Liebe Familie Riße,
heute jährt sich der Tag wieder, der ihr ganzes Leben veränderte. Ich denke seit 3 Jahren immer wieder daran und möchte Ihnen mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Dieses Verbrechen lässt mich nicht mehr los und die Streichelzoomentalität gegenüber Tätern in unserem Staat finde ich skandalös. Warum werden Täter nicht entsprechend von der Gesellschaft geächtet? Warum werden sie oft auch bei kleineren Vergehen nicht benannt?
Da heißt es Herr "R" aus "M" ! Aus Gründen des Datenschutzes werden auch die Täter geschützt und die Opfer fühlen sich ohnmächtig. Ich war 2014 in der Nähe des Ortes, nämlich in der Pension Kümmel während einer Weiterbildung untergebracht und meine Schwägerin ist in Zittau mit Frau Riße in die Schule gegangen. Nicht zuletzt deshalb bewegt mich ihr Schicksal. Bleiben Sie bitte weiterhin stark obwohl das unheimlich schwer ist.
In Verbundenheit
Angela Tietze
Eckartsberg