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4046 Einträge
Sandra Haffner schrieb am 14. August 2019 um 21:51:
In Gedanken bei Ihnen, liebe Familie Risse!
K.Luzie schrieb am 14. August 2019 um 21:43:
Auch ich mich hat dieses Woche und insbesondere der Tag heute sehr bewegt. Ich musste ständig an Anneli denken und auch nach vier Jahren ist der Schmerz und das Leid noch immer deutlich spürbar.Wie muss es Ihnen dann als Familie gehen. Man kann es sich nicht vorstellen.Wir wünschen Ihnen weiterhin ganz ganz viel Kraft.
K & M aus Weinböhla
N schrieb am 14. August 2019 um 21:25:
Ich denke an euch. Das wird auch immer so bleiben.
Noch nie hat mich ein Verbrechen so sehr berührt.
Ich finde heute keine Worte mehr.
Mein tiefstes Mitgefühl und mein tiefster Respekt...
Andre' schrieb am 14. August 2019 um 21:04:
Anneli
..... in Gedanken bei Dir, deiner Familie und Freunden.

für immer unvergesen
Manuela Kretschmann schrieb am 14. August 2019 um 20:24:
Liebe Familie Riße,
Jedes Jahr stell ich eine Kerze auf, um das Andenken von Anelli aufrecht zu halten, auch wenn ich Ihre Tochter nicht persönlich kannte, hat mich das sehr hart getroffen, denn ich bin in einem Nachbarort aufgewachsen und habe mich immer sicher und wohl gefühlt.
Auch wenn die Jahr vergehen, der Schmerz wird immer bleiben, denn ein Platz bleibt immer leer.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft für die Zukunft.
Anneli wird niemals vergessen !
Liv schrieb am 14. August 2019 um 12:37:
Liebe Anneli,
es ist schwer zu ertragen, wenn man sich vorstellt, was du vor vier Jahren in den vergangenen Stunden erleben musstest. Es tut weh, diese Gedanken an dein Leiden zuzulassen. Es war so mutig von deiner Familie, sich diesen grausamen Details im Gerichtssaal zu stellen und danach zu versuchen, sich wieder im Leben zurechtzufinden.
Ich denke immer noch oft an dich und deine Familie. Es ist nicht fair, dass du nicht mehr hier bist und es wird nie wieder gut sein. Mögen deine Freunde und deine Familie weiterhin Trost und Sinn finden.
Ich denke an dich und an Sie!
R. schrieb am 14. August 2019 um 6:23:
Zu allen möglichen Zeiten eines Tages denke ich an Anneli. Wie ganz liebe Menschen hier im Buch für Anneli suche auch ich immer wieder nach ihrer Tochter. So habe ich auch vor einigen Tagen den Artikel gefunden:

https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/ein-wein-erinnert-an-die-tote-anneli-artikel10561439

Wir haben es nicht vergessen, daß sie von ihren Freundinnen unf Freunden Lii genannt wurde. Und daß Anneli manchmal verbimmelt gewesen ist. Auch dieses Wort habe ich nicht vergessen. Anneli's Schwester sagte damals im Jahr 2015, daß ihre Eltern nie wieder so sein werden, wie sie gewesen sind. Aber vielleicht haben sie doch davon etwas bewahren können. Ich denke immer noch jeden Tag an ihre geliebte Tochter. Ich glaube, daß man Anneli's Empfinden nur ahnen kann, wenn man ihrer Klaviermusik lauscht. Sie ist einzigartig gewesen. In stillem Gedenke an Anneli. Ich werde sie niemals vergessen.
Lia schrieb am 13. August 2019 um 22:39:
Liebe Anneli,

dieser Tag war zerrissen von Gedanken an dich. Heute, heute Nacht, morgen Früh, den ganzen Tag lang. Ich werde nicht von dem loskommen, was dir angetan wurde. Diese unfassbare Grausamkeit passt nicht zu deinem bildschönen Gesicht oder der Beschreibung deines Wesens. Es gibt keine Worte für den Leidensweg, den du gehen musstest, für deine letzten Stunden und all die Zeit danach.
Wenn man die Zeit zurückdrehen könnte. Wenn man die Richtigen nicht bloß aus dem Leben reißen, sondern zur Hölle schicken könnte.
Es hilft nicht, ändert nichts, aber heute liege ich wach und denke an dich.
Liebe Familie Riße, vielen Dank für die Möglichkeit, hier schreiben zu dürfen. Danke dafür, dass diejenigen von uns, die Anneli nicht kannten, durch Ihre Augen von ihr erfahren durften. Es tut mir so unendlich leid, dass Sie diese Tage jedes Jahr aufs Neue erleben müssen. Dass es nie aufhört, während andere meinen, es würde irgendwann vorübergehen. Oder verjähren. Oder einfach Teil des Alltags werden.
Ich würde an dieser Stelle ein bedeutsames Zitat voll tröstender Weisheit niederschreiben, wenn ich denn eines wüsste. Stattdessen kann ich Ihnen einfach nur herzliche Grüße aus Würzburg und meine Hochachtung senden.
Ich wünsche Ihnen alle Kraft der Welt!
Simone schrieb am 13. August 2019 um 19:39:
Verehrte Familie Risse, in Gedenken an Ihre wundervolle Anneli-Marie habe ich in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin eine Kerze angezündet. Auch ein Ort an dem vor einigen Jahren eine sinnlos grausame Tat passierte. Bleiben Sie stark als Familie, aber Sie dürfen auch schwach sein. Und sich in solchen Momenten wieder gegenseitig stützen. Schön, dass es Menschen wie Sie mit solcher Schaffenskraft gibt. Die Stiftung bewirkt sicherlich viel Positives für andere und auch für Sie selbst. Alles erdenklich Gute weiterhin, Simone
Katja schrieb am 13. August 2019 um 19:32:
Liebe Anneli, den ganzen Tag denke ich wieder an dich, wie du diesen vor 4 Jahren lebensfroh verbracht hast und in diesem Moment mit deinem Hund los gezogen bist.... ich bin bei dir und deiner Familie, obwohl ich dich nicht kannte aber dein Schicksal wird mich immer beschäftigen.... bin in Gedanken bei euch, liebe Familie Risse...,
Lena schrieb am 13. August 2019 um 0:10:
13. & 14. August... 😔 Wir alle denken an dich, Anneli. ♡
Reinhold schrieb am 10. August 2019 um 10:14:
Zum vierten Mal jährt sich der Tag eines abscheulichen Verbrechens.
Und wieder treffen zwei extrem gegensätzliche Gefühlswelten aufeinander: hier tiefste Verachtung für zwei Kreaturen, die sich in bodenloser Dummheit und grenzenloser Verkommenheit anmaßten, ein blühendes Leben brutal, völlig sinnlos und ohne auch nur den geringsten Anflug eines menschlichen Empfindens zu beenden, die immer wiederkehrende Traurigkeit, die regelmäßig aufsteigende hilflose Wut, letztlich die verstörende Vorstellung, dass zumindest einer der beiden Unmenschen in diese Gesellschaft zurückkehren darf..........
Auf der anderen Seite das ehrende und liebevolle Gedenken an einen einzigartigen Menschen sowie Hochachtung für die unendliche Tapferkeit der Menschen, denen unverschuldet ein grausames Schicksal aufgezwungen wurde und die es doch in so bewundernswerter Weise zu meistern versuchen.
Es bleibt: für immer unfassbar !
Für immer unvergessen.
Ruhe in Frieden, Anneli-Marie
Dani schrieb am 8. August 2019 um 12:01:
Hallo Anneli.
Auch wir kannten uns nicht, aber dein sinnloser Tod hat mich damals wirklich erschüttert. Als ich so alt war wie du, verlor ich bei einem Autounfall zwei Schulfreunde. Die Fassungslosigkeit bleibt, ebenso wie die unbeantwortete Frage nach dem Warum. Auch die Erinnerungen an weinende Eltern und Jugendliche auf einem Friedhof, oder den Anblick eines leeren Platzes im Klassenzimmer werden nie verschwinden.
Doch ebenso verschwinden niemals die Erinnerungen an das Lachen oder diese eine Umarmung. Diese Party auf dem Dorf, bei der man so viel Spaß zusammen hatte, die Klassenfahrt an den See oder das heimliche Davonstehlen in der Großen Pause. Voneinander Abschreiben, vor dem Sportunterricht drücken, zusammen auf den Weihnachtsmarkt und ins Kino gehen, und und und...
Am Ende zählen diese kostbaren Momente, die man gemeinsam erlebt hat. Sie sind in unseren Herzen fest verankert und begleiten uns, Hinterbliebene, durch unser Leben. Zaubern vielleicht eines Tages sogar eine kleine Träne in unser Auge, die nicht der Trauer und dem Gram geschuldet ist. Lassen uns mit dem Gedanken zurück "Deine kurze Zeit auf dieser Welt war großartig und ich bin froh dich dabei ein Stück begleitet zu haben".
Johannes und Maria schrieb am 25. Juli 2019 um 14:29:
Liebe Familie Risse,
ich lese und google öfter mal im Internet Artikel und da fiel mir der jüngste Beitrag in die Hände- ein Wein für Anneli. Der Rosa- Lii. Es hat mich fast zerrissen ihr Bild mit der Flasche zu betrachten, lieber Herr Risse, und das Interview zu lesen.
Ich konnte gestern Abend lange nicht einschlafen. Immer wieder habe ich gedacht, was für eine starke und unglaublich tolle Familie sie doch sind- eine, vor der ich meinen Hut ziehe. Anneli bleibt unvergessen. Ihre Lii. Herzlich Maria mit Johannes
Manuela schrieb am 16. Juli 2019 um 9:42:
Liebe Familie Riße,
vergangenen Freitag bin ich hinter einem Transporter Ihrer Firma her gefahren und sofort war die schreckliche Tat an Annelie wieder präsent. Ich dachte, wie lange ist das jetzt her? Es werden im August tatsächlich schon 4 Jahre! Immer wenn ich das Lied von Namika "Lieblingsmensch" höre, denke ich an Annelie. Ich kannte sie nicht persönlich, aber dieses Lied verbinde ich immer mit ihr, weil es damals ganz neu war, als Annelie starb und sie es mochte. Der Schmerz wird nie vergehen und auch nicht die Verachtung gegenüber den Tätern, sowas ist für mich völlig unverständlich, wie man einem unschuldigen Mädchen so etwas antun kann. Es gibt keine Strafe, die für eine solche abscheuliche Tat gerecht wäre. Die Erinnerung kann einem keiner nehmen und es gibt so viele schöne Fotos von Annelie. Dennoch wird sie immer fehlen, jeden Tag! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft!
Michaela schrieb am 7. Juli 2019 um 0:11:
Liebe Familie Risse,
Wenngleich ich Ihre bildhübsche Annelie nicht persönlich kannte, wenngleich ich aus Bayern und damit recht weit weg von Ihnen wohne, wenngleich inzwischen einige Zeit seit Ihrem unfassbaren Schicksal vergangen ist, Ihre Tochter ist noch immer präsent in meinen Gedanken, immer einmal wieder...
Ich denk, das wird sie auch bleiben.
Ich wünsche Ihnen Kraft und Liebe!
Gerald schrieb am 1. Juli 2019 um 16:16:
Liebe Familie Risse, das ist mein dritter Eintrag in Ihr Gästebuch. Ich spüre, dass Worte helfen können, Solidarität verbindet, Mitgefühl Leid lindern kann. Natürlich sind Sie mit Ihrer Familie am Ende alleine mit Ihrem Empfinden, wohl zerrissen zwischen Schmerz und Wut. Ich kann Ihnen aus meiner Lebenserfahrung zurufen, dass es nur einen Weg zur Ruhe gibt, unsere Liebe.

Wir sind alle nur mit geborgter Zeit in dieser Welt und Alles was wir an Gutem hinterlassen ist unsere Liebe. Die Liebe ist ohne Zeit, unvergänglich, ewig, für immer. Das wird sie in diesem irdischen Leben mit Ihrer Annelie für alle Zeit verbinden. Ich verneige mich vor Ihnen.
Lia schrieb am 1. Juli 2019 um 11:10:
Liebe Anneli,

der 22. Juni und der 14. August. Die Tage, an denen du geboren und genommen wurdest. An deinem Geburtstag habe ich fest an dich gedacht und an deinem Todestag werde ich es wieder tun. Immer, wenn ich hier schreibe, schreibe ich auch darüber, dass ich dich nicht kannte. Aber dass ich dich so gern gekannt hätte. Musik, Sprache, all deine Talente, ich habe ein sanftes Bild vor Augen und das liegt nicht nur daran, dass ich durch die Fotografien deiner Familie weiß, wie du aussahst. Dass ich das YouTube Video deiner Freundin Sarah angeschaut habe, wieder und wieder.
Am 22. Juni saß ich bei meinen Eltern und habe an deine Eltern gedacht. Wie sie diesen Tag verbringen, wie es sein muss, zu wissen, dass der August erst noch bevorsteht. Immer, wenn ich an dich denke, werde ich still, muss ohne Ton weinen, sehe furchtbare Bilder, die nicht in meinen Kopf gehören. Es ist Sommer, es ist sengend heiß, aber die Welt hat all ihre Farben verloren. Urlaubsfreude will nicht aufkommen. Wenn dein Name mich durch den Tag begleitet, ist da auch immer ein Hauch von denen, die dir und deiner Familie das Leben genommen haben. Im selben Atemzug mit dir haben sie nichts verloren, das glückliche Lächeln in deinem Gesicht gehört nicht auf dieselbe Seite wie der steinerne Ausdruck in ihren Gesichtern, ich will mir die Taten ihrer grausamen Hände und deine letzten, schmerzerfüllten Stunden nicht vorstellen, aber es passiert doch jedes Mal.
Was haben sie an deinem Geburtstag getan. Was werden sie an deinem Todestag tun. Ich weiß, dieses Buch ist für dich, nur für dich und deine Angehörigen, um dein Andenken zu wahren. Es ist für die Gedichte deiner Mutter, für all die Menschen, die du berührt hast und die nicht aufhören können und wollen, an dich zu denken. Es ist für die Entstehungsgeschichte des Engels aus Stein, deine Musik und all das, was du in diesem Leben nicht mehr tun durftest.
Deine Mörder haben Namen, aber kaum jemand hier nennt sie. Vielleicht, weil sie namenlos sind, gesichtslos, leblos, der düsterste Gegensatz zu dir. Da ist nichts, kein Wesen, kein Gefühl, keine Menschlichkeit und ich kann sie nicht mal mehr mit hasserfüllten, abgründigen Beschreibungen versehen. Es wird der Wahrheit doch nicht gerecht. Ich weiß nur, ich wünsche ihnen den Tod. Etwas Schlimmeres als den Tod. Grausamkeit, wie niemand sie sich ausdenken sollte.
Ich denke an jedem Tag an dich. Dein Schicksal macht mich so unfassbar ratlos und so schrecklich still. Manche Menschen möchten von solchen Dingen nichts wissen, damit sie ihren Dienst auf der Erde möglichst unbeschadet und sorglos überstehen können. Als könnte die Insel der Unwissenheit sie alle vor solchen Verlusten und Opfern verschonen. Ich kann sie verstehen und dann doch auch wieder nicht.
Was dir angetan wurde, darf nicht vergessen werden. Wer das getan hat, darf nicht in das Täterschutzprogramm aufgenommen und beschützt werden.
Ich lese hier so oft. Ich schaue so oft auf das Bild von dir am Strand, mit den aufsteigenden Vögeln im Hintergrund. Ich habe gehört, dass du die Musik von Linkin Park mochtest und dachte nach dem Selbstmord von Chester Bennington zuerst daran, wie du wohl um all die verlorenen Klänge getrauert hättest.
Es ist kein Trost, es heilt nicht den Schmerz und es gibt dich deiner Familie auch nicht zurück. Aber immer, wenn ich in dieses Buch schaue, bist du noch da.
Nachträglich alles Liebe zu deinem 21. Geburtstag.
Einen verzweifelten Gruß an deine Familie, die ich bewundere, bewundere, bewundere.
Vielen Dank für die wunderschönen Einträge hier, die Gedichte, Denkanstöße und alles, was mich glauben lässt, dass man auch dann um jemanden trauern darf, wenn man ihn nur durch Geschichten kannte.
Uwe Risse schrieb am 28. Juni 2019 um 23:32:
Wir haben heute kurzfristig die Thomaner zu den derzeitigen Burgfestspielen besucht. Musik ist Balsam für unsere geschundenen Seelen . Oft wird wir in Gesprächen gesagt, was wir für ein Schicksal hatten. Ich sage wir haben, es geht und darf nicht vorbei gehen. Samstag wäre unser Stern 21 geworden. Was ist ihr alles geraubt worden von üblen Monstern. Trost und Hoffnung erleben, täglich im Leben stehen, Pflichten erfüllen. Gemeinsam mit Euch Familie und Freunden, das gibt uns Kraft um zu leben. Uwe&Ramona
N schrieb am 23. Juni 2019 um 4:12:
Hallo liebe Anneli-Marie,
ich wünsche dir zu deinem 21. Geburtstag alles Gute.
Unglaublich, dass du diesen Tag nicht mehr miterleben darfst. Das ganze Verbrechen fühlt sich oft noch so unwirklich an..wie konnte so etwas nur passieren ? Ich hoffe, dass du, wo immer du auch sein magst, glücklich und zufrieden bist. Ich hoffe, dass du und deine Familie ihren Frieden finden können.
Ich wünsche euch alles Gute und weiterhin viel Kraft auf diesen unglaublichen Weg. Ihr beweist so viel Stärke !
Liebe Anneli-Marie, wir werden uns wieder sehen..
Herzliche Grüße aus Aachen.
Uta schrieb am 22. Juni 2019 um 21:16:
Anneli-Marie

Dein Name wird uns begleiten, deine Stimme, dein Gesicht, dein Lächeln haben wir tief in unser Gedächtnis geprägt, es wärmt uns in dunklen Zeiten und es leuchtet wie ein Licht auf den Straßen wenn uns kalt der Wind entgegen schlägt.
Simone schrieb am 22. Juni 2019 um 19:48:
Liebe Anneli-Marie, alles Gute zum Geburtstag in den Wolken, bei den Engeln! Pass auf deine Familie auf! Du wirst nie vergessen sein! Simone
Reinhold schrieb am 22. Juni 2019 um 11:41:
Heute wäre Anneli-Marie 21 Jahre alt geworden ........................................................................

Sie hätte vermutlich ihren Geburtstag mit ihren Freundinnen und Freunden gefeiert und mit ihrer Familie.
Vermutlich hätte sie nach dem Abitur eine Ausbildung oder ein Studium begonnen. Und vermutlich wäre sie heute noch genaoso glücklich und zufrieden wie vor vier Jahren.
Dass ihr dies verwehrt blieb, ist zwei hirnlosen Monstern zuzuschreiben, die glaubten, mit dem Leid anderer Menschen ihr eigenes verpfuschtes Leben verbessern zu können; die sich in grenzenloser Arroganz und Brutalität anmaßten, ein Menschenleben ohne jeden Skrupel zu vernichten und viele Lebenswege zu zerstören. Anneli hat um ihr Leben gebettelt, sie hat um ihr Leben gekämpft, aber ihr konnte kein Erfolg beschieden sein, weil bei beiden Mördern Nichts vorhanden ist, was einem menschlichen Wesen gemeinhin eigen ist. Ich bin nach wie vor von tiefer Traurigkeit erfüllt, aber auch voller Hoffnung und Zuversicht, dass die Tat, die unverändert jede Vorstellungskraft zivilisierter Menschen übersteigt, eines Tages doch noch eine g e r e c h t e Sühne gleich welcher Art erfahren wird. Und ich bete täglich dafür, dass Anneli in einem Universum angekommen ist, dem jene Bösartigkeiten fremd sind, mit der unsere und viele andere Gesellschaften mehr und mehr durchzogen zu werden scheinen.
Meine Gedanken und meine Wünsche gehören der großartigen Familie Riße und allen, die Anneli-Marie gekannt, geachtet und geliebt haben. Und auch denen, die Anneli nicht kannten, sie dennoch in ihrem Herzen tragen.
Lena schrieb am 22. Juni 2019 um 1:52:
Alles Gute zum Geburtstag, Anneli...
R. schrieb am 22. Juni 2019 um 0:34:
Anneli, heute ist Dein Geburtstag, Du liebe Maus. Wie andere hier in Deinem Buch habe ich diesen Tag schon längere Zeit immer näher kommen sehen. Immer noch denke ich jeden Tag an Dich, lese jeden Beitrag in Deinem Buch welches Dir gewidmet ist. Und lausche oftmals Deinem Klavierspiel. So bist Du wirklich gewesen. Heute ist Dein Geburtstag und ich möchte Dir sagen daß ich heute besonders an Dich denke. Bald werde ich Dich wieder besuchen. Auch wenn ich Dir nie begegnet bin, ich werde Dich niemals vergessen. Anneli-Marie, Mädchen mit den vielen Talenten. Sprachen, Musik, Kunst. Lebenslustig. 17 Jahre. Fast noch ein Kind.
Brigitte Adam schrieb am 21. Juni 2019 um 18:40:
Für das Geburtstagskind Anneli Marie

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht auf dein Foto schaue und lächle.
Oder weine
Oder beides

Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.
Eigentlich sagt man ja immer, die Zeit heilt alle Wunden, leider ist es nicht so.

Deine Tante Gitti
Daniela schrieb am 14. Juni 2019 um 11:53:
Liebe Familie Riße,
ich habe damals die Entwicklungen verfolgt und gehofft und gebetet, dass Sie Anneli wohlbehalten zurückbekommen. Als ich erfuhr, dass dem nicht so ist, habe ich bittere Tränen vergossen, obwohl ich weder Sie, noch Anneli persönlich kannte. Immer wieder denke ich an diese Ungeheuerlichkeit, diesen sinnlosen Akt menschlicher Abgründe und wünsche Ihnen viel Kraft und Zuversicht.
Anneli bleibt auch weit über den Kreis der Menschen, die sie gekannt und geliebt haben, unvergessen.
Weiterhin nur das allerbeste für Sie und Ihre Liebsten.
Daniela
dieter schrieb am 11. Juni 2019 um 23:48:
Annelie-Marie du wirst nie vergessen.Wieder haben wir Juni und damit naht dein Geburtstag.In Gedanken sind wir auch nach Jahren sowohl bei dir wie auch bei deinen Eltern,Geschwister und Verwandten. Es gibt kein Vergessen.
Christiane Gabriele schrieb am 4. Juni 2019 um 23:46:
......Anfang Mai 2019 hörte ich im Radio zum ersten Mal von der Björn Steiger Stiftung .
Der Anlass war der 50. Todestag von Björn Steiger , der bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde ! Da der Krankenwagen damals fast eine Stunde gebraucht hat um am Unfallort zu sein verging wertvolle Zeit . Der Junge hatte einen Schock erlitten , verstarb nicht wegen der eigentlich leichten Unfallverletzungen ! Die Fahrzeuge hatten damals eine sehr schlechte Ausrüstung und dienten nur zum Transport vom Unfallort ins Krankenhaus ! Die Eltern von Björn Steiger gründeten eine Stiftung mit dem Ziel in der BRD einheitliche Notrufnummern einzuführen , so wie es in der damaligen DDR schon seit 1958 üblich war . Die Eltern klagten vor dem BGH , ihnen war bewusst das sie nicht gewinnen können ! Doch die mediale Aufmerksamkeit für dieses Thema war ihnen in der Bundesrepublik gewiss , somit unterstützten auch andere " wichtige " Menschen dieses Projekt ! 1973 war es dann soweit die Notrufnummern wurden auch in der BRD eingeführt . Ich finde diese Idee und dieses Engagement der Eltern so unwahrscheinlich toll , dass es für so viele Menschen eine Verbesserung und Hilfe gegeben hat . Das diese Stiftung ihre finanziellen Mittel für alle Menschen eingesetzt hat und nicht nur einige wenige die finanziellen Nutznießer von Spenden sind . Es ist etwas Außergewöhnliches entstanden und wird immer an Björn Steiger erinnern ! Somit hat der viel zu frühe Tod eines 8 jährigen Jungen doch noch einen " Sinn " bekommen !!!
Immer wieder stelle ich mir die Frage " Welchen Sinn hat der Tod von Anneli Marie gehabt ?
Ist genug für die Gerechtigkeit getan wurden , ist etwas entstanden was dauerhaft eine Veränderung gebracht hat ??? " Ganz klares " NEIN " weil es jetzt kein mediales Interesse mehr gibt , weil keine grundlegenden Veränderungen angestrebt werden . Die Politik und das Kapital beschäftigen sich nicht mit solchen Themen . Es soll alles beim alten bleiben , Mörder bekommen eine 2. Chance auf ein normales Leben , Anneli hat man sogar die Chance auf jegliches Leben genommen ........
Sandra Haffner schrieb am 2. Juni 2019 um 23:33:
"Manchmal
besucht mich
meine Traurigkeit

gestern Abend
war sie wieder da
meine Traurigkeit

sie hatte sich
nicht angemeldet
hatte nicht
an der Tür geklopft

plötzlich stand sie
einfach da
und schaute mich
nur an

und ich schaute weg
wandte mich ab

aber sie kennt mich
kennt mich gut
meine Traurigkeit

sie ist da
schaut mich nur an
und berührt mich

und zitternd stehe ich still
und lass mich berühren

lass mich von meiner Traurigkeit umarmen
und umarme meine traurigkeit"

Andrea Schwarz
Ulrike schrieb am 1. Juni 2019 um 21:08:
Juni.... Annelis Geburtstag naht. Soviele Tage, Wochen, Monate, Jahre wurden Ihnen geraubt! Soviel Lachen, Freude, Leben wurde Ihnen geraubt! Soviel Wachsen und Werden, soviel Familienzeit, soviele Zaubermomente..... Was bleibt, sind die Erinnerungen. Ich wűnsche mir für Sie alle viel Trost mit diesen Bildern der Erinnerung im Herzen!
Reinhold schrieb am 9. Mai 2019 um 12:56:
Auch ich werde Anneli nicht vergessen. Längst ist ihr Schicksal zum festen Bestandteil meines Tagesablaufs, meiner Gedanken - und Gefühlswelt geworden. Ich werde ihre Angehörigen nicht vergessen ,ebenso wenig die ihr nahestehenden Menschen, deren weiteres Leben von einem Trauma überschattet werden wird. Und auch ihre Mörder werde ich nicht vergessen .....
N schrieb am 5. Mai 2019 um 23:25:
Ich liege im Bett und muss an dich denken. Ich hoffe, es geht dir gut - wo immer du auch sein magst.
Liebe Anneli-Marie, wir werden dich niemals vergessen !
Herzliche Grüße aus Aachen.
Johannes und Maria schrieb am 29. April 2019 um 12:20:
Liebe Familie Risse,
schon lange habe ich nicht mehr geschrieben, doch immer wieder kommt mir Annelis schwarz- weiß Bild mit den wehenden blonden Haaren in den Sinn. Ihr Klavierspiel und die Erinnerungen an die schrecklichen Meldungen im Sommer 2015.
Als angehende evangelische Pfarrerin arbeite ich viel in der Seelsorge, in Gesprächen und zum Thema Trauer. Zu Ostern habe ich früh morgens so fest an sie gedacht und hier in der Kirche in der Osternacht eine Kerze für sie angezündet.
Gerne würde ich ihnen sagen, dass sie nicht allein sind. Nach all den Jahren denken immer noch Menschen an sie. Ich hoffe sie spüren davon etwas im Alltag. Mein Mann und ich reden so oft über das Leben und wie fragil es ist und dass es jederzeit vorbei sein kann und dennoch darf die Angst einen nicht lähmen.
Es ist schön zu sehen, dass sie mit der Stiftung so viel Gutes tun- auch wenn ich ihnen gewünscht hätte, dass Anneli niemals so ein Schicksal widerfährt...
Weiterhin Gottes Segen, Kraft und weiterhin viele liebe Menschen, die an sie denken und hier schreiben. Sie sind NICHT allein. Maria
Tosca Hüter schrieb am 25. April 2019 um 11:41:
Musste an dich denken.............wie so oft !
Tosca
R. schrieb am 19. April 2019 um 9:39:
Liebe Anneli, es ist der Freitag vor Ostern. Und ich bin wieder in Gedanken bei Dir. Wie so oft, wie jeden Tag. Wieder habe ich Deinem Klavierspiel gelauscht. Wie schön Du Klavier spielen konntest. Vor einigen Wochen habe ich in der Meissner Ausgabe der Sächsischen Zeitung den Artikel über die beiden Bildhauer gelesen, welche den Engel erschaffen haben, mit Blumen in Deiner zarten Hand aus weissem Marmor. Im Juni werde ich Dich wieder besuchen und den weissen Engel sehen. Ich werde Dich niemals vergessen, liebe Anneli. Immer wieder werde ich Deinem schönen Klavierspiel lauschen. Und Dich immer wieder besuchen. Rote Rosen werde ich Dir schenken, jedes Jahr. Aber so oft meine Gedanken bei Dir sind, habe ich doch noch immer keine Worte gefunden für das was Dir angetan wurde. Alles haben die Dir genommen. Du Sonnenschein. Aber wie einstmals hier geschrieben: Du bist nun in einer Welt wo es so etwas nicht gibt. Liebe Eltern Anneli's, bestimmt sind sie jeden Tag und jeden Moment in Gedanken bei ihrer Tochter. Niemand wird jemals wirklich verstehen durch was sie gegangen sind. Und durch was sie gehen. Aber ich glaube, daß Anneli bei vielen Menschen unvergessen bleibt. Sie wird immer ihre Tochter sein. Sie wird immer in ihren Herzen sein. Ganz in der Mitte.

"Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang,
wie gern wollt' ich warten, warten stundenlang."
Theodor Fontane
Lehmann Paula schrieb am 7. April 2019 um 22:01:
Sehr geehrte Familie Riße

Ihnen und Ihrer Familie auf Ihrem Weg viel Kraft, Geduld, Zuversicht, Liebe, Entspannung, so wie es Ihnen möglich ist. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Herzlichen Gruss aus Freiburg, Paula Lehmann
Lena schrieb am 19. März 2019 um 11:52:
Anneli ♡
Matthias Liedtke schrieb am 14. März 2019 um 3:58:
Ich hatte schon mal geschrieben. Aber mir egal. Der gesamte Fall geht mir bis heute leider nicht aus dem Kopf. Meine Freunde und "Ich" werden demnächst Anneli-Marie in Sora besuchen kommen. Ich fühle mit, Familie "Riße", und ich hoffe sehr, dass sie mittlerweile etwas Frieden und durch die Annelie-Marie Stiftung auch neuen Mut geschöpft haben. Hoffentlich ist "Mein" Besuch, in Sora, an der letzten Ruhestätte, in ihrem Interesse.
Melli schrieb am 7. März 2019 um 12:52:
Es tut mir unendlich leid für Sie 😔 es ist schrecklich einen geliebten Menschen zu verlieren ich selbst musste schon erfahrung sammeln aber glauben Sie mir die geliebten Menschen werden immer bei uns sein. Im Herzen, auf Bildern und im Traume 💕 möge Sie Ihr Engel auf ewig beschützen 🧚‍♀️
Reinhold schrieb am 5. März 2019 um 16:17:
Ich weiß, dass es nicht von Allen gern gesehen wird, wenn ein anderer Autor zitiert wird.
Aber ich m u s s meinem Herzen einfach Luft machen. Ralf hat das ausgesprochen, was ich seit dreieinhalb Jahren mit mir herumtrage. Aus tiefstem Herzen stimme ich diesen Ausführungen zu; besser hätte man es nicht ausdrücken können.
dieter schrieb am 1. März 2019 um 23:05:
wieder einmal zittert Deutschland um ein junges Mädchen und zwangsläufig kommen auch nach drei. Jahren die Erinnerungen an Anneli-Marie hoch.Die Eltern sollen wissen,das man auch heute noch an ihre Tochter denkt.Sie bleibt unvergessen.
Ralf schrieb am 17. Februar 2019 um 10:18:
Liebe Familie Riße,

ich habe gerade die Sendung über Anneli aus der Reihe "Die Spur der Täter" angeschaut. Vieles davon habe ich seinerzeit über die Medien mitbekommen und damals wie heute konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Ich bin selbst Vater einer 14-jährigen Tochter und bewundere vor allem Sie, Herr Riße, wie Sie mit dem Geschehenen umgegangen sind und durch die Stiftung versuchen, etwas Gute im Sinne von Anneli zu tun.

Es tut mir sehr leid, dass viele Ihrer Fragen durch die polizeilichen Untersuchungen nicht abschließend geklärt werden konnten. Dass die Täter während des Prozesses geschwiegen haben, sollte Sie in diesem Zusammenhang aber nicht grämen, da man ohnehin nicht davon ausgehen kann, dass feige Mörder die Wahrheit sagen. Reue sucht man bei solchen "Menschen" vergeblich und sie hätten das Geschehene sicher nicht wahrheitsgemäß dargestellt.

Ich wünsche Ihnen nur das Beste für die Zukunft und hoffe, dass alle Familienmitglieder es schaffen, mit den dunklen Schatten der Vergangenheit klarzukommen, ein erfülltes Leben zu führen und die Erinnerung an Anneli nicht zuletzt mit Hilfe der Stiftung zu bewahren.

Liebe Grüße aus Frankfurt/Main.

PS: Mir ist bewusst, dass es nicht hierher gehört, dennoch möchte ich meinem Wunsch Ausdruck verleihen, dass beiden Tätern ein möglichst kurzes Leben beschieden sein mag. Wer das Leben eines Unschuldigen auslöscht und so viel Leid über dessen Angehörige und Freunde bringt, hat in meinen Augen das Recht auf jeden weiteren Atemzug verwirkt.
Reinhold schrieb am 15. Februar 2019 um 16:33:
Als ich vor nunmehr dreieinhalb Jahren das erste Mal von dem grausamen Verbrechen an Anneli erfuhr, war ich zutiefst entsetzt, schockiert. Dabei war es für mich ohne jede Bedeutung, dass das Opfer ein hübsches und begabtes Mädchen war. Was mich verstörte, war die Erkenntnis, zu welch unmenschlichen Taten menschliche Wesen fähig sind. Anneli-Marie war kein Engel, sie war kein Wesen von einem anderen Stern,; sie war ein Mensch.
Ein Mensch, der einfach nur sein Leben so leben wollte wie viele Andere auch. Dieses Recht wurde von hirn- und gewissenlosen Verbrechern niedergetrampelt, ihr Leben ohne auch nur den Hauch von Gewissen oder menschlichem Empfinden brutal beendet. Die Details, die nach und nach - insbesondere auch dank der Initiative der Eltern - bekannt wurden, haben uns das Schicksal von Anneli und ihrer Familie so sehr ins Gedächtnis gebrannt, dass wir es nicht vergessen werden. Wir durften teilhaben an dem Schmerz der Familie, haben Anneli und ihre Familie "kennengelernt", sind immer tiefer in ihr Schicksal eingetaucht. Unser hilfloses Bemähen, Trost zu geben, wo es nur wenig zu trösten gibt, dürfen wir uns seitdem von der Seele in dieses Buch niederschreiben. Wir mussten erfahren, dass die perfiden Täter ihr Opfer im Nachhinerin verspotteten, mussten einen Prozess erleben, in dem es mehr um das Wohl der Angeklagten ging als um das unsägliche Leid des Opfers und seiner Hinterbliebenen, und in dem ein "cleverer" Anwalt ein nicht gerechtfertigtes mildes Urteil für seinen Mandanten erwirkte. Wir müssen ertrage, dass ein gewissenloser Mörder heute anderen Menschen die Schuld für seine Tat zu geben versucht; derselbe Unmensch, der nach seinem grausamen Tun nichts Bessseres zu tun hatte als feiern zu gehen. All das trägt sicher dazu bei, dass uns der "Fall Anneli" intensiver beschäftigt, uns viel mehr berührt als die ebenfalls schlimmen Verbrtechen, die seitdem passiert und immer wieder geschehen. Und all das sollte auch Anlass genug sein, unser eigenes Denken und Handeln mehr zu hinterfragen und zu kontrollieren, mehr Rücksicht und Verständnis unseren MItmenschen gegenüber aufzubringen, achtsam miteinander umzugehen.
Die wunderbare Stiftungsidee wird dabei helfen, die Erinnerung an einen einzigartigen Menschen wachzuhalten
Christiane Gabriele schrieb am 14. Februar 2019 um 23:58:
......welch ein herrlicher , sonniger Tag heute doch war ! Die Sonnenstrahlen wärmen die Haut und lassen auf einen baldigen Frühling hoffen . Dann kommt einen aber das Datum in den Sinn ! Hier in der Gegend steht der 13.2. für die Zerstörung Dresdens im 2.Weltkrieg , der 14.2. für den kommerziellen Valentinstag , aber im Hinterkopf weiß jeder Gästebuchnutzer es sind 3,5 Jahre vergangen seit der Ermordung von Anneli Marie ! Vor 2 Jahren hatte Sarah diesen Herzzerreißenden Gästebucheintrag geschrieben. Man kann nur hoffen das diese jungen Leute , die Anneli persönlich kannten , einen Weg gefunden haben mit der Trauer umzugehen und ihr Leben sinnvoll gestalten . Sich vielleicht auch in die Stiftungsarbeit einbringen , dass die beiden anstehenden Veranstaltungen im März ein Erfolg werden .
Jeder der hier im Gästebuch schreibt hat andere Gedanken , so viele schöne liebevolle Einträge ! Es ist nur traurig das es so weit kommen musste , dass die Gesellschaft wieder einmal versagt hat , eine Gesellschaft gefühlt voller Egoisten !
Und warum die Politik so jämmerlich versagt hat , erschließt sich mir bis heute noch nicht .
Auch jeder Politiker oder deren Familienmitglieder hätten zum Opfer werden können !
Da es aber keinen von ihnen betroffen hat , besteht auch kein Handlungsbedarf .
Familie Riße hat ein Signal gegeben , mit diesem kräfteraubenden Strafprozess und der damit verbundenen medialen Verbreitung in ganz Deutschland . Aber um Berlin hat die Berichterstattung scheinbar einen Bogen gemacht ! Das 3 Affen Prinzip - nichts hören , nichts sehen und dann natürlich auch nichts sagen . Das Signal ist nicht angekommen !!!
Wieder wurde eine Menschenleben sinnlos und gewaltsam beendet und die Politik lernt nichts daraus ! Unangenehmes Thema , damit will sich keiner der " werten " Politer beschäftigen . Der Werteverlust in der Gesellschaft geht weiter , die Hemmschwellen für
Straftaten werden immer kleiner , egal ob im realen Leben oder in der virtuellen Welt .
Der Staat spart bei Polizei und Justiz und der normale Bürger ist der Leidtragende .
Ja und selbst bei einem Mord nach dem anderen sieht die Politik keinen Handlungsbedarf !
Hat Anneli Marie das verdient ..........?????????????????????????????????????????????????????????
Ingrid Schieder schrieb am 8. Februar 2019 um 20:14:
Liebe Familie Risse,
bin auf folgende Zeilen gestoßen und habe dabei sofort an Sie und Ihre liebe Tochter Anneli-Marie denken müssen. Ich möchte Ihnen diese Gedanken nicht vorenthalten, weil ich glaube, dass der Inhalt Ihnen ein wenig Trost spenden kann. Die Liebe geht über den Tod hinaus, sie trägt und verbindet weiterhin.

Liebe Grüße
aus der Oberpfalz

Ein Lakota Indianer schrieb...

Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab,
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Du kannst mich nur nicht mehr sehen, nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein, egal wo du bist.
Werde der Wind sein, der zärtlich durch dein Haar streicht -
der Regen, der sanft deine Haut berührt -
der Regenbogen am Horizont, der dir die schönsten Farben schenkt -
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht -
der Duft von Sommer, den du einatmest -
die Erde, auf der du gehst -
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse -
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt -
die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist -
dieses Gefühl, was in dir ist, wenn du glücklich bist.
Du kannst mit mir reden, ich werde dich immer hören -
oder einfach weinen, dann nehm ich dich in meinen Arm
und du wirst dich frei fühlen.
Ich werd über deinen Schlaf wachen und dir wundervolle Träume schenken.
Du brauchst keine Angst haben, wenn du daran glaubst - du bist niemals allein,
weil ich immer da sein werde -
wenn du an mich denkst, so wie ich an dich denke!
Katrin schrieb am 6. Februar 2019 um 20:18:
Eben lauschte ich dem Klavierspiel. Immer wieder sooo rührend. Ich verfolge Ihre Ideen mit der Stiftung, die vielen verwirklichten Projekte. Ich finde es so toll, wie Sie damit so viel Gutes tun. Ich bewundere Sie. Es tut so gut, zu sehen, daß SIe so viele Ideen haben, so viel Kraft, diese umzusetzen.
Einfach bewundernswert!
Ich wünsche Ihnen Alles Gute, Ihre Anneli ist immer bei Ihnen.
Möge sie in Frieden ruhen. Gott beschütze sie!
Mit vielen Grüßen
Katrin
Andrea aus Chemnitz schrieb am 1. Februar 2019 um 22:08:
Sehr oft in Gedanken bei Ihnen liebe Familie Risse und bei Ihrer Anneli-Marie. Habe im Herbst 2018 das Grab von Ihrem bezaubernden Mädchen besucht. Es war mir ein Herzensbedürfnis. Eine unbegreifliche Tragödie, nicht zu begreifen. Wie sagt man...das Leben geht weiter aber wie? Nicht daran zerbrechen, weiter gehen mit liebevollen Gedanken an Anneli-Marie. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie Gesundheit und ganz viel Kraft für das was kommt. Das Sie schöne Momente genießen können und der Schmerz erträglich wird.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Andrea aus Chemnitz
Bettina schrieb am 17. Januar 2019 um 21:01:
Liebe Annelie-Marie,
so sehr hoffe ich das es geht Dir gut geht da wo Du jetzt bist.
Jetzt wo der Winter hier am Bodenseee Einzug gehalten, der Schnee glitzert wenn die Sonnenstrahlen sich einen Weg durch die Wolken bahnen, denke ich unbekannterweise immer wieder an Dich...
In stillem Gedenken
R. schrieb am 16. Januar 2019 um 23:00:
Liebe Anneli. Jeden Tag lese ich in Deinem Buch, welches Dir gewidmet. So sind mir natürlich auch die Sätze aufgefallen, welche die Befürchtung zum Ausdruck bringen, daß man Deine Würde verletzt, wenn man Deine Erscheinung in den Vordergrund stellt. Das würde ich auch verstehen, wenn es geschehen wäre. Aber ich glaube es geht nicht hauptsächlich um das engelhafte Antlitz eines Mädchens. Man kann nicht einen Satz herausnehmen aus vielen geschrieben Sätzen, sondern muss alles im Zusammenhang sehen. Dann kann man sich ein gesamtes Bild machen. Deine ganze Persönlichkeit zu erfassen ist auch nicht möglich, liebe Anneli, schon gar nicht von Menschen die Dich nicht persönlich kannten. Man kann nur erahnen, was Dich im Leben bewegte. Und wer kannte Deine Träume und Emotionen und Empathien denn wirklich? Einmal war ich in Amsterdam und hatte mir das Anne-Frank-Museum angesehen. Neben anderen Dingen habe ich vor allem eines nicht vergessen: die Sätze ihres Vaters, der nach dem Lesen ihrer Tagebücher damals sagte, daß er nicht erahnt hatte, was seine Tochter im Innersten wirklich bewegte. Und mehr noch, er sagte auch, daß es wahrscheinlich kein Vater wirklich weiß. Nein, liebe Anneli, ich sehe vieles in Dir. Nicht nur ein Mädchen mit dem Antlitz eines Engels. Du warst immer freundlich zu den Menschen die Dich umgaben. Du hattest Talente und Begabungen, mit welchen die meisten Menschen im ganzen Leben nicht gesegnet sind. Du hattest ein behütetes Elternhaus. Wirkliche Freundinnen und Freunde im Leben, welche Dich niemals vergessen werden. Oder Menschen die Dich einfach nur gern hatten. Und welche die Dich geliebt haben und immer lieben werden. Und auch wenn Du das alles nicht gehabt hättest, wäre das was geschehen ist, genauso unfassbar. Unfassbar! Nichts ist vergessen, gar nichts. Die Zeit hat nichts geändert. Daß einem Mädchen mit einem grausamen Verbrechen alles genommen wird, ist so grausam, daß einem die Worte versagen. Und auch wenn ich viel schreibe ist es nicht Ausdruck dafür, daß ich Worte gefunden hätte für das Unfassbare, sondern Ausdruck meines Entsetzens. Es tut mir weh, auch wenn ich Dich nicht persönlich kannte. Du liebe Maus. Aber niemals könnte ich über die Ängste Deiner Mama und Deines Papa's schreiben und durch was sie gegangen sind. Und durch was sie gehen. Das wäre anmaßend. Es ist nicht möglich. In den vergangen Jahren seit August 2015 habe ich sehr oft an Dich gedacht, liebe Anneli, jeden Tag. Ich werde Dich niemals vergessen, liebe Anneli. Und jeder der hier schreibt und geschrieben hat ist Teil eines gesamtenen Bildes, nicht nur des Entsetzens und des Unfassbaren,sondern jeder Satz und jeder Brief in Deinem Buch, absichtlich oder unabsichtlich, gibt Dir auch einen Teil Deiner Würde zurück. Einem Mädchen welches faszinierend und einzigartig gewesen. Es wäre, so glaube ich, Anneli gegenüber nicht fair, das im Buch welches Anneli gewidmet, nicht zu erwähnen.