Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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4291 Einträge
Sabrina Weber schrieb am 15/10/2017 um 21:49
Liebe Familie Riße, neulich habe ich Annelis Grab besucht und für sie eine Kerze angezündet. Der Engel ist sehr schön geworden und die Grabstätte ist insgesamt auch sehr schön. Als ich vor dem Grab stand, saß ein Grasfrosch längere Zeit auf der Platte und ich hatte das Gefühl, als wäre die Seele Annelis in ihm. Da mir Anneli seit Anfang an nicht aus dem Kopf geht, hatte ich das Gefühl, als wolle sie mir sagen, sie lebt, nur nicht hier auf Erden sondern im Himmel und das es ihr gut geht. Ich habe noch Fotos gemacht und nach 3 Tagen bemerkt ich erst den Frosch auf den Fotos. Ich weiß, daß die meisten Menschen an so etwas nicht glauben, aber vielleicht gibt es doch etwas zwischen Himmel und Erde. Liebe Grüße Sabrina
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Susanne schrieb am 02/10/2017 um 19:50
Liebe Annelie und Familie, ich habe lange nicht mehr geschrieben. Das letzte, was von mir an sichtbare Reaktion kam, war, dass ich Dir und deiner Familie als Fremde aus Mitgefühl im vorletzten Winter an dein Grab eine weiße Glasvase mit Blumen und Brief gewidmet hatte. Ich hatte auf dem Weg von Süddeutschland nach Norddeutschland extra einen Umweg mit meinem Mann zusammen zu deinem Grab gemacht. Ich bin weder bei Facebook noch in anderen Foren, ich bin einfach nur eine -wenn auch Fremde - von deinem Schicksal zutiefst Berührte. Vergebung, wie merklich in vorherigen Einträgen, ist wirklich ein ganz schwieriges zerreißendes Thema. Ein paar Gedanken dazu von mir: Ich würde mich damit nicht ausreinandersetzen aus folgendem Grund: Nur Anneli und jedes Opfer dieser Welt kann Vergebung erteilen. Warum sollte Vergebung von Zurückgelassenen gegeben werden, wenn wir doch gar nicht wissen, ob ein Opfer vergeben würde für das, was es erleiden musste. Würde meinem Kind etwas so Grausames angetan werden, würde ich niemals für mein Kind über Vergebung entscheiden, das würde mir gar nicht zustehen.. Ich muss doch davon ausgehen, dass ich mir mit Recht von meinem Kind sagen und vorwerfen lassen muss "Wie kannst du nur vergeben, bei den Schmerzen und der Todesangst, die ich hatte und bei dem, was mir genommen wurde". Es ist Annelie, welcher das höchste Gut, ein gesundes junges Leben, bestialisch genommen wurde. Ich denke, nur die Opfer dürfen entscheiden. Meine aufrichtige Anteilnahme für Annelie und die vielen Tränen Ihrer Familie und Freunde. Susanne
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R. schrieb am 02/10/2017 um 8:58
Es ist gut daß wir Anneli kennen lernen durften. Immer noch so oft denke ich an ihre geliebte Tochter. Die Gedichte der lieben Mama. Die letzten Worte zum weissen Engel wo man nichts mehr sagen kann. Und wenn ihr Klavierstück erklingt ist man für einen Moment wie in einer anderen Welt. Denn so viel verbindet sich mit diesem Musikstück welches einstmals im Verborgenen aufgenommen. Anneli, geliebtes Mädchen mit der Ausstrahlung eines Engels. Und solchen Fähigkeiten. Anneli hätte in der Welt so viel Gutes bewirkt, Menschen zum lachen gebracht, mit Musik dunkle Wolken vertrieben, und ganz bestimmt auch schwachen Menschen Mut gemacht und geholfen. Allein ihre Anwesenheit hat alles heller gemacht. Sie ist so extrem süß. Hell wie ein Frühlingstag. Aber für Sie ist sie immer nur ihre geliebte Tochter. Ihre kleine Maus und Freundin. So viele liebe Worte im Buch für Anneli, so berührende Gedichte und nachdenkliche Texte. Jeder Eintrag vom Herzen. Auch von empfindsamen Menschen welche nie mehr geschrieben haben. Und auch ich möchte so sehr, wie Reinhold es schrieb, dass all die Liebsten Anneli's in Zukunft nur noch Zuneigung, Respekt und Veständnis der Mitmenschen erfahren. Und trotz meiner vielen Worte im Buch für Anneli haben mich doch nie Bedenken verlassen ihnen zu schreiben. Was ihnen genommen wurde ist unfassbar. Das Verbrechen an Anneli ist zu unfassbar. Zu unvorstellbar. Zu böse. In meinen Augen das schlimmste aller Verbrechen. Daß es selbst Menschen wehtut welche Anneli nicht kannten. Anneli war 17 Jahre. Jede Bezeichnung dieser ungeheuerlichsten Verbrecher welche hier geäußert wurden ist mir viel zu gering! Aber Anneli soll im hellsten Licht stehen. Im hellsten Licht. Und so viele Fragen die wehtun. Warum werden Eltern in ihren Rechten der Anklage beschränkt obwohl ihnen Unfassbares widerfahren ist. Und warum werden sie wegen Bildern ihrer Tochter gemaßregelt in jenem Saal welcher sich dem Recht verpflichtet glaubt? Soll das Recht sein? Haben sie denn nicht alles Recht dieser Welt? Und wird er eines Tages richten? Wird er wirklich diese ungeheuerlichsten Verbrecher bestrafen welche sich hinter staatlichen Mauern verkrochen haben die wir irdische Gerechtigkeit nennen? Anneli ist 17 Jahre gewesen. So zart, so talentiert, hell wie ein Frühlingstag, freundlich zu jedem Menschen. Unfassbar was geschehen ist. Die größte Ungerechtigkeit dieser Welt. Es tut gut zu wissen daß es die Stiftung gibt. Und mit ihr Klaviermusik erklingt und Lebensfreude welche an Anneli erinnern wird, denn jeder Tag ist kostbar. Und doch wird Wehmut immer ein Begleiter der Stiftung sein. Einmal schrieb jemand vor langer Zeit, daß Mädchenlachen 17-jähriger Mädchen so schön klingt. Der schönste Klang in dieser Welt schon immer gewesen. Im Dezember möchte ich Anneli wieder besuchen, ihr die schönsten Rosen schenken welche ich finden kann. In stillem Gedenken an Anneli-Marie. Ganz still. Für immer unfassbar.
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N schrieb am 02/10/2017 um 7:16
Liebe Anneli-Marie, wir werden dich niemals vergessen 🙁 In Liebe..
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Ulrike schrieb am 30/09/2017 um 20:11
Wenn ich, wie so oft, in dieses Gästebuch schreibe, dann wünsche ich mir nichts mehr, als dass die Hinterbliebenen von der lieben Anneli in irgendeiner Weise Trost finden durch das Wissen, dass hier viele Menschen mit ihnen fühlen und trauern. Um so schöner, dass auch unter den Schreibern hier Trost gefunden und gegeben werden kann. Wie es mir und auch dem lieben Reinhold ergangen ist, ergeht es sicherlich vielen anderen Menschen hier. Ohnmacht, Wut, ja vielleicht sogar Hass bahnen sich ihren Weg, einfach so! Wie es ihnen damit geht, liebe Familie Risse, das vermag ich mir gar nicht vorzustellen. Anneli's Tod und der Tod von vielen weiteren unschuldigen Kindern hat in letzter Zeit immer wieder zu Debatten in meinem Freundes - und Verwandtenkreis geführt. Sind die Gesetze in Deutschland wirklich hart und gerecht genug? Ohnmacht! Wir können ja eh nichts ändern und müssen uns auf die Justiz und auf Gott verlassen. Und wenn Gott uns das Vergeben für alles Böse lehren will: Hilft es dann nicht den Tätern mehr als uns selbst? Klar; Hass und Wut sind Seelengift. Man trinkt es und hofft dabei, dass der andere stirbt. Passiert aber nicht. Man selbst geht vor die Hunde! Und wenn es unter diesem Gesichtspunkt zur Vergebung kommt, ist das nicht ein zu leichter Weg für die Täter? Anneli hatte auch keine Chance und bekam auch keine Gnade. Nichts beschäftigt mich in meiner freien Zeit gerade mehr als diese Fragen. Vielleicht ist das kein Thema für ein Gästebuch. Doch sollen sie wissen, dass sie mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht alleine sind. Anneli ist für immer in unseren Köpfen und Herzen! Einen lieben Gruß an sie alle, Ulrike
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Sarah T. schrieb am 30/09/2017 um 10:05
Liebe Anneli, Heute bin ich also 14 geworden? 14 Jahre würden wir jetzt zusammen hier wohnen? Doch leider bist du von uns gegangen, so früh. Ich vermisse die Zeit mit dir so sehr, komm doch einfach zurück und lass uns wieder reden, lass uns wieder zusammen Bus fahren, steck mich wieder mit deinem Lachen an, wink mir endlich wieder jeden früh, so wie immer. Doch leider muss ich mich damit abfinden, damit leben dich nie wieder zusehen, nie wieder mit dir Lachen zu können. Ich will doch nix weiter als dich zurück. Du weisst nicht wie glücklich ich wäre dich nach all der schweren Zeit wieder in den Armen halten zu können, ich glaube wir alle wären froh. Doch mein Schatz jede Träne die fliest, ist für dich. Ich war damals fast 12 und wollte es einfach nicht glauben das du von heut auf morgen nicht mehr da bist, doch heute mit meinen 14 Jahren realisiere und versuche ich alles nach 2 Jahren zu verstehen, doch ich komm immer wieder zum gleichen Ergebnis ich kann es nicht verstehen, niemand wird es je verstehen. Wie du von uns gehen musstest war mehr als grauenvoll. Ich verstehe es nicht warum man sowas macht? Aus Gier? Aus Habsucht? Aus Neid? Warum? Bitte verrate es mir ich will es doch nur verstehen. Warum musstest ausgerechnet du gehen? Warum nicht jemand anders? Diese Tat ist mehr als sinnlos, sie ist sinnloser als sinnlos. Ich hätte nie gedacht das Geld bei manchen Menschen so eine große Rolle spielt. Neulich in Deutsch sollten wir einen Aufsatz zum Thema „ist Geld alles was man braucht, ist Geld wirklich alles?“ schreiben, andere schrieben eine Seite, ich schrieb 3 Seiten weil ich durch diese Tat verstanden hab das Familie und die Gesundheit wichtiger ist als es Geld es je sein wird. Aber hey, Lii weisst du was mich richtig glücklich macht? Nein? Na dann pass mal auf: mich macht es jedes mal auf neue so unheimlich glücklich wenn deine Mama oder dein Papa lacht. Sicherlich ist es weder für deine Elli’s (wie du immer so schön sagtest) noch für deine Verwandtschaft oder für mich einfach jeden Tag zu lachen, aber ich weiss das du uns von da oben ganz viel Kraft gibst, das du immer auf uns aufpassen wirst, das du uns nie vergessen wirst und am glücklichsten bist wenn wir wieder ein Lächeln auf den Lippen tragen und nicht jeden Tag weinen. Selbst dein Papa hat zu mir gesagt: Anneli hätte das nicht gewollt das wir ewig um sie trauern sie will und glücklich sehen. Seitdem er das gesagt hat versuche ich das beste aus meinem Leben zu machen mit höhen und tiefen, aber immer im Gedanken an dich. All das was du nicht machen konntest machen ich jetzt, auch ich möchte mal mein ABI machen und weg von hier, auch meinen Führerschein will ich eines Tages machen. Einfach all das wozu du nie die Chance hattest. Ich denke und hoffe mal du weisst wer ein wichtiger Teil von mir geworden ist, seitdem du nicht mehr da bist, ja ich meine Paula. Paula ist einfach der wundervollste, süßeste, verschmusteste, liebste Hund der ganzen weiten Welt. Ja, sie vermisst dich bzw. Wir vermissen dich. wie du vielleicht siehst gehe ich mit Paula immer den Weg wo alles angefangen hat, wir bleiben immer kurz bei dir stehen, ich knie mich runter zu Paula und wir gucken gemeinsam in den Himmel, und dann rede ich mit dir, doch leider antwortest du nie und ich muss wieder einsehen die nie wieder zu sehen, auch wenn es schwer fällt. Doch bitte gib mir ein Zeichen wo du gerade bist, ich will nur sicher sein das es dir auch gut geht. Ich will wissen das du da oben auch nicht alleine bist. Ich hoffe du hast trotz allem immer ein offenes Ohr für mich und wenn ich dann erstmal im Himmel bin hab ich dir soviel zu erzählen, das glaubst du garnicht. Und wenn Silvester die Raketen in die Luft gehen, werde ich in Gedanken immer bei dir sein. Ich hoffe du hast es letztes Jahr gesehen. Jede Rakete in deine Richtung, zu deinem Stern, alles zu dir, alles im Gedanken an dich. Komm endlich wieder, nimm meine Hand und lass uns all das wieder tun was wir früher auch taten, es war so schön. Lass deine Haare wieder in dein Gesicht wehen. Reg dich wieder auf wenn irgendwas nicht so geht wie es sollte. Komm wieder… ich hoffe ich wache eines Tages aus diesem Albtraum auf und, meine Mama sagt mir das du lebst und das es nur ein Albtraum war. Bitte… lass dein Herz wieder schlagen… Alles von dir bleib da, wo es hingehört, in unsere Herzen. Du bleibst immer hier, zu hause, im Dorf. Dein Lachen bleibt tief in meinem Herzen. Dein Winken bleibt in meinem Herzen. Unsere Gespräche, unsere Geheimnisse,… alles bleibt ganz tief in meinem Herzen, FÜR IMMER. Aber ganz wichtig: du bleibst als ein wundervolles, wunderschönes, zauberhaftes, verrücktes,… Mädchen ganz tief in meinem Herzen mit 10000 Schlössern drumrum eingeschlossen, FÜR IMMER UND EWIG. Du bleibst… Könntest du noch reden, wäre da mein Wort. Könntest du noch singen, wär da dein Lied. Könntest du noch hören, wäre da meine Stimme. Könntest du noch sehen, wäre da mein Lächeln. Könntest du wieder kommen, wäre ich immer da wo du bist. Doch du bist und bleibst bei mir, um mich rum, tief in meinem Herz für Immer und ewig. Ich kann Tränen vergießen, weil sie gegangen ist, oder ich kann lächeln weil sie gelebt hat. Ich kann meine Augen schließen und hoffen das sie zurückkommen wird, oder ich kann meine Augen öffnen und sehen was von ihr geblieben ist. Mein Herz kann leer sein, weil ich sie nicht mehr sehen kann, oder es kann voll sein mit der Liebe, die sie mit mir teilte. Ich kann dem morgen den Rücken kehren und in gestern leben, oder ich kann dankbar für das Morgen sein, weil ich das gestern gehabt habe. Ich kann immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist, oder ich kann die Erinnerung an sie pflegen und sie in mir weiterleben lassen. Ich kann weinen und meinen ganzen geist verschließen, leer sein und mich abwenden, oder ich kann tun was sie sich wünschen würde: lächeln, die Augen öffnen, mich nicht aufgeben, nie den Faden verlieren, nie die Hoffnung aufgeben, … Fast 12 Jahre hatten wir zusammen verbracht, uns geliebt, zusammen gelacht. Sie war ein wichtiger mensch in meinem Leben, sie hat mir Mut und Kraft gegeben. Plötzlich wurde aus der Hoffnung, die Erinnerung an dieses wundervolle Mädchen. Jede Erinnerung ist wie ein der Eingang in ein neues Leben. Es bleiben Wunden und sie ist verschwunden, ich suchte überall, doch ich fand sie nicht. Zuvor wusste ich nicht was es heisst sich einsam zu fühlen… Ich wusste nicht was es heisst alleine da zu stehen… Jetzt wo du fort bist, weiss ich nicht so recht, ob ich lebe oder Träume. Ich warte immer noch auf den Tag, an dem alles wieder normal wird, an dem alles wieder gut wird. Auf den Tag an dem du wieder in mein Leben trittst. Ich weiss das er nicht kommen wird, dieser Tag, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und ich werde auf dich warten. Denn ich kann nicht ohne dich, auch wenn alle anderen noch da sind, es fühlt sich so falsch an wenn du nicht bei mir bist. Fehlt ein Mensch in einem haus, weil er von uns ist gegangen, wird ein Leid draus, von dem die Lieben sind befangen. Die glückliche Erinnerung, die ist ihr geblieben, ist eine Ergänzung zu all den Lieben. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass Gott hat sie gehen lassen, Wieso hatte er mir so einen Menschen wie sie gegeben, für den es sich lohnte zu leben? Das Herz aus der Brust heraus genommen, Ich sehe alles noch sehr verschwommen. Blut floss aus der Hinterbliebenen Wunde, es fließt immer noch seit vielen Stunden. Mit Nadel und Faden hatte ich das Loch zugenäht, doch es war längst zu spät. Das Feuer der Hoffnung, wie das Wasser aus dem herzen tropft. Sie fehlt mir, sie fehlt uns. sie fehlt wie Sauerstoff zum Leben, wie Wasser in der Wüste. Sie war alleine gefangen im Meer der Furcht und Qualen. Sie ist wie klares Wasser, für mich so lebendig, höchst erforderlich und höchst notwendig. Ihr Ruf noch Hilfe, wie er durch die Nacht schallt, Ihr Körper von eisiger Liebe umhüllt, Ihre Augen mit Tränen der Angst gefüllt. Das Schicksal nicht akzeptiert, was kommt bald- sie öffnet die Augen ein letztes mal einen kleinen Spalt. -Auf Ewig unvergessen -In Gedanken bei dir -Ich liebe dich Deine Sarah
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Heike schrieb am 28/09/2017 um 18:13
Liebe Familie von Anneli,ich finde es gut dass Sie dieses Gästebuch eingerichtet haben.So viele Menschen können Ihnen darin ihr Mitgefühl zeigen.Ich bin selbst Mama von 5 mittlerweile erwachsenen Kindern und Oma von 4 geliebten Enkelchen.Für meinen Mann und mich waren und sind die Kinder das Liebste auf der Welt und das wird bis zum Ende unseres eigenen Lebens so sein.Ihr Schicksal und der Verlust Ihrer fröhlichen jungen Tochter bewegt mich sehr.Ich wüsste nicht wie ich so einen Verlust jemals verkraften könnte.Und es ist so ungerecht,man verliert jeden Glauben an Gerechtigkeit.Wer gibt einem Menschen das Recht einem anderen das Leben zu nehmen?Einfach zu bestimmen,dass ein Mensch auf so grausame Weise stirbt?Ich könnte das niemals verzeihen.Ich wünsche Ihnen soviel Kraft wie möglich und dass es Sie trösten möge dass Ihre Tochter wunderbare Eltern hatte,die ihr eine glückliche Kindheit schenkten,dass Sie alles für Ihr Kind getan haben!Man kommt sehr ans Nachdenken.Wir haben uns vorgenommen jeden Augenblick mit der geliebten Familie zu genießen,denn sie ist das Kostbarste auf der Welt.Nichts zählt mehr und alles Materielle ist so unwichtig dagegen.Zeit zu haben füreinander,immer da zu sein für die Kinder,egal wie alt sie sind und auch für die Enkelchen.Ich wünsche Ihnen alles Gute,ich wünschte so sehr es gäbe da oben jemand,der alles ungeschehen machen könnte!Ihre Anneli hat einen festen Platz in Ihrem Herzen und obwohl ich Sie nicht kenne gilt Ihnen und Ihren anderen Kindern mein ganzes Mitgefühl!
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Ursula Thiel-Gärtner schrieb am 28/09/2017 um 15:56
Für Anneli-Marie "Nichts trennt uns" Ich lebe weiter an vielen Orten, an denen Du gelebt hast und hoffe, Du bist da. Ich denke an gemeinsame Zeiten, fröhlich und traurig und sehe Dich vor mit. Ich freue mich an dem, was Dich weiterhin erfreut hätte und sehe Dich mitlächeln. Ich gehe den Spuren nach, die Du hinterlassen hast und begegne Dir immer und immer wieder. Nichts kann uns trennen, weil uns so unendlich viel verbindet. Ruhe in Frieden
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Christiane Gabriele schrieb am 27/09/2017 um 21:43
...immer wieder wird hier im Gästebuch das Wort Mensch im Zusammenhang mit den Tätern benutzt. Es sind keine Menschen !!! Menschen zeigen Empathie ,Emotionen ,Reue , Einsicht usw. Im Gerichtssaal konnte ich aber nur zwei Monster wahrnehmen die auf den Tisch vor sich gestarrt haben und nichts weiter ....... ! Wir Gästebuch Nutzer schreiben uns hier vieles von der Seele was uns immer noch bewegt , nach über 2 Jahren. Aber diese Monster müssten eigentlich die langen Brief an Fam. Riße schreiben , um zu zeigen das doch noch etwas Menschliches in ihnen ist . Aber da passiert nichts , weil es keine Menschen sind ! Von einer normalen Gefühlswelt sind diese Ratten weit entfernt . Vergebung - Warum ???
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Reinhold schrieb am 21/09/2017 um 15:40
Ich bin sehr dankbar für den Beitrag von Ulrike v. 16.09. Während unseres Urlaubs durften wir am letzten Sonntag. im Regensburger Dom während des Gottesdienstes das allseits bekannte Gleichnis hören vom undankbaren Knecht, dem sein Herr seine Schulden erließ, der aber seinerseits nicht bereit war, seinem Schuldner gegenüber Vergebung walten zu lassen. Die anschließende Predigt hat mich dann doch ziemlich aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht. Nach wie vor bin ich erfüllt von Rache-, ja Hassgedanken gegenüber den Tätern und es vergeht nicht ein einziger Tag, an dem diese Gedanken mich ebenso beschäftigen wie die Trauer um Anneli. Und ebenso wie Sie, liebe Ulrike, stelle ich mir immer wieder die Frage: Verlangt Gott wirklich von uns die unmenschliche Kraft, Menschen, die unendliches Leid über Andere bringen, zu vergeben ? Und wenn wir das nicht können, haben wir dann das Recht, Vergebung eines schuldhaften Verhaltens, welches wir u.U. begehen, zu erwarten oder zu verlangen ? Und ich bin ebenfalls völlig überfordert mit einer befriedigenden Antwort, freue mich aber, dass ich nicht alleine mit dieser wortwörtlich herzzzerreissenden Fragestellung bin. Und noch etwas hat sich in meinem Gedächtnis festgebrannt: Vor 10 Jahren wurde die 14 jährige Hannah ebenfalls grausam ermordet. Ihr Vater antwortete in einem Interview auf die Frage, ob er den Täter hasse : Ich kann ihm nicht vergeben, aber ich hasse ihn nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass eine solche Einstellung vielleicht hilft, etwas Ruhe in das eigene Leben zu bringen, ohne sich zu überfordern oder aufzugeben.
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Liv schrieb am 21/09/2017 um 15:37
Unvergessen - wunderbare Anneli. Deinen Eltern wünsche ich weiterhin viel Kraft, dieses veränderte Leben zu meistern. Ich denke oft an Sie und an ihre Tochter.
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Simone schrieb am 19/09/2017 um 18:40
Auch wenn mein Alltag sehr voll ist so wie bei vielen anderen Menschen, kommen immer wieder mal Gedanken, die Dir gelten, liebe wunderbare Anneli. Von Simone
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Ulrike schrieb am 16/09/2017 um 18:07
Liebe Familie Risse, ich habe heute den Film "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" gesehen. Ein Mann, vorbildlicher Familienvater und Ehemann, verliert durch ein Gewaltverbrechen seine jüngste Tochter. Der lange Weg der Trauer, Schuld und Vergebung sind das große Thema. Ich hatte vom ersten Augenblick an das Schicksal von ihrer Tochter und somit auch von ihnen als Familie vor Augen. Ich war sehr aufgewühlt durch den Film, habe mich regelrecht durch den Tag gequält, weil die Vergebung, die am Ende des Films gewährt wird, mich überfordert hat. Wie kann man solch einer Bestie vergeben, der einem kleinen Mädchen das ganze Leben nimmt? Eine Familie in tiefe Trauer und Verzweiflung stürzt und nichts mehr so ist, wie es war!? Wie!???!!!? Ich bin ein sehr christlicher Mensch und halte mich an Gesetze und Gebote. Aber das Thema Vergebung war in diesem Fall / Film zu hoch für mich!!! Und wenn ich das schon so empfunden habe, wo es noch nicht mal mich persönlich betraf, wie sollen es dann betroffene Familien können? Ich habe, um ehrlich zu sein, viele Tränen vergossen während des Films und auch noch danach. Das, was für mich und viele andere Menschen nur ein kurzer Einblick durch den Film war in diese Thematik, ist für sie knallharte Realität. Ich empfinde tiefes Mitgefühl für sie alle und wenn man dann noch sieht, mit welcher Kraft sie ihren Weg gehen und noch so viel Gutes tun, dann möchte man sich einfach nur vor so viel Größe und Menschlichkeit verneigen! Bleiben sie weiterhin so stark, sie sind eine wundervolle Familie. Herzliche Grüße, Ulrike
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Thomas Kischko schrieb am 16/09/2017 um 15:47
Einsamkeit legt ihren Schleier um mich, der Stille verfallen versink ich im Traum, in Gedanken verloren erblicke ich dich, verspür deine Nähe im trostlosen Raum. Für einen Moment nur verweilt mir der Schein, dann bricht ins Bewusstsein die wirkliche Welt - das Schicksal, es hat mit dem Tod im Verein ein hartes, endgültiges Urteil gefällt. Die Bilder von früher in meinem Gedächtnis, durch Sehnsucht erweckt zu Visionen von dir, sie sind mir das teuerste Lebensvermächtnis, doch du, liebes Kind, du bist nicht mehr hier. Gewidmet der Familie Riße, in Ansehung ihres Verlustes, der nie vergeht. Thomas Kischko, Paulsdorf
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Lena schrieb am 14/09/2017 um 10:58
ANNELI ❤
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Christiane Gabriele schrieb am 05/09/2017 um 22:00
Vor genau einem Jahr wurde das Urteil verkündet ! Ein Urteil welches eine viel zu geringe Strafe für einen Mord enthält. Ein Urteil das für einen ( Rechts ) Staat ein Armutszeugnis ist ! Dieses Urteil wird nur den Tätern gerecht , für alle Opfer ist es nur ein Schlag ins Gesicht . Von diesem Schlag muss sich jeder Betroffene selbst wieder erholen ,so gut es geht . Die Täter werden betreut und es wird versucht sie zu resozialisieren. Menschen kann man versuchen zu ändern ,zu resozialisieren aber Monster die einmal gemordet haben ??? Man muss ja fast schon Angst haben das Norbert K. nicht noch einmal von sein Knastkumpels " bestraft" wird und er womöglich mit einer Halbstrafe davon kommt. Der " arme Mann" hat ja auch nichts gemacht , ist schon so alt, wird doch keinem etwas tun ,wenn er wieder auf uns Menschen losgelassen wird !!! So würde wahrscheinlich sein Anwalt argumentieren.Doch er ist gefährlich , hat sich von versprochenen 400.000 € blenden lassen und sein bisschen Hirn kompl. abgeschaltet . Er hat es einfach geschehen lassen, nicht eingegriffen , wo er so oft die Möglichkeit dazu hatte. Er ist ein rechtskräftig verurteilter Mörder und kommt mit einer so geringen Strafe davon ??? Die Staatsanwaltschaft musste sich im Februar 2017 die Blöße geben und die Revision zurückziehen , weil dieser Norbert K. einen Verteidiger hatte der nicht " Dienst nach Vorschrift " gemacht hat , so wie die beiden Pflichtverteidiger von Markus B. Sondern der auf nichts und niemanden Rücksicht genommen hat , jeden kleinen menschlichen Fehler ,der auch Justizangestellten passieren kann, ausnutzt um diesen charakterlosen Mitläufer vor einer langen Haftstrafe zu bewahren. Diese beiden Mörder müssten allein soviel arbeiten das die Anneli Marie Stiftung damit die geplanten Projekte finanzieren kann !!! Dazu hätten sie verteilt werden müssen . Aber NEIN sie sitzen im Knast und tun nichts . Charakterlose Schmarotzer ......
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Marie schrieb am 05/09/2017 um 19:40
DER TOD IST NICHTS Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich für dich war, bin ich immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Gebrauche nicht eine andere Lebensweise. Sei nicht feierlich oder traurig. Lache weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Ich bin nicht weit weg. Ich bin nur auf der anderen Seite des Lebens. Ich bin da. Charles Péguy
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Dr.Lukasz Robak schrieb am 05/09/2017 um 12:32
Liebe Familie Riße, als Vater einer kleinen Tochter denke ich ganz oft an das was euch zugestoßen ist. Ich denke an eure Tochter sehr oft und an den Schmerz, den ihr empfinden musst. Ich bewundere euch, dass ihr so stark seid. Ich denke eure Tochter wäre sehr stolz auf euch gewesen. Ich wünsche euch noch sehr viel Kraft und Mut. Es gibt sehr viele Menschen die an Euch denken. Alles Gute
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Anja Hausendorf schrieb am 19/08/2017 um 19:12
Liebe Familie Riße, jetzt, vor wenigen Tagen, jährte sich der Todestag von Ihrer Maus zum 2. Mal. unfaßbar, wie die Zeit vergeht. Der Schmerz und die Trauer um Ihre wundervolle Tochter aber ist so gegenwärtig, als wäre es eben erst passiert. Es wird für mich immer unbegreiflich sein, wie man einem jungen Menschen und somit auch der gesamten Familie so etwas Grauenvolles antun kann. Ich denke an Anneli und wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft! Ihre Anja Hausendorf
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Tanja schrieb am 19/08/2017 um 9:00
Liebe Familie Riße, grad laufen meine Tränen ununterbrochen. Ich habe Ihr Interview in der SZ gelesen. Es ist so traurig. Als Mutter einer erwachsenen Tochter kann ich den Schmerz so sehr nachvollziehen. Dennoch bewundere ich Ihre Kraft und Stärke. Ich bin sehr oft in Gedanken bei Ihnen . Irgendwann sehen Sie sich alle wieder. Bis dahin bleibt Ihre bezaubernde Tochter im Herzen . Ich Grüße Sie herzlich?
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