Liebe Familie Riße,
liebe Anneli,
als ich im August 2015 von der Entführung und brutalen Ermordung von Anneli erfuhr war ich entsetzt und tief traurig. Ich war mir allerdings sicher,das diese Betroffenheit im Laufe der nächsten Tage oder Wochen nachlassen würde. Ich verfolgte die Berichterstattung über die Beerdigung und lernte Anneli durch die Liebe Ihrer Eltern und Freunde kennen und schätzen. Und nach nun 5 Monaten läßt mich ihr Schicksal immer noch nicht los - im Gegenteil es hat sich mir immer fester eingeprägt. Ich fühle mich hilflos denn ich würde gern helfen -aber Trost zu sprechen oder zu helfen in einer solchen Situation erscheint schwer und fast aussichtlos. Besonders betroffen machen mich hier Kommentare von Kinder und Jugendlichen, die der Tod von Anneli zutiefst verunsichert und verängstigt hat.
Ihnen liebe Familie Riße wünsche ich alle Kraft der Welt für ihre (nein eigentlich für unsere) Anneli-Marie Stiftung.
Ich wünsche der Stiftung , das sie dazu beiträgt, das Andenken an Anneli-Marie wach zu halten, viele erfolgreiche Aktivitäten und viele hilfreiche Freunde und Förderer.
Liebe Grüße vom Rhein