Liebe Familie,
die Gedanken an Anneli-Marie lassen mich nicht los. Man kann Ihre grenzenlose Liebe so mitfühlen. Ich staune immer wieder, welche Kräfte in Ihnen wirken. Für die Stiftung wünsche ich Ihnen, dass Ihnen Menschen begegnen, die Ihre Schaffenskraft annehmen und auch umzusetzen wissen.
Liebe Ramona Riße, als Mutter fühle ich so aufrichtig mit Ihnen mit. Die Worte für Ihr Kind sind einzigartig.
Hier ein Gedicht für Sie von Gisela Prölß:
"Helle und dunkle Tage"
Es gibt helle und dunkle Tage,
das ist gar keine Frage.
Ausschlaggebend ist,
gerade in den dunklen Tagen brauchen wir sein Licht.
Es wird uns leiten und uns Kraft geben,
langsam können wir uns wieder erheben. Wir erheben uns und gehen weiter,
wir nehmen ihn wieder an als Begleiter.
Als Begleiter gibt er uns Stück für Stück Mut,
wir fühlen tief in uns: Alles wird gut.
Wir brauchen seine Kraft,
um in den dunklen Stunden weiterzugehen,
wir brauchen den Mut, um hier wieder aufzustehen.
Aufstehen, weitergehen,
das kostet im Moment sehr viel Kraft,
aber wir müssen es tun, er hilft uns mit seiner Macht.
Wir bekommen langsam Abstand zu den dunklen Stunden,
der tiefe Schmerz wird Stück für Stück überwunden.
Die Freude kehrt langlam zurück in unser Leben,
wir wollen ihr wieder mehr Raum geben.
Bald kommen wieder die helleren Tage,
so wird es sein, gar keine Frage.
Weiterhin viel Kraft für Sie alle, Simone