Jetzt ist er vorüber, dieser entsetzliche Jahrestag, der vor einem Jahr so viele Leben zerstörte. Ein Tag, den Sie einerseits in stillem Gedenken an vergangenes Glück verbrachten,, all die Erinnerungen an schöne Zeiten, Momente. Aber auch ein Tag des Zornes, in dem Sie all ihre Ohnmacht, ihre Wut darüber hinaus schreien mussten über gewaltvoll genommenes Glück. Dieser furchtbare Tag, an dem alles zerstört wurde. Warum, warum nur, fragen nicht nur Sie sich jeden Tag danach. Warum dieses unschuldige Wesen, das von besonderer Aura gesegnet war, diese aber nie ausnutzte. Das seine friedvolle Kraft nie mehr verwirklichen kann, der Welt geben kann.
Ja, ich schließe mich dem Satz einer Schreiberin hier an : Aber Verfaultes darf weiter leben. Noch schlimmer aber, es darf auf Milde unserer Gesetzgebung hoffen. Ich hoffe aber, dass diese Milde ganz schnell ein dauerhaftes Ende findet unter Mitgefangenen, die zwar auch gegen Gesetze verstießen, aber dennoch nicht so entsetzliche Fäulnis in sich haben. Sie haben nicht allein ein Leben genommen, sie haben viele damit lebenslang zerstört. Ich glaube ja eigentlich an Gott, aber wo war der an diesem Tag vor einem Jahr ? Es tröstet auch nicht, dass Gott besondere Wesen früh zu sich holt, nein.