Liebe Anneli, liebe Familie Riße,
heute kam im Radio das Lied „Abschied“ von Reinhard Mey. Es war gut, dass die Autobahn einen Standstreifen hatte, denn ich hab geheult wie ein Schlosshund. Und so wütend ich vor Schmerz und Trauer auch hätte aufs Lenkrad hauen können, so sehr habe ich daran gedacht, dass Annelie solche Ausbrüche bestimmt genauso wenig „gut“ gefunden hätte, wie meine eigene Tochter.
Wir wünschen uns, das Anneli und Ihr wisst, das wir jeden Tag in Gedanken bei Euch sind, für Euch beten und unendlich viel dafür geben würden, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Zeit nur diesen einen Monat zurückzudrehen. Leider haben auch wir die Möglichkeit nicht. Und so bleibt uns aber nur, Euch für Euren Weg, wo auch immer er entlang führen mag, viel Mut, Liebe und Vertrauen zu wünschen und zu versprechen, das Ihr jederzeit auf uns zählen könnt.
Sollte sich jemand auf dieser Seite finden, der Annelis Herz erobert hat und der gern mit jemandem reden möchte, der weiß wie man sich fühlt, wenn die erste Große Liebe mit 17 gehen muss, dann dürft Ihr dem gern meine E-Mailadresse geben.