Jedes Leben existiert nur einmal. Ein lieben Menschen auf natürliche Weise zu verlieren tut schon weh, der Tod ist absehbar und man kann sich verabschieden. Aber wird ein Mensch ohne jede Vorahnung aus seinem Leben gerissen ist es für seine Mitmenschen ein nicht endendes Vakum von Gefühlen. Ich habe am Samstag Morgen davon erfahren und ab da überschlugen sich die Meldungen bis zu einem Punkt den niemand hören wollte. Alles Hoffen und Bangen war vergebens. Ich fühle seit diesem Tage eine Leere in mir. Es tut so weh. Ich kann nicht lachen und bin den Tränen oft nah. Ein Klos im Hals der nicht weg geht. Ich kann jetzt vieles nicht in Worte fassen. Herr Riße, meine Gedanken sind und werden oft bei Ihnen sein. Die letzten Worte, Rufe ihrer Tocher Anneli...... . Unvorstellbar was Sie durchmachen und was sie ewig in sich tragen.
Auch wenn ich Anneli nicht kannte werde ich immer an Sie und ihre Familie denken. Ich bin sehr mitfühlend, auch wenn ich ihr Leid nicht ermessen kann.
Nichts wird wie es war, aber an jeder Ecke, jeder Tasse, jedem Kochtopf , jedem Gegenstand, ihrem Zimmer und ihren beiden Hunden, an dem Klavier was sie so liebte, einfach alles was Anneli berührte oder was ihr wichtig war werden für immer Bilder und Gedanken an sie weiter leben.
Ich bin Vater von zwei kleinen Kindern und fühle mit Ihnen und wünsche mir von ganzen Herzen dass sie die Kraft finden ihr Leben weiter zu leben.
Timo und Sylvia Scziegel mit Katharina und Leander aus Potsdam