wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt.
Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde.
Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden.
Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden.
Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.
Mir kommt Anneli-Marie auch immer wieder in den Sinn. So wie heute. Das Martyrium, das Anneli erleben musste, ist so unfassbar traurig, dass ich es einfach nicht vergessen kann. Ich bin mir sicher, Ihr wundervoller Engel, liebe Familie Riße, wacht über Sie und wirkt weiter, auf ihre ganz eigene Weise.
Ich denke nach wie vor jeden Tag an Anneli, deren Leben völlig sinnlos und mitleidlos beendet wurde. Ich denke an ihre Familie und Freunde und daran, dass sie ihr restliches Leben traumatisiert sein werden. Und ich denke daran, dass einer der Menschen, die dafür verantwortlich sind, sich vermutlich schon wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereiten kann.
Und ich hoffe, dass die Täter kein schönes Leben mehr haben werden und sich eines hoffentlich nicht zu fernen Tages vor unser aller Schöpfer werden verantworten müssen.
Familie Riße wünsche ich, dass sie bei allem Leid, welches ihr zugefügt wurde, ihren Frieden findet, dass ihr die liebevolle Erinnerung an ihr Kind Kraft gibt, für Anneli, für Angehörige und Freunde weiterzuleben und im Sinne Annelis das Gute weiter zu geben, was sich unter anderem in der Stiftungsidee und der Stiftungsarbeit manifestiert.
Alexander Schneider
schrieb am 06/02/2021 um 16:44
Liebe Familie Riße,
auch knapp 5 1/2 Jahre nach dieser immer noch unfassbaren und sinnlosen Tragödie denke ich noch oft an Sie und Ihre geliebte Tochter und auch nach dieser Zeit kann ich nicht verstehen, was damals passiert ist und dass ein so junger Mensch so grausam aus dem Leben gerissen wurde. Dass Ihnen das kostbarste auf der Welt genommen wurde, macht mich unendlich traurig.
Ich kannte Sie nicht, mich macht Ihr Schicksal aber sehr betroffen. Sie wird als fröhlicher, freundlicher, voller Lebensfreude steckender und herzensguter Mensch beschrieben und hat die Herzen vieler Menschen erobert und Freude in ihr Leben gebracht.
Bitte bewahren Sie sich die vielen tollen und fröhlichen Gedanken und die Zeit die Sie miteinander verbringen konnten,auch wenn diese Zeit leider viel zu knapp bemessen war 🙁 Ich finde es schön dass Sie in Gedenken an Ihre Tochter, diese wundervolle Stiftung ins Leben gerufen haben und so Anneli-Maries Vermächtnis bewahren.
Gerne würde ich dir auch persönlich meine Ehre erweisen, liebe Anneli-Marie, bis dahin bleibt mir nur die Möglichkeit Kerzen in der Kirche anzuzünden, dir zu gedenken und zu beten. Ruhe sanft, kleiner Engel.
Nochmals möchte ich Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme zukommen lassen, liebe Familie Riße.
Viele Grüße und fühlen Sie sich gedrückt
Alexander
Ich denke ziemlich oft an Anneli und habe für mich ein kleines Gedenkposter gebastelt, welches bei mir im Zimmer hängt. Ich habe auch den Film " Feinde" gesehen und die kurze Dokumentation, wo auch Annelis Eltern mitgewirkt haben und ganz ehrlich: Ich fand das Ende des Filmes ungerecht und stimme der Familie Riße zu und auch allen anderen Familien, was die Zivilcourage angeht, denn es kann doch nicht sein, dass ein Verbrecher schweigt und das Opfer wohlmöglich verhungert oder verdurstet und allein der Satz " Ja, dann gibt es eben keine Antworten"- ungeheuerlich! Ich hoffe diese Männer verrotten in der Hölle und Anneli: Wir denken an dich und werden dich nie vergessen<3
Allen Besuchern ein gutes neues Jahr .. und Danke für Ihre Einträge der letzten Monate . Die gestrige Sendung ARD etc. war bewegend . Leider haben die Sender unser Interview nicht vollständig wiedergegeben .Wir haben Botschaften die es hochzuhalten gilt .. währet den Anfängen bei groben Fehlverhalten unserer Kinder .. und akzeptiert und traut Euch Zivilcourage .. so wie eben ein Herr Nadler ..Herzlichst Uwe riße
Vor 5 Jahren, als diese Tat geschah, war ich genau so alt wie Anneli.
Ich komme aus Freiberg, gar nicht soo weit entfernt und ich bin seit 5 Jahren nach wie vor sprachlos.
Es hätte jeden treffen können aber keinen treffen dürfen!! Meine Gedanken sind jedes Jahr immer wieder bei dir Anneli und bei deiner Familie.
Es ist Weihnachtszeit.
Gerade wurde im Fernsehen Halle Luja gesungen. Sofort schweifen wie so oft meine Gedanken zu dir liebe Anneli. So gerne möchte ich noch einmal dein Grab besuchen. Den wunderschönen Engel ansehen und dir gedenken. Leider wohne ich zu weit weg um dich zu besuchen. Wie wäre dein Leben verlaufen? 5 Jahre sind dir nun schon gestohlen worden und viele weitere werden folgen. Unvorstellbar, unbegreiflich, für immer unfassbar. Was deine Familie für eine Last trägt, mag ich mir gar nicht vorstellen. Du fehlst hier auf Erden, jeden Tag. Ich kannte dich nicht. Und doch bist du Teil meines Lebens. Hast einen festen Platz in meinem Herzen. Ich bin mir sicher, dass du schützend über uns und besonders über deine Familie wachst. In Gedanken so oft bei dir hinterlasse ich einen stillen Gruß für einen besonderen Engel hier.
Annelie, auch ich denke an dich. Habe in den letzten Jahren immer mal wieder hier rein geschrieben um das zum Ausdruck zu bringen. Werde ich auch noch in den nächsten 50. R.i.P. Daniel, Offenburg .
Das Schicksal ihrer Tochter und Schwester Anneli ist nun über 5 Jahre her. Ich kannte ihre Tochter nicht. Doch hat mich ihr Fall schon vom ersten Tag an zutiefst erschüttert. Wie kann man ein so junges Mädchen was noch ihr ganzes Leben vor sich hatte so grausam aus dem Leben reißen? Es war für mich damals eine große Ehre in der geschlossenen Gruppe von Facebook sein zu dürfen. Irgend wie habe ich mir damals eingebildet das ich Ihnen in Ihrer Trauer damit ein ganz kleines Stück helfen kann. Ich werde diese Gruppe nie verlassen denn sie hilft auch mir im Alltag mich immer wieder an Anneli zu erinnern. Heute über 5 Jahre später erwische ich mich immer noch dabei das ich mich frage wie es Ihnen als Eltern und Geschwistern heute wohl geht. Was Anneli wohl heute gemacht hätte und was aus ihr geworden wäre. Es gibt leider so viele grausame Verbrechen in dieser heutigen Zeit doch der Fall von Anneli berührt mich heute noch so tief wie sonnst keiner. Ich möchte Ihnen mit dieses Zeilen einfach nur weiter hin viel Kraft und Stärke wünschen und möchte Sie wissen lassen das so wie ich bestimmt noch ganz viel andere Menschen die ihre Tochter nie kennen lernen durften immer noch an Anneli denken. Egal wie viel Zeit vergeht. Auch wenn sie nicht mehr unter uns ist, wird sie nie alleine sein.
Mag die Erinnerung an das unfassbare Verbrechen auch mit der Zeit verblassen, die Erinnerung an Anneli bleibt allgegenwärtig. Die Erinnerung an ein wunderbares Mädchen, das nichts anderes wollte als leben. Und das nun weiterlebt in den Herzen seiner Lieben, weiterlebt in den Gedanken so vieler Menschen. Anneli lebt weiter in der schönen Idee der nach ihr benannten Stiftung, die anderen Menschen so viel Schönes und Gutes gibt.
Auch ich denke immer noch jeden Tag an ihre Tochter. Was geschehen ist, bleibt so unfassbar auch nach über 5 Jahren. Es ist so, dass ich im ganzen Leben niemals verstehen werde, dass es so etwas gibt. Etwas, wo man nicht weiß wie man es nennen soll, etwas, was es gar nicht geben darf in dieser Welt. In mir ist die starke Hoffnung, dass Menschen in der Zukunft Wege finden, dass so etwas nicht mehr geschehen kann. Immer noch besuche ich jeden Tag das Gästebuch Anneli's. Oftmals lese ich darin, die vielen Briefe die an sie geschrieben wurden. So viele Dinge sind mir im Gedächtnis geblieben. Und erst gestern abend hielt ich wieder unvermittelt inne und lauschte, als ich völlig zufällig Anneli's Klavierspiel vernahm, ohne in dem Moment eigentlich an sie gedacht zu haben. Seltsam. Einige Besucher im Gästebuch schrieben vor längerer Zeit, dass für sie Anneli wie eine Prinzessin ist. So habe ich sie auch gesehen. Und obwohl ich Anneli nicht persönlich kannte, möchte ich sie dennoch so im Gedächtnis behalten. Ich werde sie niemals vergessen. Und sie in Sora immer wieder besuchen. Rote Rosen werde ich ihr schenken. Jedes Jahr. Mein ganzes Leben lang. Anneli ist immer noch in dieser Welt. Und wird es immer sein.
"Es heißt, dass die Prinzessin kleine Spuren hinterließ von ihrem kurzen Dasein auf Erden, sichtbar nur für diejenigen, die wissen, wo sie suchen müssen."
aus "Pans Labyrinth"
Auch nach über 5 Jahren muss ich manchmal noch an Anneli und ihren so sinnlosen und wütend machenden Tod denken - heute war wieder so ein Moment.
Liebe Familie Riße, ich hoffe und wünsche Ihnen so sehr, dass Sie Frieden und Trost finden konnten, angesichts dieses unersetzlichen Verlustes.
Mit Freude erfüllt mich, dass Sie mittels der Stiftung Gutes tun und gleichzeitig das Gedenken an Anneli bewahren.
Viele Grüße und alles Gute aus Chemnitz.
So ab und zu bin ich in Gedanken bei dir und die Menschen die dich so unendlich vermissen.
Herzschmerzen für immer. Unsere Welt ist krank und du bist an einem besseren Ort.
Liebe Anneli, liebe Familie Riße,
Am 13. August 2015, wir waren kurz zuvor aus dem Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zurück gekommen, war an sich ein ganz normaler Sommertag! Ziemlich warm und freundlich vom Wetter her. Nichts deutete auf das hin, worauf sich Sachsen und auch Deutschland kurz darauf einstellen mussten!
Dann kam die erste Schreckensmeldung, dass ein Mädchen aus dem Kreis Meißen entführt wurde! Schock, Stillstand! Ganz Sachsen hielt den Atem an!
Die Hoffnung, dass es bei uns nie zu so einem Fall kommen würde, war schlagartig verflogen! Ich kann mich an eine Szene in einem Schreibwarenladen erinnern: Alle Tageszeitungen im Verkaufsständer berichteten von Anneli's Entführung, hatten ihr Bild auf den Titelseiten neben großen roten Überschriften!
Kurz darauf sollte das Grauen in einem unfassbaren Höhepunkt gipfeln: Anneli ist tot! Der Schock war sogar den professionellsten Nachrichtensprechern anzumerken. Keiner wollte realisieren, was Realität geworden war!
Der Herr hat Anneli zu sich genommen. Vielleicht wollte er sie erlösen von der bitteren Angst und den bleibenden Schäden, verständlich wäre es! Sie ist sicherlich jetzt am schönsten Ort der göttlichen Schöpfung, dem Paradies und Garten Jesu, in welchem sie als Engel umherschwebt und auf uns herabschaut! Wünschen würde ich es mir zumindest für sie!
Anneli, du musstest die Grauenhaftigkeit dieser Welt in vollen Zügen zu spüren bekommen! Ich hoffe, dort wo du jetzt bist, geht es dir gut und du musst vor nichts mehr Angst haben! Denn Jesus, welcher die Menschen von ihrem Leid erlöst, hat dich hoffentlich zu sich aufgenommen!
Nico
Liebe Anneli, egal wo du jetzt bist, ich hoffe es geht dir gut. Meine kleine Tochter hat deinen Namen bekommen und deshalb wirst du immer unvergessen bleiben. Lg Marcel
Aus meinem tiefsten Unterbewusstsein musste ich heute an dich denken und als ich jetzt im Internet deinen Namen eingab, musste ich kurz innehalten.
Und das heutige Datum Im Kalender nich mal nachsehen.
Die Wege sind manchmal unergründlich.
Ich denke an dich, Anneli, auch wenn ich dich überhaupt nicht kenne. So bleibst du immer noch in meinem Kopf, seit es damals in vielen Medien kursierte.
Du wärst jetzt 22. Es ist komisch. In dem Alter war ich verheiratet und hatte zwei Kinder. Ich denke sehr oft darüber nach, welchen Weg du wohl gegangen wärst.
Durch Länder reisen, studieren, verlieben..
Gott hat einen ganz besonderen Platz für dich. Und ich würde dich eines Tages im Paradies sicherlich erkennen.
Ich würde mich sehr freuen, dir wenigstens so zu begegnen.
Deine P.-L.,27 Jahre, Dresden
Heute habe ich Dich besucht, liebe Anneli. Drei rote Rosen Dir zum Gedenken. Der Himmel war strahlend blau und im gleißenden Licht der Sonne der weiße Engel Anneli-Marie. Wieder diese Ruhe auf der kleinen Anhöhe. Diesmal bin ich länger bei Dir geblieben. Fünfmal der Klang der Kirchturmuhr. Dann wieder Stille. Im Dezember werde ich Dich wieder besuchen. Rote Rosen werde ich Dir schenken, jedes Jahr. In stillem Gedenken an Anneli-Marie. Mädchen mit heller Kinderseele.
"Im Herzen bleiben nicht die Menschen, mit denen wir am meisten zu tun oder geredet haben, sondern die, die unsere Seele berührt und unser Herz verzaubert haben."
Man möchte so viel sagen ... . So viele Dinge, auf die man als Außenstehender überhaupt kein Recht hat. Wenn man nichts sagen kann, möchte man etwas zitieren, einen tröstenden Spruch, ein schönes Gedicht, irgendetwas, was man irgendwann irgendwo einmal gelesen hat und aus irgendeinem Grund nie vergessen konnte.
Ich möchte so viel sagen. Ich würde so gern etwas Schönes zitieren und es an alle hier Lesenden weiterreichen. Aber wenn ich an diesen Augusttag vor fünf Jahren zurückdenke ..., wenn ich an Anneli und ihre letzten Stunden denke ..., fällt mir nicht das Geringste ein.
Heute regnet es in Strömen. Damals schien die Sonne, untätig und voller Sommerslust.
Hier geht es weiter und weiter und weiter. Hier hört es niemals auf. Doch im Kopf, wo die Zeitzone eine so völlig andere ist, steht beim Gedanken an damals alles still.
Liebe Anneli,
ich kannte dich nicht. Aber ich denke an dich. An dich, deine Familie und diese Grausamkeit, die man sich nicht ausmalen kann!
Man kann nichts sagen. Nur hoffen, dass es heute auch ohne Worte geht.
Heute, vor fünf Jahren, hat man dir dein irdisches Leben genommen, seit dem lässt du uns nicht mehr los! Denn in Christus sind wir alle Brüder und Schwestern, und wenn eine(r) leidet, leiden wir alle, ob nun in Afrika, Meissen oder Maastricht, daran glaube ich fest.
Du sitzt jetzt an Seinem Tisch, auch daran glaube ich fest.
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