wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt.
Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde.
Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden.
Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden.
Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.
Liebe Trauernde und Gequälte,
ich wage meinen Gruß und meine Geschichte in die Ferne zu senden, in der Hoffnung es kommt tröstlich an. In frühester Kindheit war ich schwerster Gewalt ausgesetzt. Hinzu kommt, dass lebensbedrohliche Gewalt leider mehrfach (verschiedene Orte / verschiedene Menschen) geschah. Wäre es nur einmalig gewesen, so wäre es für mich leichter einzuordnen, zu überwinden, mein Weltbild wäre erfreulicher, mein Glaube an die Menschheit größer, der Glaube an mich, mein Wertgefühl wäre höher, mein Lebenswille und meine Schaffenskraft wären stärker. Aber mein Weltbild wurde sehr früh und tief erschüttert. Ich habe seltsamerweise überlebt, bin erwachsen geworden, trage aber Folgen in mir. So sehr ich mich bemühe, ich werde die Last nicht dauerhaft los. Mit den Abgründen der menschlichen Seelen habe ich mich - nolens volens - von Kindheit an beschäftigt, inzwischen also viele Jahrzehnte lang. Viele Jahre blieb es abwechselnd bei sprachlosem Reflektieren und Verdrängen, erst spät und unter Qual fand ich halbwegs passende Worte. Ein stabiles Urvertrauen hatte ich kaum: Ich hatte - abgesehen vom ersten Lebensjahr - nie eine wirklich unbeschwerte heile Welt. Die Täter stammten aus dem Umfeld, dem man vertraut. Bittere Erkenntnisse. Manchmal, wenn Erinnerungen unerträglich werden, kommt mir in den Sinn "Hätte es damals doch nur ein Ende gehabt, ich will nicht mehr" und "Eine kürzere Qual ist besser als jahrzehntelange Qual." Danach sage ich mir "Es hatte aber kein Ende" und "Was kann ich tun?" und "Kann ich überhaupt etwas tun?" --- Schlimme Erlebnisse prägen und verändern Menschen. Am eigenen Leib kennengelernte Qual verändert den Blick. Auch Anneli hätte sich zweifellos verändert, falls sie die Tat überlebt hätte. Ich betrachte sie als "Schwester im Geiste". Sie ist nicht weg, sie ist verwandelt, transformiert, ihr Wesen wirkt fort. Ich sehe sie als wunderbaren Schutzengel für Kinder und Jugendliche, denen auf Erden Gewalt widerfährt, denn genau das würde ich tun, falls ich damals nicht überlebt hätte. Sie reicht geschundenen Menschenkindern unsichtbar die Hand, sie tröstet, sie steht ihnen bei. Sie freut sich am glücklichen Lächeln, das sie bewirkt, und sie hat viel zu tun. Helfen wir Anneli? Können wir, die wir auf Erden weilen, ebenfalls eine Kleinigkeit tun? Jeder an der Stelle, wo er hingestellt wurde? Es gibt so viele geschundene Kinderseelen. Die Sanktion von Tätern ist wichtig, um halbwegs Gerechtigkeit auf Erden zu schaffen. Werden wir nach der Trauer den Blick erheben, und uns - je nach Kräften - einer geschundenen Kinderseele zuzuwenden, die liebevolle Zuwendung und Hilfe benötigt?
Jetzt ist es vorbei ! Dort müssen sie Müssen sie nicht mehr hin . Vielleicht , oder nur wenigstens ein bisschen können sie es als Abschluss betrachten , und sich ein wenig ausruhen ! Das wünsche ich Ihnen - Alles Liebe ❤️
Liebe Familie Risse,
in Gedanken bin ich wie so oft und heute ganz besonders bei Ihnen. Ich wünsche mir so sehr für Sie, das es Ihnen möglich ist wenigstens ein bisschen zur Ruhe zu kommen.
Ganz viel Kraft und Energie wünsche ich Ihnen. Ihre Tochter ist bestimmt sehr, sehr stolz auf Ihre Mami, Ihren Papi, Ihre Schwester und natürlich auch auf Ihren Bruder. Es tut mir so leid was Sie alles ertragen und erdulden müssen. Fühlen Sie sich aus der Ferne ganz still umarmt.
Ruhe in Frieden liebe Annelie- Marie.
Timo Scziegel, Potsdam
schrieb am 05/09/2016 um 19:52
Liebe Familie Risse, ich hab lange nichts geschrieben. Aber ich war immer hier. Auf meinem IPad sind zwei Karteikarten immer offen, eine für Ihre Anneli und eine für Hannah Wideck. Zwei junge Mädchen die ich nicht kannte, aber nie vergessen werde. An dem heutigen Tage ist ein Urteil gefallen. Ich will darauf nicht eingehen. Nur... Es ist eine Erleichterung. Sie wird Anneli nicht zum Leben erwecken. Die beiden Taugenichtse streich ich ab heute heute aus meinem Kopf.
Ich habe Hannah seit 9 Jahren nicht vergessen und ich werde auch Anneli und natürlich Sie, Ihre Familie nie vergessen.... .
Liebe Familie Riße,
der heutige Tag ist nun das vorläufige Ende dieses für Sie sehr belastenden Prozesses. Nicht mal dort hatten diese feigen Bestien den Anstand sich Ihrer Tat in Worten zu stellen. Nur andauerndes zermürbendes Aufrollen und Zusammenstückeln der schrecklichen Tat an ihrem Kind.
Ich bin das ganze Jahr im Gedanken an Sie und Annelie und kann bis heute nicht verstehen, was das für schreckliche Subjekte waren!
Das Urteil ist ein Hohn, aber die gerechte Strafe werden diese Gestalten im Gefängnis und im Geiste ihr Leben lang erfahren. Wenn ich Ihre Beiträge und die Beiträge der Menschen lese, die Annelie unmittelbar kannten, kann ich nur schreiben, sie war sehr einfühlsam und so tierlieb! Ich bin oft auch so wütend, dass Gott so etwas zulässt! Auch ich habe einen Sohn etwa in ihrem Alter.
Im Gedenken an Annelie und Ihnen noch viel Kraft! Alles, alles Liebe
Ich bin immer bei Ihnen, auch wenn ich Sie persönlich nicht kenne!
Natassa Reinholdt (Oberursel im Taunus/ Hessen)
Sehr geehrte Familie Riße, liebe Angehörige und Freunde/Freundinnen
Nach dreihundertachtundfünfzig Tagen, in denen Sie die Hölle durchleben mussten, erfüllt mich die Nachricht über das Urteil über diese "Subjekte" mit großer Erleichterung.
"Gerechtigkeit (wenn man dies so nennen kann)" wurde endlich genüge getan.
Trotz allem wird dies aber sicherlich nur ein kleines Pflaster auf der Wunde sein, die Ihnen am 14. August 2015 auf solch schreckliche Weise beigebracht wurde.
Ich möchte, dass Sie wissen:
Anneli-Marie wird nicht vergessen werden. Sie werden nicht vergessen werden.
Sie sind in den dunklen Stunden nicht allein.
Gezeichnet
- Michael Vieider
Liebe Familie Riße, mit großer Anspannung habe ich auf das Urteil gewartet und muss jetzt sagen, dass es mir unter den gegebenen Umständen angemessenl und eines Rechtsstaates würdig erscheint. Natürlich hätte auch ich mir eine tatsächliche lebenslange Haft für beide Täter gewünscht. Bei aller Emontionalität sollte man aber nicht vergessen, dass das Urteil einer eventuellen Revision standhalten muss, welche für Sie eine neue enorme Belastung darstellen würde. Markus B. wird allem Anschein nach nicht mehr in den Genuss der Freiheit kommen, und das ist gut so. Norbert K. wird, so er denn die volle Zeit absitzen muss, als alter Mann das Gefängnis verlassen, und so wie ich das sehe, auch ohne Perspektive. Zudem haben offensichtlich Täter dieser Ausprägung im "Knast" kein schönes Leben, und das mit Recht. Ich bewundere Sie für Ihren Mut und Ihre schier unmenschliche Kraft, die Sie für Anneli auch in diesen Prozess eingebracht haben. Die verbalen Ohrfeigen, die Sie, Herr Riße, den beiden Unmenschen verpasst haben, sprachen mir aus tiefer Seele. Ich zolle der Richterin Respekt, die sich nicht von den perfiden Strategien der Verteidiger hat irritieren lassen. Ebenso zolle ich der Strafverteidigerin Sylvia S. für ihren Beitrag in diesem Gästebuch Respekt, die Kritik an ihren Kollegen für ihre schäbige Verteidigungsstrategie übt. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass Sie , liebe Familie Riße, nun ein wenig zur Ruhe kommen und eines Tages auch wieder ein halbwegs "normales" Leben führen können. Ich habe es schon einmal erwähnt und möchte es wiederholen: S i e haben Menschen, die Ihre Liebe brauchen und die Ihnen ihre Liebe schenken. Gott beschütze Sie.
War das heute ein gerechtes Urteil? Wurde es Annelis Schmerzen gerecht-ich finde in beiden Fällenn nein. Für Entführung mit Tod des Opfers hätte es mindestens 10 Jhare geben müssen.Und ohne ihn hätte es keine Entführung geben können und auch er mußte wissen,das Anneli sie wiedererkennen würde.Mitgfangen,mitgehangen hieißt es im Volksmund. Klein hart wie auch immer am Mord und nicht nur an der Entführung Mitschuld.Im Hinblich auf K (wie Kanailie) handelt es sich um ein krasses Fehlurteil. Typisch Deutschland-im Knast arbeitet man schon an seiner Resozialisierung.) Denk ich an Deutschland in der Nacht-schon bin ich um den Schlaf gebracht
Liebe Familie Riße, selbst die lebenslange Strafe ist Zuwenig ! Für Ihr Leid gibt es keine gerechte Strafe die diese abartigen Menschen bekommen könnten. Mich bewegt diese grausame Tat so sehr. Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft für Ihren weiteren Lebensweg.
Ich gedenke Ihrer Tochter Anneli ❤
Meine Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen in diesen tief schwarzen Stunden. Für so ein feiges und abscheuliches Verbrechen gibt es keine gerechte Strafe, nur die Gewissheit dass er niemandem mehr Schaden kann. Enttäuschend, dass seinem seelenlosen Lakaien nicht das gleiche Schicksal zu Teil wird.
Schreibe aus der Schweiz habe Ihre Homepage immer wieder besucht und es ist einfach zu bewegend. Muss leider jedesmal weinen wenn ich Ihr Gedicht lese und Ihr Liebe spühre . Habe auch eine 8 Jahre alte Tochter und bewundere Euch wie Ihr es zusammen schafft diesen absoluten Albtraum zu überstehen. Hätte die Kraft nicht dazu...alles liebe und viel Kraft weiterhin an jedem kommenden Tag...
Andrea
Liebe Familie Risse, ich weiß gut wie schlimm der schmerz ist, wenn ein geliebter Mensch einfach ohne vorwarnung von einen gehen muss. Meine aufrichtige Anteilnahme
Liebe Familie Riße, das schreckliche Schicksal Ihrer geliebten Tochter Anneli ist nicht in Worte zu fassen. Dass Menschen überhaupt zu so einer Tat fähig - stößt an unvorstellbare Grenzen. Für diese Kreaturen gibt es keine gerechte Strafe. Ihre geliebte Annelie-Marie wacht über Sie bei den Engeln und bleibt immer in Ihren Herzen ❤ Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Liebe und viel Kraft
Sehr verehrte Frau Riße,
sehr verehrter Herr Riße,
Ich habe gerade im Fernsehen die Urteile mitbekommen und hoffe aus tiefstem Herzen, dass nunmehr ein bisschen Ruhe in Ihr Leben kommt.
Ich habe eine 29-jährige Tochter, die ein tolles und erfolgreichesLeben führt, zu der ich aber leider im Moment keinen Kontakt habe. Das macht mich schon oft sehr traurig. Leider gelingt es mir nicht, den unsagbaren Schmerz, den Sie aushalten müssen, nachzuempfinden.
Ich wünsche Ihnen unendlich viel Kraft - bestimmt schaut Ihr Mädchen von oben zu Ihnen und möchte, dass Sie auch ab und zu wieder lächeln können - fühlen Sie sich ganz lieb umarmt !!
Liebe Ramona, lieber Uwe Riße, die vergangene, schweren Monte sind nun vorbei. Der Prozess ist Geschichte, die Mörder sind verurteilt, für K. Nicht nachvollziehbar. Jetzt sollten Diese Monster im Knast nur gute Freunde bekommen. Jeden Tag müssten diese Kerle ans Kreuz genagelt werden. Gerechtigkeit wird es nicht geben. Ein geliebter Mensch ist genommen worden. Trauer und Wut bleiben. Es ist immer noch unfassbar für mich. In Gedanken bin ich bei Ihnen und bei Anneli Marie.
Liebe Familie Riße,
ich bin sehr erleichtert über das Gerichtsurteil.
Nun wünsche ich Ihnen aus tiefstem Herzen, dass Sie zur Ruhe kommen können. Sie haben
alles Menschenmögliche für die Würde von Anneli und Gerechtigkeit vor dem Gesetz getan.
Sie sind eine wundervolle Familie!
Passen Sie gut auf sich auf - Gott schütze Sie auf Ihrem Weg
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