Einsamkeit legt ihren Schleier um mich,
der Stille verfallen versink ich im Traum,
in Gedanken verloren erblicke ich dich,
verspür deine Nähe im trostlosen Raum.
Für einen Moment nur verweilt mir der Schein,
dann bricht ins Bewusstsein die wirkliche Welt -
das Schicksal, es hat mit dem Tod im Verein
ein hartes, endgültiges Urteil gefällt.
Die Bilder von früher in meinem Gedächtnis,
durch Sehnsucht erweckt zu Visionen von dir,
sie sind mir das teuerste Lebensvermächtnis,
doch du, liebes Kind, du bist nicht mehr hier.
Gewidmet der Familie Riße,
in Ansehung ihres Verlustes, der nie vergeht.
Thomas Kischko, Paulsdorf