Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

Gästebuch

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 

Mit * gekennzeichnete Felder sind erforderlich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Es ist möglich, dass dein Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn überprüft haben.
Wir behalten uns vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder nicht zu veröffentlichen.
Christiane Katz
20/04/2017 at 13:05
Es ist einerseits wundervoll, wie Sie, werte Familie, dem Sinn, den Anneli dem Leben gab, noch viele Jahre hätte geben können, versuchen wach zu halten. Dies mit allen Sinnen Ihres Kindes. Doch wenn ich dieses letzte Gedicht der Mama lese, dann weiß ich, dass all dies Engagement das Fehlen nur übertüncht, es Fluchten sind. Denn keines dieser Projekte im Sinne von Anneli kann dazu verhelfen, den leeren Platz am Frühstückstisch zu füllen. Die plötzliche Stille im Haus erträglich machen, die Sie als Eltern vom ersten Augenaufschlagen am Morgen anbrüllt. Ja, es ist gut, diese furchtbare Leere mit Aktionen dagegen auszugleichen suchen, die so brutal abgebrochenen Anlagen des Kindes irgendwie weiter zu führen, kann es dieses Menschenkind doch nicht mehr. Doch über all diesen Stiftungsaktionen steht bitter die tägliche Rückkehr davon in ein stilles Haus, Tag für Tag qualvoll erdrückt davon, was dieses Kind, Ihre Anneli, wohl selbst aus ihrem beginnenden Leben gemacht hätte. Dies nie erleben, begleiten, erfahren zu dürfen, ein unvorstellbares Leid. Nie wieder die erste gemeinsame Tasse Kaffee am Morgen, nie wieder abends zusammensitzen, Pläne schmieden, Entfaltung zuschauen, nie mehr... Vielleicht wäre ja nicht alles toll geworden, was Anneli vorhatte oder hätte vorhaben können, aber genau das dürfen Sie nicht mehr erleben, das,Potenzial eines jungen Menschens, Ihrem Kind. Und so, alles was Sie als Familie da so auf die Beine stellen, es wird nie auch nur ein Pflaster auf diese entsetzliche Wunde sein können. All diese Aktionen sind vergebliche Versuche, mit dieser Leere leben zu müssen, Teil einer Trauerphase. Vielleicht aber gelingt es Ihnen, der Familie, insbesondere der Mama, irgendwann, in Stille zu trauern, sich dieser entsetzlichen Einsamkeit hinzugeben statt Erlösung im Hinausschreien der Qual zu suchen, in Aktionismus vor diesem Unbegreiflichen zu flüchten. Das wäre ein schwerer Weg, aber vielleicht im Sinne von Anneli, die ja, wie lesbar, nie in die Öffentlichkeit gezerrt werden wollte. So, wie uns allen hier Anneli geschildert wurde, wollte sie nie so dermaßen öffentlich gemacht werden. Bei allem Verstehen der Familie Trauer - wo bleibt da Annelis zurückhaltende Art?
Bitte warten …