Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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Bernd Grabowski
11/04/2016 at 16:58
Den geplanten Weg nach Dresden konnte ich am Wochenende nicht antreten, es tut mir tatsächlich ein wenig leid. Bei meinem ersten Besuch, am Tag des Begräbnisses, hatte ich das Gefühl, dass Anneli allgegenwärtig wäre. Vielleicht hätte ich dieses Gefühl heute nicht mehr. Vielleicht aber auch doch. Der Sommer rückt näher, die warmen und schönen Tage rücken näher, der August rückt näher, mein Geburtstag und damit Anneli´s letzter freier Tag. Auf eine Art kann ich es kaum erwarten, wieder den Spaziergang in Robschütz zu machen. Es hatte etwas von "ich bin hier, und nun drehe ich für oder mit Anneli die Zeit zurück und bin in dem Moment zur Stelle, in dem sie auf die Unsäglichen trifft". Aber das hat schon damals nicht funktioniert, und selbst Esoteriker würden Anneli´s Geist nach all dieser Zeit nicht mehr auf den Robschützer Feldern vermuten. Und doch würde ich den Weg einmal mehr gehen und hoffen, dass das Telefon in meiner Hosentasche erneut in dem Moment verrückt spielt, in dem ich diesen unsäglichen Baum erreiche. Dann wäre ich noch sicherer, dass sie noch da ist und ihre Lieben wirklich "nur" ihre körperliche Abwesenheit durchleiden müssten. Wie gesagt, ich habe Anneli am Grab versprochen, zurückzukommen. Und ich werde es tun, allerspätestens im August.
Bitte warten …