Liebe Familie Riße,
auch meine Familie hat so gehofft, daß Sie Ihr Mädchen wieder in die Arme nehmen können. Sie haben alles menschenmögliche dafür getan, aber die unfaßbare Grausamkeit hirnloser Wesen, die mich sehr traurig und zornig macht, hat es nicht
zugelassen.
Möge Sie die Woge aller Mitfühlenden lange durch Ihren schweren weiteren Weg tragen.
Am Ende ist man mit seinen Tränen und dem tiefen Schmerz ja doch allein.
Auf einem einsamen Weg fand ich einmal diese Worte:
"Was der Augenblick geboren, schlang der Augenblick hinab. Doch für immer bleibt es unverloren, was das Herz dem Herzen gab."
Ich wünsche Ihnen den nötigen Beistand und die Kraft, die Sie jetzt zum Weiterleben brauchen.