Sehr geehrter Herr Riße, ich zolle Ihnen den höchsten Respekt dafür, dass Sie sich hier äußern und über Ihre Gefühle schreiben. Diesen Respekt teile ich bestimmt mit jedem, der auch nur einmal nachts an einem kleinen Fieberbettchen gesessen hat. Schon vor einigen Tage, mögen es Wochen gewesen sein, als Sie darüber schrieben, dass das weiße Täubchen seinen Schlag wiedergefunden hat, waren wir genauso tief berührt.
Ich bin mir auch sicher, dass Sie mit dieser Größe ein Maßstab sind, an dem Menschen emporwachsen können, um zu solchen Wesen zu werden, wie es Ihre kleine Anneli war.
Ich wünsche Ihnen, das Ihnen die Kraft erhalten bleibt; wenigstens bis zu dem Tag an dem das „Recht“ seine Bedeutung erhält. Und das sie jetzt und „danach“ Freunde haben, in deren Arme Sie sich auch einmal fallen lassen können.
Auch wenn wir Ihren Verlust nicht wirklich nachfühlen können, ist Ihre Familie doch, genauso wie Anneli, Tag für Tag in unseren Gedanken und Gebeten.
Familie Hasse