28. Dezember 2024
Liebe Familie Riße,
gestern habe ich den erschütternden Bericht von Sarah Tacke über das Schicksal Ihrer wunderbaren Tochter und Schwester Annelie-Marie gesehen.
Als jüngste von vier Kindern habe ich 1969 mit 17 Jahren meinen 3 Jahre älteren Bruder durch einen Unfall an der kroatischen Steilküste verloren. Für meine Familie war es ein extrem harter Einschnitt in unser Leben. Aber wir konnten dankbar sein, dass niemand an Volkers Tod schuld war. Um wieviel tragischer ist das Schicksal von Annelie-Marie! Der gewaltsame Verlust eines so jungen und von so vielen geliebten Menschen wird für alle, die sie kannten, immer schmerzhaft bleiben. Obwohl die Zeit nie alle Wunden heilt, wünsche ich allen Angehörigen und Freunden von Annelie-Marie, dass die vielen schönen Erinnerungen an gemeinsame Stunden immer wieder auch lebendig und tröstlich sein können.
Auch meine Eltern haben eine Stiftung gegründet, die Schüler und Studenten fördert. So lebt mein Bruder in unseren Herzen und in der gvd-stiftung.de weiter. Die Annelie-Marie-Stiftung, die viele Kinder und Jugendliche glücklich macht, lässt immer wieder die freundliche Ausstrahlung der nach ihr benannten jungen Gymnasiastin aufleben. Ich wünsche ihr viele Spender.
Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart
Cordula Dill-Velbinger