Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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Dr. Thora Veres
25/08/2015 at 15:21
Liebe Familie Riße, etwas so Grauenhaftes ist geschehen, dass sie es nicht begreifen können. Niemand kann es und die Frage WARUM? kann auch niemand beantworten. Sie haben Ihre wunderhübsche und von allen geliebte Tochter verloren und niemand kann sie ihnen wiedergeben. Kaum einer kann nachvollziehen, was sie gerade durchmachen. Ich kann es ein wenig. Wir haben am 10. Juni auch vollkommen unerwartet unsere einzige Tochter im Alter von 26 Jahren verloren. Man wünscht sich selbst zu sterben oder verrückt zu werden ... die Welt muss doch einfach stehen bleiben ... aber es wird jeden Morgen wieder hell und am Abend dunkel. Es ist gut, dass sie soviel Mitgefühl erleben dürfen, auch wenn die vielen Wünsche nach viel Kraft nicht helfen. Wo soll denn die Kraft herkommen? Dies habe ich mich gefragt, nachdem ich die ersten zehn Beileidskarten gelesen hatte. Ich wünsche Ihnen viel Unterstützung durch Familie und Freunde und dies nicht nur jetzt, sondern auch in ein paar Monaten, wenn sich die öffentliche Anteilnahme wieder gelegt hat und eine gewisse Ruhe eingekehrt ist. Wir vermissen unsere Tochter wahnsinnig und es wird nicht weniger. Wir haben uns jetzt professionelle Hilfe gesucht, aber dies ist ihnen bestimmt schon angeboten worden. Es gibt Hilfe, wenn man möchte und dies ist auch wichtig. Es ist wichtig, sich Zeit zu lassen und sich diese zu nehmen. Nichts ist gerade wichtig, außer weiter leben und der jetzt auf sie zu kommende reale Abschied. Ansonsten gibt es keinen Abschied, Annelie wird immer zu ihnen gehören, so wie unsere Sophie zu uns. Nehmen sie die Zeichen an, die plötzlich unerklärlich da sind, die Taube oder bei uns einen Schmetterling. Ich wünsche ihnen alles Gute.
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