Liebe Familie Risse,
auch ich habe hier schon mehrfach geschrieben, weil ich einfach mein Mitgefühl aussprechen und Ihnen zeigen wollte, das der grausame Tod Ihrer Tochter mich nicht unberührt und kalt läßt obwohl ich weder Sie noch Anneli persönlich kenne. Ich hoffe ebenfalls, das ich Ihnen nicht zunahe getreten bin,denn das wäre das letzte was ich gewollt hätte.
Ich hoffe, das es keine Plattitüden waren, sondern das Sie vielleicht gespürt haben, das wir an Ihrer Seite stehen und helfen wollen (auch wenn diese Hilfe nur klein ist) Viele kleine Zeichen der Solidarität geben Ihnen vielleicht doch ein wenig Stärke und Hilfe in der schweren Zeit.
Ich finde es ganz großartig,das Sie auch an die Opfer von Gewalt bei der Konzipierung der Anneli-Marie Stiftung gedacht haben. Vielleicht ein kleiner Hinweis: Der gewaltsame und plötzliche Tod eines Kindes wirft oft die ganze Familie aus dem Gleis. Wenn dann zu dem Tod des Kindes auch noch Krankheit der Eltern und materielle Nöte hinzu kommen leiden besonders Geschwister darunter. Vielleicht kann ihre Stiftung bei diesen Geschwistern ansetzen und das ganze mit dem Bereich "musikalische Förderung"
ansetzen. Ich glaube dieser Vorschlag wurde hier schon einmal gemacht.
Liebe Familie Risse
Anneli kann stolz auf Sie und Ihre Familie sein. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Stärke für die kommende Zeit.