Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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4291 Einträge
Simone schrieb am 10/12/2017 um 14:57
Liebe Familie Risse, gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen liebe Menschen, mit denen Sie gerne Zeit verbringen, die Sie stützen und immer wieder Trost spenden. Ihre wunderbare Anneli-Marie wird ganz bestimmt grenzenlos über Sie alle wachen. Immer wieder bin ich gedanklich bei Ihnen, besonders in ruhigen Momenten. Simone
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Liv schrieb am 10/12/2017 um 12:40
Liebe Familie Riße, ich wünsche Ihnen einen erträglichen Advent. Anneli, ich hoffe, es geht dir gut, wo du jetzt bist. Nach wie vor kann ich nicht verstehen, was dir zugestoßen ist und wie man einem jungen Mädchen so etwas antun kann. Du hättest irgendwann im Kreise deiner Enkel einschlafen und nicht so früh allein an diesem Ort unter solch grausamen Umständen sterben sollen. Wobei ich hoffe, dass du in Gedanken nicht allein warst, sondern der Liebe deiner Familie und Freunde gewiss warst. Deine Eltern haben für Ihren Umgang mit dieser Katastrophe meine Bewunderung. Ich denke oft an Sie! Liv
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EineVonVielen schrieb am 04/12/2017 um 18:27
Immer mal wieder schaue ich in dieses Buch des Drandenkens. Selten schrieb ich selbst, nahm aber all so viele Worte anderer hier in Stille auf. Trauer und Anteilnahme sind einsame Wege, die jeder auf die seine eigene Weise geht, gehen muss. Mag sein, die Trauerphasen sind psychologisch erforscht, laufen in ähnlichen Pfaden - dennoch, sie sind alleine zu gehen, Anteilnahme nur Pflaster der Seele. Beim Hineinblick heute fiel mir auf, dass es da aber einen gibt, der in diesem Gedankenbuch anders blättert. Dies immer wieder, indem Beiträge anderer direkt kommentiert werden, in dessen eigener Sicht gewertet werden, sogar andere Schreibende direkt namentlich angesprochen werden. Ein Forum wie dieses, das ja allein Anneli ‚gehört‘, ist aber kein Kommunikationsersatz. Unangemessen also, andere im so persönlichen Weg des Trauerns, Drandenkens direkt anzusprechen. Dieses Buch ist kein Diskussionsforum, es ist ein stilles Buch, mit dem die Familie Annelis vielen den Raum gibt für ganz persönliche und somit unterschiedlichste Gedanken. Die Familie hält dieses Buch aus, ein einzelner Schreiber aber versteht diesen Raum anscheinend viel zu laut... Oder anders: Ich hoffe, dass dieser Einzelne sich erkennt und endlich damit aufhört, dieses Gedankenbuch für sich selbst zu missbrauchen.
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Katrin schrieb am 03/12/2017 um 17:09
Gerade jetzt in der Advents-und Vorweihnachtszeit, wo die Familien miteinander besinnlich feiern, fehlt Ihnen Ihr Engel Anneli-Marie sicherlich ganz besonders. Ich habe gerade das Klavierspiel wieder angehört. So kann nur ein ganz besonderer Engel spielen. Mögen Sie , liebe Familie Riße und wir Alle, ein besinnliches, friedliches Weihnachtsfest in Gedenken an Ihre geliebte Anneli-Marie verbringen. SIe wacht jeden Tag über uns.
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Hans-Georg Grundner schrieb am 30/11/2017 um 16:31
Ich hatte viele Wochen lang meinen Computer nicht ( war abgestürzt, niemand konnte ihn reparieren). Deshalb die lange Sendepause. - Aber was mir viel wichtiger war: ich habe immerzu an Anneli und Sie, liebe Familie, gedacht. Das gehört jetzt einfach zu meinem Leben. Bleiben Sie stark und versuchen Sie das Leben zu meistern. Hans-Georg Grundner
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Maddie schrieb am 29/11/2017 um 22:18
Liebe Thea, danke für Deinen Eintrag, du sprichst mir aus der Seele... jedes deiner Worte kann ich nur genauso wiedergeben. Anneli im Herzen.
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Melanie Saatze schrieb am 26/11/2017 um 22:27
Ich kann mich der Darstellung von Thea nur anschließen. Anneli wird weiter wirken, sie wäre so stolz auf ihre Familie. Ich wünsche ihnen Frieden und Kraft liebe Familie Riße.
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Thea schrieb am 20/11/2017 um 13:39
Ich gehöre zu den vielen hier, die Anneli nicht gekannt haben, die dennoch jeden Tag an sie denken, seit sie von ihr wissen. Ich lese alle Einträge in diesem Gästebuch, manche mit einem kleinen Stirnrunzeln, andere mehrmals und nochmal, weil ich, wäre die Idee meine gewesen, versucht hätte, es auch so zu schreiben. Die Bilder von Anneli habe ich im Kopf. Manchmal denke ich, ich habe sie in der Stadt gesehen. Manchmal, beim zweiten Hinsehen, waren es nur die langen dunkelblonden Haare eines Mädchens, die im eigenen Kopf eine Brücke zu Anneli gebaut haben und mehr Ähnlichkeit ist gar nicht vorhanden. Das Hochladedatum eines Videos, das ich im Netz anklicke, hat plötzlich Bedeutung. Videos aus dem Jahr 2014 kann ich genießen, doch je näher sich eine Zahl der zweistelligen Tage im August 2015 annähert, desto weniger möchte ich es anschauen. Es heißt in der unteren linken Ecke August 2014 und ich denke daran, dass noch ein Jahr Zeit ist. Um etwas zu tun, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um ihr Leben zu retten. Es heißt in der unteren linken Ecke August 2017 und der Gedanke ist zwei schreckliche Jahre zu spät. Ich kann nicht sagen, warum bei all den Grausamkeiten quer durch die Welt Anneli-Marie so eine große Auswirkung auf mich hat. Vielleicht kann ich es doch sagen und unterlasse es, weil ich kein Recht habe, mich mit denen auf eine Stufe zu stellen, die sie kannten. Die Vorstellung von ihrem Tod brennt hier in der Ferne, die unkorrekte, graue, reißende Vorstellung aus nächster Nähe kann von niemandem auf Papier gebracht werden, der zu jedem Zeitpunkt der Stunden, Tage, Wochen, Jahre danach woanders war als im inneren Kreis. Ich bin lange aus der Kirche ausgetreten, die Abwesenheit eines Gotts welcher Religion auch immer scheint mir so spürbar wie der kleinste Schmerz und wer großherzig den Begriff Vergebung in den Mund nimmt, vergisst, dass sie nur fühlenden Menschen geschenkt werden kann. Menschen, die ein zugefügtes Unrecht nicht wollten, die niemals jemandem weh tun wollten, die das Schicksal selbst bestraft hat, weil sie mit ihrem Leid und dem so vieler anderer leben müssen. Monstern muss weder vergeben werden, noch braucht es eine Diskussion, wie christlich Vergebung in diesem Fall wäre. Ein Mord wie dieser steht nicht frei für eine weitere Debatte um die Täter-Herzen. Die Welt war im Moment ihres Ausbruchs gottverlassen. Da ist nichts, in diesen Männern, da wird niemals etwas sein und kein Wort kann den Ausmaßen der Widerwärtigkeit gerecht werden. Sie haben keine Namen, keine Identitäten und sollte sie das irdische Leben irgendwann nicht mehr beschützen können, hoffe ich auf Dinge, die hier ausgesprochen nicht hingehören. Die Kraft und das Leitbild der Familie, das Erstehen der Stiftung und des Engels, es ist der einzige und größte Gegensatz zu der Tat, welcher das hübscheste Mädchen zum Opfer fallen musste. Weil ich sie nicht kannte, kann ich mir keine weiteren Beschreibungen anmaßen. Aber ich denke jeden Tag an sie, kann und werde nicht damit aufhören. Im kommenden Jahr möchte ich ihr Grab besuchen. Ich habe es schon so lange vor, wusste immer nicht, ob ich als Außenstehende sollte und darf. Nun steht es fest auf der Liste für 2018. Vielen Dank für dieses Buch und die Möglichkeit, darin zu schreiben.
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Florian H. schrieb am 18/11/2017 um 7:42
Für immer Unvergessen !
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Agnieszka schrieb am 17/11/2017 um 22:19
Heute schlenderte ich durch eine Einkaufsstraße als mir zwei junge Frauen entgegenkamen. Sie unterhielten sich, schauten auf ihr Smartphone und lachten. Ihr langes Haar leicht vom Wind verweht. Die Unbeschwertheit strahlte aus ihren Gesichtern. Ich denke sehr oft an Sie und Ihre Anneli - sie ist und wird immer sein. Das wissen alle, die um ihre Liebsten trauern. Alles erdenklich Gute für Sie.
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Susanne schrieb am 16/11/2017 um 14:16
Meine Gedanken betrafen ausschließlich das Thema und den Begriff Vergebung. Auslöser für meine Gedanken ist allein das Wort Vergebung, dass mich an einen grausamen Mordfall an einem Kind vor vielen Jahren erinnert hat. Hier hatten die Angehörigen in einem Interview geäußert, das sie dem Mörder vergeben haben und jeden Tag für diesen mit beten. Dies hat damals meine Gedanken zu dem Thema Vergebung hervorgerufen und lässt mich auch heute mit dem Wissen um Annelies grausamen Schicksal bei meinen Gedanken bleiben. Liebe Familie Rieße und alle mit Annelie Marie eng Verbundenen, ich wünsche Ihnen, dass sie Ihr Schicksal und Ihre unfassbare Ohnmacht mit all seinen Wirkungen weiterhin aushalten und Ihnen kleine glückliche Momente in Ihrer neuen Zeitrechnung Kraft geben mögen. Susanne
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Margit schrieb am 13/11/2017 um 18:24
in stillem Gedenken an Anneli-Marie ? Du bleibst unvergessen. Familie Schulz / Berlin
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Tanja schrieb am 10/11/2017 um 19:51
Liebe, liebe Sarah, welch wunderschöner Brief, den du an deine Freundin Anneli verfasst hast hier in diesem Gästebuch! Mit 14 Jahren so unglaublich reife, tiefsinnige und berührende Gedanken zu haben , die es dir gelingt in Worte zu fassen.... - es ist eine Hommage an eure Freundschaft! Es ist wunderschön deine Zeilen zu lesen, weil sie Anneli allen hier - auch jenen die sie nicht gekannt haben - so unglaublich nahe bringt. Man spürt sie richtig. Und es ist spürbar wie sehr deine Freundin in dir weiterlebt. Auf deinem Weg wünsche ich dir das Allerbeste, liebe treue Freundin! Tanja
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Lena schrieb am 10/11/2017 um 14:00
Ich hätte eine kleine Anregung. 😉 Nur, wenn Sie mögen. 😉 Ich fände es superschön, wenn man Annelis Stern bzw. seine Position hier wieder sehen könnte 🙂 Fände das wunderschön, weil es so eine tolle Geste von ihren Freunden war ?
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Ulrike schrieb am 03/11/2017 um 19:43
Nach einigen Tagen intensiven Nachdenkens möchte ich noch einmal auf meinen letzten Beitrag zurück kommen: Ich schrieb darin, dass es darum geht, zu verstehen. Das ist nicht richtig. " Für immer unfassbar!" ...das ist richtig! Mit drei Worten ist alles gesagt! Bedanken möchte ich mich auf jeden Fall bei Reinhold. Er hat mir mit seinem Beitrag aus der Seele geschrieben. Treffender hätte man es nicht zusammen fassen können. Das grausame Verbrechen an Anneli hat auch mein Weltbild verändert und mir gelingt es nicht, einfach so wieder zur Tagesordnung überzugehen, weil es keine Gerechtigkeit gab. Ohnmacht ist ein grausames Gefühl! Mir bleibt nur, mein Mitgefühl hier nieder zu schreiben. Kommen sie gut durch den tristen und dunklen November!
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Lena schrieb am 02/11/2017 um 12:30
Anneli ist einfach so atemberaubend schön... Sie war wirklich ein Engel auf Erden, ihre Ausstrahlung ist einmalig... ?❤
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Ulrike schrieb am 01/11/2017 um 20:39
Eigentlich hatte ich mich dazu entschlossen, auf den Eintrag von Susanne keine Antwort zu verfassen, weil ich ihre Denkweise nur zu gut nachvollziehen kann. Außerdem ist das hier ein Gästebuch und ich habe auch Angst, die Gefühle von Angehörigen, die ganz sicher mitlesen, zu verletzen. Es geht hier nicht ums Recht haben, sondern ums Verstehen. Aber wie soll man eine solche Tat, die an Sinnlosigkeit und Kaltblütigkeit nicht mehr zu überbieten ist, überhaupt je verstehen!?!? Antworten gab es ja eigentlich keine, der Aktenordner verhinderte sogar, Antworten aus der Mimik zu erhalten. Unfassbar! Was bleibt, ist Ohnmacht. Man selbst kann und darf als korrekter Bürger und gläubiger Mensch nichts ändern. Vertrauen auf unsere Justiz ist gefragt. Und auf Gott. Und wenn das plötzlich nicht mehr so einfach geht, weil dieses Verbrechen an der kleinen Anneli so unfassbar grausam war, dann stellt man plötzlich vieles in Frage. Und so kann ich die letzte Nachricht von Reinhold vom 25.10. nur unterschreiben, denn genau so geht es mir. Mein Leben hat sich verändert seit dem sinnlosen Tod von Anneli! Ja, es sind schon so viele Kinder in die Hände von Verbrechern geraten und mussten qualvoll sterben. Wenn man das recherchiert, kann man kaum noch schlafen und man ist regelrecht gelähmt von dem Gefühl der Wut. Warum jetzt gerade Anneli's Tod soviel in mir ins Wanken bringt, kann ich nicht genau beantworten. Vielleicht weil so viel von ihr berichtet wurde und weil Familie Riße so sympathisch und offen über alles spricht bzw. schreibt. Auslöser für das Wort "Vergebung" war wie bereits beschrieben der Film " Die Hütte - ein Wochenende mit Gott", den ich mir vor geraumer Zeit mit meinen Kindern angeschaut habe. Ein kleines Mädchen wurde darin Opfer eines Gewaltverbrechens und die Familie zerbrach fast an diesem Schicksal. Natürlich mussten wir alle sofort an Anneli und ihre Familie denken!!! Der Film behandelt zum größten Teil das Thema "Vergebung", was mich an meine persönlichen Grenzen führte. Meine Gedanken dazu beschrieb ich hier. Liebe Susanne, auch ich könnte nicht vergeben!!! So viele Nächte lag ich wach, habe die Botschaft des Films auseinander genommen im Kopf und versucht, das auf die Realität, auf die vielen getöteten Kinder zu münzen. Ich hab den Schmerz, den ich dabei empfunden habe, kaum ertragen können. Um so tiefer bin ich von der Haltung von Familie Riße beeindruckt. Anneli hatte ein vorbildliches Elternhaus, und das in vielerlei Hinsicht. Ulrike
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Unbekannt schrieb am 29/10/2017 um 8:17
Liebe Anneli, Liebe Eltern, Mehr als 2 Jahre fehlt sie in dieser Welt und es ist immer noch so sinnlos wie am ersten Tag. Manchmal gibt es Momente in denen ich mich frage, was Anneli gerade tun würde. Sicherlich wäre sie gestern Abend feiern gewesen und wäre jetzt aus ihrem Bett gekommen und hätte gefragt, was das für ein scheußliches Wetter ist.. Mit Sicherheit hätte sie auch erfolgreich ihren Führerschein bestanden und hätte jetzt ihr eigenes Auto. Wir können es uns nur erträumen, aber wir werden nie eine Antwort bekommen. Aber ich bin mir sicher, dass sie immer ein Auge auf sie hat, liebe Familie Riße. Herzlichste Grüße aus Dresden ❤️
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Reinhold schrieb am 25/10/2017 um 12:55
Mein letzter Eintrag war offensichtlich dazu angetan, Irritationen und Missverständnisse hervorzurufen. Sie haben vollkommen Recht , liebe Susanne, wenn Sie die Berechtigung, Vergebung oder Vergeltung zu üben, in erster Linie dem Opfer resp. den Opfern zusprechen. Anneli selbst kann leider weder das eine noch das andere tun. Aber sind wir nicht alle Opfer dieser beiden Verbrecher geworden ? Sie sind nach eigenem Bekunden zutiefst betroffen, spüren die Folgen der Tat persönlich, wollen sich aber nicht mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Das ist zu respektieren, wenn man Ihrer Interpretation folgt. Ulrike und ich sind aufgrund unseres Glaubens in Gewissensnöte geraten. Ich darf erwähnen, dass die Untat an Anneli mein Leben verändert hat; so, dass ich nach wie vor täglich mit dem Gedanken an Anneli und ihre Familie schlafen gehe und ebenso wieder aufstehe; so, dass mich immer wieder plötzliche Traurigkeit schmerzhaft überfällt, insbesondere dann, wenn ich fröhliche, unbeschwerte junge Menschen sehe; so, dass ich in meinem nicht kurzen Leben von tiefem Hass erfüllt wurde und immer noch werde. Immer und immer wieder quälen mich Fragen, auf die ich keine befriedigende Antwort finde: Warum wurde keine Sicherungsverwahrung für B. angeordnet ? Warum kommt K., obwohl als Mörder verurteilt, mit einer derart lächerlichen Strafe davon ? Warum hat die Staatsanwaltschaft ihre Revision zurückgezogen ?Warum ist das Gericht ganz offensichtlich einfühlsamerr mit den Tätern umgegangen als mit den Hinterbliebenen ? Ich kann mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass ein Täter vielleicht bald schon wieder in die Freiheit zurückkehrt und der andere vermutlich auch irgendwann wieder sein Leben geniessen kann. Ich werde jedenfalls alles in meiner Macht Stehende tun, um den beiden Nichtmenschen das Leben so schwer wie möglich zu machen, natürlich im Rahmen unserer Rechtsordnung. Und Familie Riße , insbes. Herr und Frau Riße ? Die Grausamkeit, sein Kind durch ein Verbrechen zu verlieren, steht der Grausamkeit der Tat als solcher in nichts nach. Sie hätten alles Recht der Welt, die Täter nicht nur zu hassen, sondern auch Vergeltung, auch durch Gewalt, zu üben. Und doch haben sich Frau und Herr Riße nicht blankem Hass, den Ulrike zu Recht als Gift für einen selbst bezeichnet, oder gar blindwütiger Rache verschrieben, nein, sie haben den Weg des Rechts beschritten und auf wenigstens ein bisschen Genugtuung durch den Richterspruch gehofft. Und haben ihn ebenso wie vermutlich viele andere Menbschen nicht verstanden. Die Aussage aber, nicht ein Unrecht durch ein anderes Unrecht vergelten zu wollen, zeugt von einer großartigen Haltung der Rißes und davon, dass sie sich trotz allen Leids etwas bewahrt haben, was weder Anneli noch sie seitens der Täter erfahren durften: Menschlichkeit . Ich hoffe, dass wenigstens das Vorhaben, die Täter finanziell zu ruinieren, von Erfolg gekrönt sein wird. Und , liebe Susanne, NEIN, ich würde und werde Markus Besser und Norbert Klein NICHT vergeben !
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Simone schrieb am 20/10/2017 um 17:38
Wieder ein Gedanke an dich, Anneli...der neblige, manchmal etwas düstere November steht vor der Tür. Aber dein Engel sieht bestimmt auch wunderschön auf deinem Grab aus, wenn die Sonne nicht scheint. Bleiben Sie stark, liebe Familie Risse, Ihre Anneli hätte sich das bestimmt gewünscht. Von Herzen liebe Grüße, Simone
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