenden Prozess durchstehen. MIt einer Richterin, deren Sorge gelegentlich mehr den Angeklagten galt als den Hinterbliebenen, mit teilweise skrupellosen Verteidigern sowie feigen Angeklagten. Mit einem Urteil, das selbst dem Haupttäter trotz der festgestellten Schwere seiner Schuld noch die Aussicht auf ein Restleben in Freiheit in Aussicht stellt. Ganbz zu schweigen vom zweiten Täter, der ob seiner "aufklärenden Mitwirkung" schon bald wieder ein "normales" Leben in Freiheit führen könnte. Und das ist es vermutlich, was Menschen wie mich, Christiane Gabriele und vermutlich noch viele Menschen mehr nicht zur Ruhe kommen lässt; was auch in vielen Beiträgen bislang immer wieder ausgesprochen wurde: unfassbar ! Unfassbar, dass es
Menschen gibt, die so dumm, so grausam und so bar jeden MItgefühls sind, dass sie eine solch furchtbare Tat begehen können ( und anschließend feiern gehen ! ). Unfassbar, dass Verteidiger alle moralischen Skrupel über Bord werfen und selbst die feststehende Täterschaft ihres Mandanten in Zweifel zu ziehen versuchen. Unfassbar, dass das Gericht nicht in der Lage war, die bestehenden Gesetze so anzuzwenden, dass die Tat eine angemessene Sühne erfahren konnte. Unfassbar auch, dass Opfer wie die Familie Riße immer wieder Demütigungen hinnehmen müssen durch die Erkenntnis, wie sehr sich Gerichte bemühen, den Tätern gerecht zu werden und wie wenig den Opfern. Vielleicht haben wir ja tatsächlich noch einen Auftrag im Namen der Gerechtigkeit zu erfüllen.....................
Johannes und Maria schrieb am 1. Juli 2018 um 16:30:
Liebe Ramona und Lieber Uwe Risse und alle,
ich habe so fest an sie und Anneli gedacht an ihrem 20. Geburtstag, den sie hätten gemeinsam feiern sollen...
ich habe länger nicht mehr geschrieben, aber nicht weniger an sie gedacht,
ich wollte sie nur endlich auch mal zur Ruhe kommen lassen nach all den Monaten...
doch heute überkam es mich. Ich wollte ihnen aus dem heutigen Sonntags-Gottesdienst etwas mitgeben: Psalm 37,5: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird s wohlmachen. Ich musste so sehr an Anneli und ihr aller Schicksal denken. Und dennoch darf man nie aufgeben, dass Gute zu hoffen- so schwer der Weg auch ist. Anneli geht mir seit ich von ihr gehört habe nicht mehr aus dem Sinn. Wirklich- sie muss ein Engel sein.
Sie bleibt unvergessen. Für immer UNFASSBAR. Mit ganz viel Liebe, ihre Maria <3
R. schrieb am 30. Juni 2018 um 9:24:
Liebe Anneli. Habe Dich besucht, Du liebe Maus. So viele schöne Blumen bei Dir. Weiße Rosen. Gelbe Rosen. Eine rote Rose in der Mitte. Und der weisse Engel Anneli-Marie trägt einen abgebrochenen Ährenzweig. Stille ist gewesen. Doch so ruhig dieser Ort und friedlich, so unfassbar bleibt was geschehen ist. So viele Bilder die mit Dir zusammenhängen. Das Bild eines wunderschönen Mädchens. Das Spiel auf dem Klavier, als so viele Menschen Abschied von Dir genommen haben. In mir ist auch das Bild wie Deine Mama aus dem Gerichstsaal lief. Wie Deine Mama und Papa bei den Musikern waren. Die Besucher in Deinem Buch. Das Beste auf Erden! Und Dein Klavierspiel, liebe Anneli. Schon Dein Name: Anneli-Marie. Niemals werde ich Dich vergessen. Anneli-Marie, Mädchen mit den vielen Talenten, Sprachen, Musik, Kunst, lebenslustig, hell wie ein Frühlingstag, Klavierspielerin mit dem Antlitz eines Engels. 17 Jahre, fast noch ein Kind.
Sabine Meyer schrieb am 29. Juni 2018 um 17:33:
..... bin gerade in Gedanken bei Dir und Deiner Familie....
Simone schrieb am 24. Juni 2018 um 13:34:
Liebe Anneli-Marie, vor zwei Tagen war Dein Geburtstag. Deine Familie hat mit Sicherheit den ganzen Tag an Dich gedacht. Du bleibst unvergessen für Familie, Freunde, Fremde...und für mich. Simone
Christiane Gabriele schrieb am 22. Juni 2018 um 23:59:
....man steht am Grab und fragt sich jedes Mal , warum lässt mich das alles nicht mehr los ???
Es ist die Trauer um einen Menschen den man nicht kannte , der einem trotzdem irgendwie
sehr nah ist ! Vielleicht ist es ein Auftrag , der hier auf Erden noch zu erfüllen ist !!!
Ein Auftrag im Namen der Gerechtigkeit , die es nicht mal ansatzweise für Anneli Marie
gegeben hat. R.I.P.