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4020 Einträge
Daniela schrieb am 14. Juni 2019 um 11:53:
Liebe Familie Riße,
ich habe damals die Entwicklungen verfolgt und gehofft und gebetet, dass Sie Anneli wohlbehalten zurückbekommen. Als ich erfuhr, dass dem nicht so ist, habe ich bittere Tränen vergossen, obwohl ich weder Sie, noch Anneli persönlich kannte. Immer wieder denke ich an diese Ungeheuerlichkeit, diesen sinnlosen Akt menschlicher Abgründe und wünsche Ihnen viel Kraft und Zuversicht.
Anneli bleibt auch weit über den Kreis der Menschen, die sie gekannt und geliebt haben, unvergessen.
Weiterhin nur das allerbeste für Sie und Ihre Liebsten.
Daniela
dieter schrieb am 11. Juni 2019 um 23:48:
Annelie-Marie du wirst nie vergessen.Wieder haben wir Juni und damit naht dein Geburtstag.In Gedanken sind wir auch nach Jahren sowohl bei dir wie auch bei deinen Eltern,Geschwister und Verwandten. Es gibt kein Vergessen.
Christiane Gabriele schrieb am 4. Juni 2019 um 23:46:
......Anfang Mai 2019 hörte ich im Radio zum ersten Mal von der Björn Steiger Stiftung .
Der Anlass war der 50. Todestag von Björn Steiger , der bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde ! Da der Krankenwagen damals fast eine Stunde gebraucht hat um am Unfallort zu sein verging wertvolle Zeit . Der Junge hatte einen Schock erlitten , verstarb nicht wegen der eigentlich leichten Unfallverletzungen ! Die Fahrzeuge hatten damals eine sehr schlechte Ausrüstung und dienten nur zum Transport vom Unfallort ins Krankenhaus ! Die Eltern von Björn Steiger gründeten eine Stiftung mit dem Ziel in der BRD einheitliche Notrufnummern einzuführen , so wie es in der damaligen DDR schon seit 1958 üblich war . Die Eltern klagten vor dem BGH , ihnen war bewusst das sie nicht gewinnen können ! Doch die mediale Aufmerksamkeit für dieses Thema war ihnen in der Bundesrepublik gewiss , somit unterstützten auch andere " wichtige " Menschen dieses Projekt ! 1973 war es dann soweit die Notrufnummern wurden auch in der BRD eingeführt . Ich finde diese Idee und dieses Engagement der Eltern so unwahrscheinlich toll , dass es für so viele Menschen eine Verbesserung und Hilfe gegeben hat . Das diese Stiftung ihre finanziellen Mittel für alle Menschen eingesetzt hat und nicht nur einige wenige die finanziellen Nutznießer von Spenden sind . Es ist etwas Außergewöhnliches entstanden und wird immer an Björn Steiger erinnern ! Somit hat der viel zu frühe Tod eines 8 jährigen Jungen doch noch einen " Sinn " bekommen !!!
Immer wieder stelle ich mir die Frage " Welchen Sinn hat der Tod von Anneli Marie gehabt ?
Ist genug für die Gerechtigkeit getan wurden , ist etwas entstanden was dauerhaft eine Veränderung gebracht hat ??? " Ganz klares " NEIN " weil es jetzt kein mediales Interesse mehr gibt , weil keine grundlegenden Veränderungen angestrebt werden . Die Politik und das Kapital beschäftigen sich nicht mit solchen Themen . Es soll alles beim alten bleiben , Mörder bekommen eine 2. Chance auf ein normales Leben , Anneli hat man sogar die Chance auf jegliches Leben genommen ........
Sandra Haffner schrieb am 2. Juni 2019 um 23:33:
"Manchmal
besucht mich
meine Traurigkeit

gestern Abend
war sie wieder da
meine Traurigkeit

sie hatte sich
nicht angemeldet
hatte nicht
an der Tür geklopft

plötzlich stand sie
einfach da
und schaute mich
nur an

und ich schaute weg
wandte mich ab

aber sie kennt mich
kennt mich gut
meine Traurigkeit

sie ist da
schaut mich nur an
und berührt mich

und zitternd stehe ich still
und lass mich berühren

lass mich von meiner Traurigkeit umarmen
und umarme meine traurigkeit"

Andrea Schwarz
Ulrike schrieb am 1. Juni 2019 um 21:08:
Juni.... Annelis Geburtstag naht. Soviele Tage, Wochen, Monate, Jahre wurden Ihnen geraubt! Soviel Lachen, Freude, Leben wurde Ihnen geraubt! Soviel Wachsen und Werden, soviel Familienzeit, soviele Zaubermomente..... Was bleibt, sind die Erinnerungen. Ich wűnsche mir für Sie alle viel Trost mit diesen Bildern der Erinnerung im Herzen!
Reinhold schrieb am 9. Mai 2019 um 12:56:
Auch ich werde Anneli nicht vergessen. Längst ist ihr Schicksal zum festen Bestandteil meines Tagesablaufs, meiner Gedanken - und Gefühlswelt geworden. Ich werde ihre Angehörigen nicht vergessen ,ebenso wenig die ihr nahestehenden Menschen, deren weiteres Leben von einem Trauma überschattet werden wird. Und auch ihre Mörder werde ich nicht vergessen .....
N schrieb am 5. Mai 2019 um 23:25:
Ich liege im Bett und muss an dich denken. Ich hoffe, es geht dir gut - wo immer du auch sein magst.
Liebe Anneli-Marie, wir werden dich niemals vergessen !
Herzliche Grüße aus Aachen.
Johannes und Maria schrieb am 29. April 2019 um 12:20:
Liebe Familie Risse,
schon lange habe ich nicht mehr geschrieben, doch immer wieder kommt mir Annelis schwarz- weiß Bild mit den wehenden blonden Haaren in den Sinn. Ihr Klavierspiel und die Erinnerungen an die schrecklichen Meldungen im Sommer 2015.
Als angehende evangelische Pfarrerin arbeite ich viel in der Seelsorge, in Gesprächen und zum Thema Trauer. Zu Ostern habe ich früh morgens so fest an sie gedacht und hier in der Kirche in der Osternacht eine Kerze für sie angezündet.
Gerne würde ich ihnen sagen, dass sie nicht allein sind. Nach all den Jahren denken immer noch Menschen an sie. Ich hoffe sie spüren davon etwas im Alltag. Mein Mann und ich reden so oft über das Leben und wie fragil es ist und dass es jederzeit vorbei sein kann und dennoch darf die Angst einen nicht lähmen.
Es ist schön zu sehen, dass sie mit der Stiftung so viel Gutes tun- auch wenn ich ihnen gewünscht hätte, dass Anneli niemals so ein Schicksal widerfährt...
Weiterhin Gottes Segen, Kraft und weiterhin viele liebe Menschen, die an sie denken und hier schreiben. Sie sind NICHT allein. Maria
Tosca Hüter schrieb am 25. April 2019 um 11:41:
Musste an dich denken.............wie so oft !
Tosca
R. schrieb am 19. April 2019 um 9:39:
Liebe Anneli, es ist der Freitag vor Ostern. Und ich bin wieder in Gedanken bei Dir. Wie so oft, wie jeden Tag. Wieder habe ich Deinem Klavierspiel gelauscht. Wie schön Du Klavier spielen konntest. Vor einigen Wochen habe ich in der Meissner Ausgabe der Sächsischen Zeitung den Artikel über die beiden Bildhauer gelesen, welche den Engel erschaffen haben, mit Blumen in Deiner zarten Hand aus weissem Marmor. Im Juni werde ich Dich wieder besuchen und den weissen Engel sehen. Ich werde Dich niemals vergessen, liebe Anneli. Immer wieder werde ich Deinem schönen Klavierspiel lauschen. Und Dich immer wieder besuchen. Rote Rosen werde ich Dir schenken, jedes Jahr. Aber so oft meine Gedanken bei Dir sind, habe ich doch noch immer keine Worte gefunden für das was Dir angetan wurde. Alles haben die Dir genommen. Du Sonnenschein. Aber wie einstmals hier geschrieben: Du bist nun in einer Welt wo es so etwas nicht gibt. Liebe Eltern Anneli's, bestimmt sind sie jeden Tag und jeden Moment in Gedanken bei ihrer Tochter. Niemand wird jemals wirklich verstehen durch was sie gegangen sind. Und durch was sie gehen. Aber ich glaube, daß Anneli bei vielen Menschen unvergessen bleibt. Sie wird immer ihre Tochter sein. Sie wird immer in ihren Herzen sein. Ganz in der Mitte.

"Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang,
wie gern wollt' ich warten, warten stundenlang."
Theodor Fontane
Lehmann Paula schrieb am 7. April 2019 um 22:01:
Sehr geehrte Familie Riße

Ihnen und Ihrer Familie auf Ihrem Weg viel Kraft, Geduld, Zuversicht, Liebe, Entspannung, so wie es Ihnen möglich ist. Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Herzlichen Gruss aus Freiburg, Paula Lehmann
Lena schrieb am 19. März 2019 um 11:52:
Anneli ♡
Matthias Liedtke schrieb am 14. März 2019 um 3:58:
Ich hatte schon mal geschrieben. Aber mir egal. Der gesamte Fall geht mir bis heute leider nicht aus dem Kopf. Meine Freunde und "Ich" werden demnächst Anneli-Marie in Sora besuchen kommen. Ich fühle mit, Familie "Riße", und ich hoffe sehr, dass sie mittlerweile etwas Frieden und durch die Annelie-Marie Stiftung auch neuen Mut geschöpft haben. Hoffentlich ist "Mein" Besuch, in Sora, an der letzten Ruhestätte, in ihrem Interesse.
Melli schrieb am 7. März 2019 um 12:52:
Es tut mir unendlich leid für Sie 😔 es ist schrecklich einen geliebten Menschen zu verlieren ich selbst musste schon erfahrung sammeln aber glauben Sie mir die geliebten Menschen werden immer bei uns sein. Im Herzen, auf Bildern und im Traume 💕 möge Sie Ihr Engel auf ewig beschützen 🧚‍♀️
Reinhold schrieb am 5. März 2019 um 16:17:
Ich weiß, dass es nicht von Allen gern gesehen wird, wenn ein anderer Autor zitiert wird.
Aber ich m u s s meinem Herzen einfach Luft machen. Ralf hat das ausgesprochen, was ich seit dreieinhalb Jahren mit mir herumtrage. Aus tiefstem Herzen stimme ich diesen Ausführungen zu; besser hätte man es nicht ausdrücken können.
dieter schrieb am 1. März 2019 um 23:05:
wieder einmal zittert Deutschland um ein junges Mädchen und zwangsläufig kommen auch nach drei. Jahren die Erinnerungen an Anneli-Marie hoch.Die Eltern sollen wissen,das man auch heute noch an ihre Tochter denkt.Sie bleibt unvergessen.
Ralf schrieb am 17. Februar 2019 um 10:18:
Liebe Familie Riße,

ich habe gerade die Sendung über Anneli aus der Reihe "Die Spur der Täter" angeschaut. Vieles davon habe ich seinerzeit über die Medien mitbekommen und damals wie heute konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Ich bin selbst Vater einer 14-jährigen Tochter und bewundere vor allem Sie, Herr Riße, wie Sie mit dem Geschehenen umgegangen sind und durch die Stiftung versuchen, etwas Gute im Sinne von Anneli zu tun.

Es tut mir sehr leid, dass viele Ihrer Fragen durch die polizeilichen Untersuchungen nicht abschließend geklärt werden konnten. Dass die Täter während des Prozesses geschwiegen haben, sollte Sie in diesem Zusammenhang aber nicht grämen, da man ohnehin nicht davon ausgehen kann, dass feige Mörder die Wahrheit sagen. Reue sucht man bei solchen "Menschen" vergeblich und sie hätten das Geschehene sicher nicht wahrheitsgemäß dargestellt.

Ich wünsche Ihnen nur das Beste für die Zukunft und hoffe, dass alle Familienmitglieder es schaffen, mit den dunklen Schatten der Vergangenheit klarzukommen, ein erfülltes Leben zu führen und die Erinnerung an Anneli nicht zuletzt mit Hilfe der Stiftung zu bewahren.

Liebe Grüße aus Frankfurt/Main.

PS: Mir ist bewusst, dass es nicht hierher gehört, dennoch möchte ich meinem Wunsch Ausdruck verleihen, dass beiden Tätern ein möglichst kurzes Leben beschieden sein mag. Wer das Leben eines Unschuldigen auslöscht und so viel Leid über dessen Angehörige und Freunde bringt, hat in meinen Augen das Recht auf jeden weiteren Atemzug verwirkt.
Reinhold schrieb am 15. Februar 2019 um 16:33:
Als ich vor nunmehr dreieinhalb Jahren das erste Mal von dem grausamen Verbrechen an Anneli erfuhr, war ich zutiefst entsetzt, schockiert. Dabei war es für mich ohne jede Bedeutung, dass das Opfer ein hübsches und begabtes Mädchen war. Was mich verstörte, war die Erkenntnis, zu welch unmenschlichen Taten menschliche Wesen fähig sind. Anneli-Marie war kein Engel, sie war kein Wesen von einem anderen Stern,; sie war ein Mensch.
Ein Mensch, der einfach nur sein Leben so leben wollte wie viele Andere auch. Dieses Recht wurde von hirn- und gewissenlosen Verbrechern niedergetrampelt, ihr Leben ohne auch nur den Hauch von Gewissen oder menschlichem Empfinden brutal beendet. Die Details, die nach und nach - insbesondere auch dank der Initiative der Eltern - bekannt wurden, haben uns das Schicksal von Anneli und ihrer Familie so sehr ins Gedächtnis gebrannt, dass wir es nicht vergessen werden. Wir durften teilhaben an dem Schmerz der Familie, haben Anneli und ihre Familie "kennengelernt", sind immer tiefer in ihr Schicksal eingetaucht. Unser hilfloses Bemähen, Trost zu geben, wo es nur wenig zu trösten gibt, dürfen wir uns seitdem von der Seele in dieses Buch niederschreiben. Wir mussten erfahren, dass die perfiden Täter ihr Opfer im Nachhinerin verspotteten, mussten einen Prozess erleben, in dem es mehr um das Wohl der Angeklagten ging als um das unsägliche Leid des Opfers und seiner Hinterbliebenen, und in dem ein "cleverer" Anwalt ein nicht gerechtfertigtes mildes Urteil für seinen Mandanten erwirkte. Wir müssen ertrage, dass ein gewissenloser Mörder heute anderen Menschen die Schuld für seine Tat zu geben versucht; derselbe Unmensch, der nach seinem grausamen Tun nichts Bessseres zu tun hatte als feiern zu gehen. All das trägt sicher dazu bei, dass uns der "Fall Anneli" intensiver beschäftigt, uns viel mehr berührt als die ebenfalls schlimmen Verbrtechen, die seitdem passiert und immer wieder geschehen. Und all das sollte auch Anlass genug sein, unser eigenes Denken und Handeln mehr zu hinterfragen und zu kontrollieren, mehr Rücksicht und Verständnis unseren MItmenschen gegenüber aufzubringen, achtsam miteinander umzugehen.
Die wunderbare Stiftungsidee wird dabei helfen, die Erinnerung an einen einzigartigen Menschen wachzuhalten
Christiane Gabriele schrieb am 14. Februar 2019 um 23:58:
......welch ein herrlicher , sonniger Tag heute doch war ! Die Sonnenstrahlen wärmen die Haut und lassen auf einen baldigen Frühling hoffen . Dann kommt einen aber das Datum in den Sinn ! Hier in der Gegend steht der 13.2. für die Zerstörung Dresdens im 2.Weltkrieg , der 14.2. für den kommerziellen Valentinstag , aber im Hinterkopf weiß jeder Gästebuchnutzer es sind 3,5 Jahre vergangen seit der Ermordung von Anneli Marie ! Vor 2 Jahren hatte Sarah diesen Herzzerreißenden Gästebucheintrag geschrieben. Man kann nur hoffen das diese jungen Leute , die Anneli persönlich kannten , einen Weg gefunden haben mit der Trauer umzugehen und ihr Leben sinnvoll gestalten . Sich vielleicht auch in die Stiftungsarbeit einbringen , dass die beiden anstehenden Veranstaltungen im März ein Erfolg werden .
Jeder der hier im Gästebuch schreibt hat andere Gedanken , so viele schöne liebevolle Einträge ! Es ist nur traurig das es so weit kommen musste , dass die Gesellschaft wieder einmal versagt hat , eine Gesellschaft gefühlt voller Egoisten !
Und warum die Politik so jämmerlich versagt hat , erschließt sich mir bis heute noch nicht .
Auch jeder Politiker oder deren Familienmitglieder hätten zum Opfer werden können !
Da es aber keinen von ihnen betroffen hat , besteht auch kein Handlungsbedarf .
Familie Riße hat ein Signal gegeben , mit diesem kräfteraubenden Strafprozess und der damit verbundenen medialen Verbreitung in ganz Deutschland . Aber um Berlin hat die Berichterstattung scheinbar einen Bogen gemacht ! Das 3 Affen Prinzip - nichts hören , nichts sehen und dann natürlich auch nichts sagen . Das Signal ist nicht angekommen !!!
Wieder wurde eine Menschenleben sinnlos und gewaltsam beendet und die Politik lernt nichts daraus ! Unangenehmes Thema , damit will sich keiner der " werten " Politer beschäftigen . Der Werteverlust in der Gesellschaft geht weiter , die Hemmschwellen für
Straftaten werden immer kleiner , egal ob im realen Leben oder in der virtuellen Welt .
Der Staat spart bei Polizei und Justiz und der normale Bürger ist der Leidtragende .
Ja und selbst bei einem Mord nach dem anderen sieht die Politik keinen Handlungsbedarf !
Hat Anneli Marie das verdient ..........?????????????????????????????????????????????????????????
Ingrid Schieder schrieb am 8. Februar 2019 um 20:14:
Liebe Familie Risse,
bin auf folgende Zeilen gestoßen und habe dabei sofort an Sie und Ihre liebe Tochter Anneli-Marie denken müssen. Ich möchte Ihnen diese Gedanken nicht vorenthalten, weil ich glaube, dass der Inhalt Ihnen ein wenig Trost spenden kann. Die Liebe geht über den Tod hinaus, sie trägt und verbindet weiterhin.

Liebe Grüße
aus der Oberpfalz

Ein Lakota Indianer schrieb...

Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab,
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Du kannst mich nur nicht mehr sehen, nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein, egal wo du bist.
Werde der Wind sein, der zärtlich durch dein Haar streicht -
der Regen, der sanft deine Haut berührt -
der Regenbogen am Horizont, der dir die schönsten Farben schenkt -
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht -
der Duft von Sommer, den du einatmest -
die Erde, auf der du gehst -
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse -
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt -
die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist -
dieses Gefühl, was in dir ist, wenn du glücklich bist.
Du kannst mit mir reden, ich werde dich immer hören -
oder einfach weinen, dann nehm ich dich in meinen Arm
und du wirst dich frei fühlen.
Ich werd über deinen Schlaf wachen und dir wundervolle Träume schenken.
Du brauchst keine Angst haben, wenn du daran glaubst - du bist niemals allein,
weil ich immer da sein werde -
wenn du an mich denkst, so wie ich an dich denke!
Katrin schrieb am 6. Februar 2019 um 20:18:
Eben lauschte ich dem Klavierspiel. Immer wieder sooo rührend. Ich verfolge Ihre Ideen mit der Stiftung, die vielen verwirklichten Projekte. Ich finde es so toll, wie Sie damit so viel Gutes tun. Ich bewundere Sie. Es tut so gut, zu sehen, daß SIe so viele Ideen haben, so viel Kraft, diese umzusetzen.
Einfach bewundernswert!
Ich wünsche Ihnen Alles Gute, Ihre Anneli ist immer bei Ihnen.
Möge sie in Frieden ruhen. Gott beschütze sie!
Mit vielen Grüßen
Katrin
Andrea aus Chemnitz schrieb am 1. Februar 2019 um 22:08:
Sehr oft in Gedanken bei Ihnen liebe Familie Risse und bei Ihrer Anneli-Marie. Habe im Herbst 2018 das Grab von Ihrem bezaubernden Mädchen besucht. Es war mir ein Herzensbedürfnis. Eine unbegreifliche Tragödie, nicht zu begreifen. Wie sagt man...das Leben geht weiter aber wie? Nicht daran zerbrechen, weiter gehen mit liebevollen Gedanken an Anneli-Marie. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie Gesundheit und ganz viel Kraft für das was kommt. Das Sie schöne Momente genießen können und der Schmerz erträglich wird.
Es grüßt Sie ganz herzlich
Andrea aus Chemnitz
Bettina schrieb am 17. Januar 2019 um 21:01:
Liebe Annelie-Marie,
so sehr hoffe ich das es geht Dir gut geht da wo Du jetzt bist.
Jetzt wo der Winter hier am Bodenseee Einzug gehalten, der Schnee glitzert wenn die Sonnenstrahlen sich einen Weg durch die Wolken bahnen, denke ich unbekannterweise immer wieder an Dich...
In stillem Gedenken
R. schrieb am 16. Januar 2019 um 23:00:
Liebe Anneli. Jeden Tag lese ich in Deinem Buch, welches Dir gewidmet. So sind mir natürlich auch die Sätze aufgefallen, welche die Befürchtung zum Ausdruck bringen, daß man Deine Würde verletzt, wenn man Deine Erscheinung in den Vordergrund stellt. Das würde ich auch verstehen, wenn es geschehen wäre. Aber ich glaube es geht nicht hauptsächlich um das engelhafte Antlitz eines Mädchens. Man kann nicht einen Satz herausnehmen aus vielen geschrieben Sätzen, sondern muss alles im Zusammenhang sehen. Dann kann man sich ein gesamtes Bild machen. Deine ganze Persönlichkeit zu erfassen ist auch nicht möglich, liebe Anneli, schon gar nicht von Menschen die Dich nicht persönlich kannten. Man kann nur erahnen, was Dich im Leben bewegte. Und wer kannte Deine Träume und Emotionen und Empathien denn wirklich? Einmal war ich in Amsterdam und hatte mir das Anne-Frank-Museum angesehen. Neben anderen Dingen habe ich vor allem eines nicht vergessen: die Sätze ihres Vaters, der nach dem Lesen ihrer Tagebücher damals sagte, daß er nicht erahnt hatte, was seine Tochter im Innersten wirklich bewegte. Und mehr noch, er sagte auch, daß es wahrscheinlich kein Vater wirklich weiß. Nein, liebe Anneli, ich sehe vieles in Dir. Nicht nur ein Mädchen mit dem Antlitz eines Engels. Du warst immer freundlich zu den Menschen die Dich umgaben. Du hattest Talente und Begabungen, mit welchen die meisten Menschen im ganzen Leben nicht gesegnet sind. Du hattest ein behütetes Elternhaus. Wirkliche Freundinnen und Freunde im Leben, welche Dich niemals vergessen werden. Oder Menschen die Dich einfach nur gern hatten. Und welche die Dich geliebt haben und immer lieben werden. Und auch wenn Du das alles nicht gehabt hättest, wäre das was geschehen ist, genauso unfassbar. Unfassbar! Nichts ist vergessen, gar nichts. Die Zeit hat nichts geändert. Daß einem Mädchen mit einem grausamen Verbrechen alles genommen wird, ist so grausam, daß einem die Worte versagen. Und auch wenn ich viel schreibe ist es nicht Ausdruck dafür, daß ich Worte gefunden hätte für das Unfassbare, sondern Ausdruck meines Entsetzens. Es tut mir weh, auch wenn ich Dich nicht persönlich kannte. Du liebe Maus. Aber niemals könnte ich über die Ängste Deiner Mama und Deines Papa's schreiben und durch was sie gegangen sind. Und durch was sie gehen. Das wäre anmaßend. Es ist nicht möglich. In den vergangen Jahren seit August 2015 habe ich sehr oft an Dich gedacht, liebe Anneli, jeden Tag. Ich werde Dich niemals vergessen, liebe Anneli. Und jeder der hier schreibt und geschrieben hat ist Teil eines gesamtenen Bildes, nicht nur des Entsetzens und des Unfassbaren,sondern jeder Satz und jeder Brief in Deinem Buch, absichtlich oder unabsichtlich, gibt Dir auch einen Teil Deiner Würde zurück. Einem Mädchen welches faszinierend und einzigartig gewesen. Es wäre, so glaube ich, Anneli gegenüber nicht fair, das im Buch welches Anneli gewidmet, nicht zu erwähnen.
Schmidt schrieb am 14. Januar 2019 um 7:37:
Auch wenn ich schon lange nicht mehr geschrieben habe, das heisst nicht, daß ich Anneli vergessen habe. Worte fehlen auch nach so langer Zeit immer wieder.
In Gedanken ganz fest bei Ihnen. Kraft und Stärke wünsche ich Ihnen.
N schrieb am 3. Januar 2019 um 23:02:
Entschuldigt bitte, dass ich in so kurzer Zeit ein zweites Mal schreibe, aber ich musste an den Feiertagen und an Silvester so stark an euch alle denken. Unglaublich, dass schon 3 Jahre ohne sie vergangen sind.
Ich hoffe, ihr hattet einen entspannten Rutsch ins Jahr 2019. Auf dass es euch nur gutes bringt ! 😘
Herzliche Grüße aus Aachen.
Christiane Gabriele schrieb am 29. Dezember 2018 um 23:57:
.......warum berührt dieser Mord an Anneli Marie bis heute so viele Menschen zu tiefst im Herzen ? Gerade jetzt um die Weihnachtszeit , die besinnliche Zeit und den Jahreswechsel ist es besonders schwer das alles zu ertragen ! Es ist die Summe der UNGERECHTIGKEITEN die entstanden sind , die kaum ein Mensch vermag wieder zu einer Gerechtigkeit zu führen Wie kann man diesen Mord an Anneli verarbeiten ,warum die ständigen Gedanken , obwohl man sie persönlich gar nicht kannte ??? Wieder kommen die vielen UNGERECHTIGKEITEN ins Spiel , Gedanken an Personen die auch betroffen sind !
Gedanken an die " Ratten " die diese Tat begangen haben , die nichts menschliches mehr in sich tragen , auch wenn Richter , Anwälte und Politiker das ganz anders sehen .
Man kann offen darüber sprechen mit Personen die Ähnliches erlebt haben .
Wenige Tage vor Weihnachten erhielt ich einen Anruf von einem bekannten Ehepaar , welches mich am 28.12. zum Mittagessen einlud . Eigentlich waren meine Pläne nach dem Weihnachtsfest andere , doch ich sagte zu ! Denn am 28.12.2014 hatte sich das einzige Kind dieses Ehepaars das Leben genommen . Wir haben oft am Telefon und auch persönlich darüber gesprochen , auch über den Mord an Anneli Marie ! An diesem 4. Todestag hatte ich mir aber fest vorgenommen nicht darüber zu sprechen . Doch es kam anders ! Das Ehepaar , auf der Durchreise in den Urlaub zum Jahreswechsel , war schon fast eine Stunde früher in Meißen als geplant . Und wie es der Zufall will unternehmen die Beiden einen kurzen Stadtbummel und kommen auch an der Anneli Marie Stiftung vorbei .
Natürlich kamen dann auch Fragen zur Stiftung und deren Arbeit , ob alles angenommen
wird . Und wir haben wieder fast 2 Stunden beim Mittagessen damit verbracht über diese einschneidenden Erlebnisse zu sprechen . Da spielt Vertrauen und Ehrlichkeit eine sehr große Rolle , die Chemie muss einfach stimmen um solche tiefgründigen Gespräche führen zu können ! Jeder Mensch verarbeitet solche traumatischen Erlebnisse anders . Auf der einen Seite der Freitod , auch diese Eltern fragen sich " Hätten wir das verhindern können " ? Auf der anderen Seite eines der grausamsten Gewaltverbrechen , einem Mord wegen Geld !!! Wo das schwächste Glied der Familie zum Mordopfer wurde ! Aber in beiden Fällen leiden unzählige Menschen unter den Folgen , lebenslang !!!
Beides sehr junge Menschen die aus dem Leben gegangen sind , gewollt und ungewollt , aber beide werden niemals vergessen werden !
Jeder Mensch ist einzigartig .........
N schrieb am 25. Dezember 2018 um 16:12:
Wir denken an euch undneure liebe Anneli-Marie.

Wenn das Licht des Lebens erloschen ist, leuchten die Lichter der Erinnerung..
Herzliche Grüße aus Aachen.
Brigitte Adam schrieb am 23. Dezember 2018 um 16:16:
Liebe Anneli Marie,
du bist unvergessen und immer in meinem Herzen. Alle Kerzen zur Weihnachtszeit brennen nur für dich.
Liebe Ramona, lieber Uwe, ich denke an Euch und wünsche Euch allen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.
Liebe Grüße Gittl
Simone schrieb am 23. Dezember 2018 um 11:29:
Liebe

Ist
Ein
Bewusstsein
Eins zu sein mit allem, was ist!
Mit dem Wasser, mit der Erde, der Sonne,
dass Du es nicht vergisst!
Mit dem Mond, den Sternen, den Pflanzen,
den Steinen, den Bäumen,
den Tieren, den Menschen mit ihren Träumen!
"Liebe gepaart mit Weisheit, ist die Kraft des Lebens!
Erkennst Du dies, lebst Du nicht vergebens!"

Liebe Familie von Anneli, und diese ganze Liebe in jederlei Hinsicht umgab und umgibt Anneli immernoch. Sie wird Weihnachten ganz fest mit Ihnen sein.
Herzliche Grüße sendet Ihnen Simone
Ulrike schrieb am 23. Dezember 2018 um 8:15:
Am zum Fest der Liebe wird nichts vergessen! Für immer in unseren Gedanken und Herzen. Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!
Liebe Grüße,
Ulrike
R. schrieb am 19. Dezember 2018 um 21:27:
Habe Dich besucht, liebe Anneli. Ein Weihnachtskranz mit weissen Rosen bei Dir. Und mehrere Lichter. Jedes von Herzen. Alles so aufallend sorgfältig. Deine Liebsten haben alles für Dich getan, liebe Anneli. Alles. Ein freundlicher Mann mit verspieltem Hund. Mitten im Regen. Er schien bei Dir nur zufällig vorüber zu laufen, aber ich glaube nicht daß es Zufall war. Ich glaube, er besucht Dich sehr oft, liebe Anneli. Du bist eben einfach zu süß gewesen. Fünfmal der Klang der Kirchturmuhr. Dann wieder Stille. Der Regen lies den weissen Marmorengel wie glitzernd erscheinen. Ich werde Weihnachten an Dich denken, liebe Anneli. Am Vormittag des 24. Dezember werde ich eine Kerze anzünden. Und Deinem Klavierspiel lauschen. Weihnachten empfinden die Menschen stärker, was wirklich wichtig im Leben ist. Mach's gut, liebe Anneli. Bis zum Juni. Dann werde ich Dich wieder besuchen. Rote Rosen werde ich Dir schenken, jedes Jahr. Die schönsten die ich finden kann. In stillem Gedenken an Anneli-Marie.
Johanna schrieb am 14. Dezember 2018 um 17:30:
Ich wünsche viel Kraft für die Weihnachtszeit und möchte meine Bewunderung aussprechen für die Kraft, aus dem Geschehenen so viel Gutes zu schöpfen und so wunderbar wertvolle Projekte ins Leben zu rufen. Von Herzen alles Gute für die ganze Familie, Johanna S.
Simone schrieb am 6. Dezember 2018 um 16:38:
So schlimm es ist,was Annelie passiert ist,so wenig sollten sich Menschen vom aussehen eines verstorbenen leiten lassen.Hier wird Annelis aussehen in den Vordergrund gestellt und das ist entwürdigend gegenüber dem Opfer. Annelie war ein Mensch aus Fleisch und Blut und sollte nicht, wie von so vielen Usern hier,nur wegen ihres Aussehens bemitleidet werden.
Uwe und Ramona Riße schrieb am 25. November 2018 um 11:54:
Abschlussabend des 1. Malkurses in der Anneli-Marie-Stiftung

Mit Begeisterung haben wir gestern "die Werke" unserer jungen Künstler und Künstlerinnen bewundert. Voller Stolz haben sie diese ihren Eltern, den Sponsoren und uns präsentiert.
Ja, es war ein Erfolg, der erste Malkurs der gestern seinen Abschluss gefunden hat. Natürlich wurde der Abend musikalisch eröffnet, denn einige der Schülerinnen können nicht nur toll zeichnen, sondern auch musizieren. Am Klavier, der Geige und am Cello - wir waren begeistert. Danach wurden die Kunstwerke bestaunt und in lockerer Atmosphäre geplaudert, neue Ideen ausgetauscht, gegessen und getrunken. In einer schönen Mappe durften die MalkursteilnehmerInnen ihre Kunstwerke mit nach Hause tragen.
Immer wieder wurde uns Dankbarkeit entgegen gebracht, die ich gerne an die Lehrerinnen und Lehrer sowie unsere Sponsoren weitergeben möchte. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass wir noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen und begeistern können, vor allem das uns die aufopferungsvolle Begleitung der Lehrer und Lehrerinnen erhalten bleibt, wir immer wieder neue Ausbilder, sowie Sponsoren gewinnen und überzeugen können. Vielen Dank!
Herzlichst Uwe und Ramona Riße
Sabrina Weber schrieb am 14. November 2018 um 22:57:
Liebe Anneli, du wirst für immer unvergessen bleiben. Auch wenn der erste Schmerz verblasst ist, wir werden dich nie vergessen. Du musstest vor uns allen gehen, irgendwann werden wir dir folgen müssen. Die Täter müssen mal einen anderen Weg gehen, sie werden die himmlische Ebene nie erreichen. Der Allmächtige wird schon dafür sorgen. Ruhe in Frieden mein Engel.
Liebe Grüsse Sabrina
Liv schrieb am 3. November 2018 um 18:03:
Ich denke an dich, Anneli. Du wirst für immer jung sein...die Vorstellung deiner geraubten Zukunft tut selbst mir als Fremder weh.
Es geht dir gut, wo auch immer du jetzt bist. Ich hoffe, deine Familie und deine Freunde finden eine Form des Trostes. Ich wünsche es ihnen sehr!
Christiane Gabriele schrieb am 31. Oktober 2018 um 23:58:
.....es gibt in Deutschland nur ganz wenige Stiftungen für Mordopfer , welche von der eigenen ( Opfer ) Familie ins Leben gerufen wurden. Meist sind die Stiftungszwecke klar definiert und verfolgen nur den einen Zweck , etwas Gutes tun im Sinne des Opfers ! Die Stiftung für Anneli Marie hat hauptsächlich künstlerische Inhalte , aber nicht nur ! So wie Anneli gefördert wurde , so werden heute auch andere begabte Kinder in diesem Sinne gefördert . Für viele Menschen ist es aber auch ein großer Schritt in die Stiftung zu gehen , egal zu welchem Anlass . Im Frühjahr waren wir mit Freunden unweit der Stiftung zum Abendessen. Zu meiner Freundin sagte ich , Komm bitte mal mit und schau dir den wunderschönen Engel in der Stiftung an , das Gipsmodell ! Ich stand am Fenster drehte mich um , aber meine Freundin stand gut 5 Meter von mir entfernt ! Sie konnte einfach nicht bis zum Fenster kommen . Da ist mir zu ersten Mal richtig bewusst geworden das es einen räumlichen und auch einen emotionale Abstand gibt ! Es fällt Menschen unheimlich schwer , dieses grausame Verbrechen an sich heran zulassen . Somit fällt es auch schwer die Stiftung zu betreten . Eine Stiftung sollte aber auch auf Gesetzeslücken und Missstände hinweisen und mit aller Kraft verhindern das sich ein ähnliches Verbrechen nochmals ereignet . Eine gewisse Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung zu erreichen , damit jeder etwas mehr über den eigenen Tellerrand schaut ! Nicht voller Egoismus , Arroganz , teilweise mit einer Selbstverliebtheit durch das Leben geht , nach dem Motto : Mein Haus , mein Auto, mein Boot sondern auch mal nach links und rechts schauen , was machen andere Menschen ! Diese vielleicht vor großen Fehlern bewahren , einfach das Gespräch suchen und Hintergründe erfragen.
Anneli Marie ist genau Opfer dieses Systems geworden. Ein Haupttäter der mehr wollte , als er leisten konnte , der sich nicht zufrieden gegeben hat mit dem was er hatte .
Der nach außen eben solche eigentlich doch wirklich unwichtigen Dinge - Haus-Auto-Boot-
nicht präsentieren konnte und durch sein mangelndes Selbstbewusstsein gepaart mit einer
ekelhaften Arroganz nach diesen Dingen streben wollte , aber den falschen Weg gewählt hat.
Er traf auf Menschen die ihn nicht in Schranken gewiesen haben , sondern weggeschaut haben . Die einfach zu schwach waren ihm Paroli zu bieten. Und weil er selbst nur eine jämmerliche Gestalt ist , hat er sich das schwächste Glied in der Familie ausgesucht - Anneli Marie und nicht auf Augenhöhe agiert , von Mann zu Mann ! Es gab mindestens 2 Personen die Anneli vor dem Tod hätten bewahren können , der eine hat weggeschaut und der andere war vom versprochenem Geld geblendet. Wenn es Menschen gibt für die Geld und Anerkennung das Wichtigste im Leben sind , dann sind wir alle in einer ganz armen Gesellschaft angekommen.
Aber Mitmenschlichkeit , Toleranz , Nächstenliebe sollten unser Leben bestimmen , für andere Menschen da zu sein , auch wenn es sich nicht " auszahlt " , nur einfach Zeit zum zuhören zu schenken. Das sind die Werte die vermittelt werden sollten und in der heutigen Zeit ganz wichtig sind. Kommunikation ist das wichtigste Mittel um andere Menschen zu verstehen .....
Simone schrieb am 31. Oktober 2018 um 12:16:
Du wirst nie vergessen sein!
N schrieb am 28. Oktober 2018 um 23:42:
Hallo liebe Anneli-Marie,

wir denken an dich.

Ihr seid eine bezaubernde Familie !
Sandra Haffner schrieb am 26. Oktober 2018 um 22:34:
"Was bleibt ist deine Liebe und deine Jahre voller Leben und das Leuchten in den Augen aller, die von dir erzählen."
Julia Engelmann
Matthias Liedtke schrieb am 2. Oktober 2018 um 2:32:
Seit dem diese Stiftung ins Leben gerufen wurde, seit dem ich medial überhaupt von all dem erfahren hab, ringe ich mit mir, Worte für diese, für all das zu finden. Was hier erschaffen wurde, der Sinn, die Botschaft und das Ziel, ist einfach nur großartig und mit Worten kaum zu beschreiben. Durch ihre Stiftung erhalten Menschen die Chance, die Chance auf Perspektiven, Mut, Hoffnung, Selbstvertrauen zu erlangen, Träume zu verwirklichen. Einfach nur große Klasse. Ich musste nun einfach mal schreiben. Weiter so! Die Stiftung, eure Stiftung, ist nicht nur ein Denkmal, sondern ein Wegweiser, ein Symbol, für die Zukunft. Ihr ehrt damit nicht nur die Vergangenheit, sondern auch das hier und jetzt und vor allem die Zukunft. Die Zukunft vieler begabter Menschen. Hoffnung, Mut, Wertschätzung und Liebe. All das gebt, vermittelt und wahrt ihr. Liebste Grüße aus Hannover.
Reinhold schrieb am 16. September 2018 um 16:58:
Leider kann man das nur bestätigen: die emotionale Intelligenz scheint einer großen Zahl der Juristen und insbesondere der Richterinnen und Richter abhanden gekommen zu sein. Ist dieser Personenkreis mittlerweile so abgestumpft, dass er nicht mehr in der Lage ist, sich in Opfer bzw. deren Angehörige hineinzuversetzen und sich daraus ihr Urteil zu bilden ? Was muss eigentlich noch passieren, damit das Instrumentarium, welches das Strafrecht zur Verfügung stellt, ausgeschöpft und Täter einer gerechten Strafe zugeführt werden ? Die Gesetze - Ausprägung auch des gesunden Menschenverstandes - sind vorhanden, nur müssen sie natürlich auch richtig angewendet werden. Man fragt sich zwangsläufig, ob die Damen und Herren Juristen im unsäglichen Anneli-Prozess überhaupt begriffen haben, worum es ging: Es stand kein Fahrraddiebstahl zur Verhandlung - ein Mensch wurde aufgrund einer zutiefst verkommenen Motivation sinnlos zu Tode gequält, seine Angehörigen sind für ihr Leben traumatisiert ! Es stimmt traurig, wenn Richter(innen) bei ihren Urteilen offensichtlich auch von der Angst vor einer erfolgreichen Revision beeinflusst werden; es stimmt sehr nachdenklich, wenn Anwälte ihre Anerkennung daraus ziehen, dass sie für ihren Mandanten um jeden Preis "das Beste rausschlagen" und dabei moralische und ethische Grundsätze in den Dreck treten. Die Grausamkeit des Verbrechens an Anneli, das unmenschliche und widerwärtige Verhalten der Täter bis zum heutigen Tage ist nicht mehr zu übertreffen. Und doch kommt ein Täter mit einer Strafe davon, die man nur als absurd niedrig bezeichnen kann. Und auch der "Bösere" bekommt noch die Chance, einen Teil seines verpfuschten Lebens in Freiheit zu verbringen. Und das, obwohl sie bis heute nicht mal einen Anflug von Menschlichkeit, Einsicht oder Reue gezeigt haben. Dass die Urteile nicht annähernd der Schuld und den Charakteren der beiden Verbrecher gerecht werden, lässt sich in erschreckender Deutlichkeit daran erkennen, dass es ihnen nicht zu schäbig ist, ihr Opfer nach seinem Leiden und seinem qualvollen Tod auch noch zu verhöhnen ! Warum wird solchen seelenlosen Monstern , die keinerlei Achtung vor dem Leben und der Würde Anderer haben, noch so viel Verständnis und Rücksicht entgegengebracht ? Ich kann Familie Riße nur grenzenlos bewundern, dass sie trotz aller Widrigkeiten, trotz aller Unsinnigkeiten und Ungerechtigkeiten, denen sie sich zusätzlich zu ihrem grenzenlosen Schmerz ausgesetzt sehen muss, immer noch an unseren "Rechtsstaat" glaubt und nicht - was nur allzu verständlich wäre - Unrecht mit Unrecht vergelten möchte.
Es bleibt die Hoffnung, dass sich vielleicht eines Tages doch noch eine jetzt noch nicht wahrnehmbare Gerechtigkeit erfüllen wird.
Andre schrieb am 9. September 2018 um 18:44:
In Gedanken ... bei Ihnen und Anneli
>>>>>unvergessen<<<<<
Christiane Gabriele schrieb am 5. September 2018 um 23:58:
......der 5.9. ein denkwürdiger Tag ! Vor 2 Jahren wurde eine Urteil verkündet , welches nicht
mal ansatzweise gerecht war. Der mögliche Strafrahmen für beide Täter wurde nicht ausgeschöpft , sie bekommen eine 2. Chance !!! Den Akteuren im Gerichtssaal fehlte das Fingerspitzengefühl . Man konnte dort Anwälte und Richter erleben ,denen die emotionale
Intelligenz einfach fehlt . Es waren nur Juristen am Werk mit einer einseitigen Betrachtungsweise , diese zeigten keine Empathie ! Das Urteil von Kandel aus dieser Woche hat ähnliche Züge , die 2. Chance für einen verurteilten Mörder !!!
Politisch scheinbar so gewollt , die Mordopfer haben halt Pech gehabt . Ein Politiker
meinte " Menschen haben immer schon Menschen getötet , auch wenn es anders in den
10 Geboten steht" ! Wir sind hier aber nicht im Krieg ,sondern in einer Demokratie in der auch die Opferseite Rechte haben sollte ! Man kann doch nicht für jedes Mordopfer eine
Stiftung gründen und diese Stiftung als " Ersatz " für den getöteten Menschen nehmen , nur weil der Deutsche Staat es versäumt hat die Gesetze klar zu definieren .
Wer einem Menschen mit Vorsatz das Leben nimmt , dem muss bewusst sein das Lebenslänglich auch heißt ein Leben lang hinter Gittern. Aus meiner Sicht müsste dieser
Personenkreis auch selbst die Unterbringungskosten in der JVA erarbeiten.
Es gibt immer einen Weg , man muss ihn nur finden .......
Sandra Haffner schrieb am 31. August 2018 um 18:32:
"Traurigsein
heißt nicht gut ausatmen können
und nicht spüren wie etwas schmeckt
außer Traurigsein

Traurigsein
heißt vielleicht mehr bemerken
was traurig ist
als vor dem Traurigsein

Traurigsein
heißt nicht Traurigseinwollen
und nicht Unglücklichseinwollen
und auch nicht Glücklichseinwollen

Traurigsein
heißt überhaupt nichts wollen
und auch nicht Nichtswollen
es heißt nur Traurigsein."

Erich Fried
Einen lieben, stillen Gruß!
Jana schrieb am 30. August 2018 um 23:19:
Liebe Fam Riße,

auch in meinen Gedanken bleibt Anneli unvergessen...

Der Schock vor 3 Jahren sitzt noch sehr tief... mein Mitgefühl unendlich stark...

Fühlen sie sich gedrückt

Auch von mir schicke ich Ihnen jede Menge Kraft und Aufmunterung für Ihren Lebensweg ...
Kitty schrieb am 18. August 2018 um 20:31:
Anneli, seit dem 13.08. denke ich mehr als sonst sowieso schon an dich,.... wie jedes Mal.... heute vor 3 Jahren war es diese traurige, unfassbare Gewissheit... in meinem und unzähligen Herzen lebst du weiter!!!
Viel Kraft weiterhin wünsche ich deiner Familie 💕🍀
Lena schrieb am 18. August 2018 um 10:25:
Auch ohne Polizei hätten die Entführer Angst vor späterer Identifizierung durch Anneli gehabt, Herr Riße! Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe!

Und ich kann es bestens verstehen, dass Sie die Mörder sehen wollen; falls dies nicht möglich sein sollte, könnten Sie stattdessen einen Brief schreiben, in dem Sie Ihre Verachtung zum Ausdruck bringen.

Herlichste Grüße
Katrin schrieb am 15. August 2018 um 22:10:
Liebe Anneli, liebe Familie Riße,
vor 3 Jahren wurde Dein Leben, liebe Anneli, einfach so ausgelöscht. Grausam und unfaßbar-- immer wieder und noch. So viele Menschen denken an Dich. Du bist uns ganz nah. Dein Schicksal hat uns berührt. Deine lieben Eltern und Deine Familie sind so tapfer und haben Dir mit der Stiftung und dem Engel ein ewiges Denkmal hier auf Erden geschaffen. Ich verneige mich vor ihnen. Ich sende Dir ganz viele liebe Grüße, da, wo Du jetzt bist. Ich habe zwei Kinder und einen Enkel und bin dankbar, daß ich sie zur Zeit um mich haben darf.
In ewigem Gedenken an Dich, liebe Anneli.