Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns von ganzem Herzen bei all denen bedanken, die in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl, ihre Anteilnahme und ihre Unterstützung ausgedrückt haben. Die überwältigende Anzahl an lieben Worten und Gesten hat uns in unserer Trauer und unserem Schmerz tief berührt. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie sehr uns die Wärme und Liebe, die wir von Ihnen erfahren haben, geholfen haben, mit dem Verlust unserer geliebten Anneli-Marie umzugehen. Ihre aufmunternden Worte und Erinnerungen an sie haben uns Trost gespendet und uns gezeigt, wie sehr sie von vielen Menschen geschätzt wurde. Wir möchten uns auch bei allen bedanken, die uns in dieser schweren Zeit unterstützt und begleitet haben. Ihre Fürsorge und Hilfe haben uns geholfen, inmitten der Dunkelheit einen Weg zu finden. Unser Dank gilt auch den Ermittlungsbehörden und allen, die daran beteiligt waren, Gerechtigkeit für Anneli-Marie zu suchen. Ihre unermüdliche Arbeit hat dazu beigetragen, dass die Täter vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Anneli-Marie immer in unseren Herzen tragen und die Erinnerung an sie in Ehren halten. Nochmals vielen Dank für Ihre liebevollen Worte und Ihr Mitgefühl.

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4291 Einträge
Katrin schrieb am 15/08/2018 um 20:10
Liebe Anneli, liebe Familie Riße, vor 3 Jahren wurde Dein Leben, liebe Anneli, einfach so ausgelöscht. Grausam und unfaßbar-- immer wieder und noch. So viele Menschen denken an Dich. Du bist uns ganz nah. Dein Schicksal hat uns berührt. Deine lieben Eltern und Deine Familie sind so tapfer und haben Dir mit der Stiftung und dem Engel ein ewiges Denkmal hier auf Erden geschaffen. Ich verneige mich vor ihnen. Ich sende Dir ganz viele liebe Grüße, da, wo Du jetzt bist. Ich habe zwei Kinder und einen Enkel und bin dankbar, daß ich sie zur Zeit um mich haben darf. In ewigem Gedenken an Dich, liebe Anneli.
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Christiane Gabriele schrieb am 14/08/2018 um 21:59
......vor 3 Jahren war es Namika mit " Lieblingsmensch " und heute ist es ein genau so schönes Lied von ihr " Je ne parle pas francais " was einen immer an Anneli Marie denken lässt , ob man möchte oder nicht , man kann es nicht trennen. Anneli hätte auch dieses Lied von Namika geliebt ! In den letzten 3 Jahren ist so viel passiert , nach der unfassbaren Nachricht folgten eine Leere und Hilflosigkeit ! Danach ein ( Straf ) Prozess der keine Gerechtigkeit für Anneli brachte und auch keine wirkliche Strafe für die Mörder !!! Zurück bleiben viele Bilder im Kopf , viele Worte ,viele Gesten , viele Versprechungen und auch viele enttäuschte Menschen ! Gesehenes und gehörtes kann man nicht verarbeiten oder nicht einordnen. Man hat Menschen um Hilfe gebeten , diese hätten etwas bewirken können , aber man wurde nur enttäuscht , weil in diesen Kreisen nur der Schein nach außen zählt und das man oft auf den Titelseiten erscheint ! Für Wunder muss man beten , für Veränderungen arbeiten . Nur Taten zählen , nicht hohle Worte ......
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R. schrieb am 14/08/2018 um 20:52
Liebe Anneli, heute habe ich wieder Deiner Klaviermusik gelauscht, wieviel Anmut. Habe Dich heute auch in Sora besucht. Mit roten Rosen für Anneli. So vielen Menschen wirst Du immer fehlen. Niemals werde ich verstehen, daß es Verbrecher gibt, denen ein 17-jähriges Mädchen nichts Heiliges ist. Auch nach drei Jahren denke ich immer jeden Tag an ihre immer geliebte Tochter Anneli Marie. Mädchen mit der Seele eines Engels. Sie wird unvergessen bleiben. Und ich glaube, daß der weisse Engel Anneli-Marie die Zeiten überdauern wird auf Ewigkeit.
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Simone Schönfelder schrieb am 14/08/2018 um 16:20
Liebe Familie Risse, auch nach 3 Jahren ist Anneli-Marie unvergessen. Und an diese 3 können Sie noch eine Null und noch eine Null und... anhängen. Denn eine Zeit des Vergessens kommt nur, wenn man sie zulässt. Der tolle Mensch Anneli hat aber nachhaltig bei Vielen etwas Großes bewegt. Bei mir in meinen Gefühlen und Gedanken ist es Achtung zu haben vor meiner Familie, Freunde, vor Menschen wie Ihnen und vor mir selbst. Danke, Anneli! Von Simone
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Brigitte Adam schrieb am 14/08/2018 um 14:53
Drei Jahre sind vergangen, es waren die schrecklichsten Tage meines Lebens. Wir haben gehofft, gezittert, gebangt und immer auf den erlösenden Anruf gewartet, Anneli ist wieder zu Hause. Und dann kam diese erschütternde Nachricht. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie man einem jungen Mädchen und der ganzen Familie so etwas antun kann. Anneli Marie du bist immer in meinem Herzen, Ramona und Uwe ich umarme Euch ganz fest. Gittl
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Michael Buchtmann schrieb am 14/08/2018 um 9:18
In Gedanken - bei Ihnen und Ihrer Anneli...............
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tina schrieb am 14/08/2018 um 9:01
Ich denke an dich liebe Anneli- Marie. Man kann es weder verstehen noch verzeihen aber eins verspreche ich dir. Niemals wirst du vergessen. Und obwohl mich dein so fruchtbarer Tod so unendlich traurig macht und ich mir wünschte es wäre nicht passiert und du würdest leben, so ergreifend ist es was deine Familie alles Positive, Schöne auf die Beine gestellt hat. Ich weiß das du es gut findest und stolz auf sie bist.
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Johannes und Maria schrieb am 14/08/2018 um 8:34
Liebe Familie Riße, wieder diese Tage im August- seit drei Jahren denke ich an ihre Anneli und an sie alle. Wie mag es ihnen heute gehen? Ich weiß es nicht, aber ich möchte ihnen sagen, dass ganz viele Menschen an sie denken, für sie beten und dass sie nicht allein sind- auch drei Jahre danach nicht... Gottes Segen wünschen wir ihnen, Halt und Sinn in der Familie, im Leben- trotz allem. Sonnenschein, auch in dunklen Momenten. Lichtblicke und Hoffnung, auch wenn die Trauer anders wird, aber nie vergeht. Gott hat das letzte Wort. Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint. So ist es. Anneli ist ein Engel. Ihre Maria mit Johannes
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René Zaspel schrieb am 13/08/2018 um 22:27
Sehr geehrte Familie Riße, drei Jahre sind vergangen und nein, die verdammte Zeit heilt keine Wunden. Auch für mich Fremden fühlt es sich so an, als wäre es gestern gewesen. ? Der heutige Artikel in der SZ macht mich zusätzlich traurig. Vorwürfe..... ja, die entstehen wohl automatisch, auch ich bin davon nicht verschont. Ich fahre oft den verhängnisvollen Weg und habe oft genug davon geträumt, diesen verdammten BMW von der Straße zu rammen. Doch wir wissen, daß es leider keine Chance gab, Ihre liebe Anneli rechtzeitig zu finden. ? Entsetzen, Unbegreifen und leider Ihr unermessliches Leid bleiben zurück. ? Doch ob heute nach drei Jahren, was sich wie gestern anfühlt, ob in 13, 30 oder .... Jahren, sie sind niemals allein, wir alle behalten Anneli im Herzen und vergessen niemals! Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe, Sie haben alles Menschenmögliche für Anneli getan und das tun sie noch immer. Ihr wunderschöner Name und ihr herzensgutes Wesen wird uns alle überdauern. Ich wünsche Ihnen von Herzen die Kraft, welche Sie ausstrahlen und wenn Sie das möchten, fühlen Sie sich bitte gern umarmt. Herzliche Grüße aus Striegistal. Die Kerze für Anneli-Marie leuchtet, sie wird niemals vergessen!!! ??
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Bernd schrieb am 13/08/2018 um 20:43
Liebe Anneli, vor genau drei Jahren um diese Zeit haben Dutzende Menschen nach dir gesucht, sie alle wollten dich finden und retten. Es ist ihnen sogar beinahe gelungen - aber eben nur beinahe. Vor genau drei Jahren um diese Zeit hast du gehofft und gebangt und wieder gehofft, leider vergeblich. Vor genau drei Jahren um diese Zeit beging ich die letzten Stunden meines Geburtstages und hatte deinen Namen noch nie gehört. Und trotzdem fing genau an diesem Tag die Verbindung zu dir an, an dem Abend, an dem ein völlig unbestimmbares, negatives Gefühl mich durch den Abend begleitete und bis zum nächsten Tag anhielt. Seit diesem Tag bist du mir, obwohl völlig fremd, verbunden. Und wie gesagt, ich komme noch mindestens einmal bei dir vorbei, wie versprochen. Will ja auch den Engel kennenlernen. Ich wünschte du wärest gerettet worden. Dann gäbe es dich zwar nicht für mich, dafür aber für alle Menschen, die dich liebten, noch lieben und in deiner Zukunft geliebt hätten. Und das wäre doch "echt die Krönung" 🙂 Der Familie wünsche ich, dass sie den heutigen Abend unter dem Strich in fröhlichem Gedenken bestreiten konnte.
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Steffi schrieb am 13/08/2018 um 19:06
Gestern erst lief ich über den Theaterplatz und blieb an Anneli-Maries' Foto stehen... 3 Jahre sind nun vergangen, ich erinnerte mich an diesen Tag als wäre er gestern gewesen... ehe ich mich versah, floss eine Träne über mein Gesicht. Ich kann einfach immernoch nicht begreifen was diese Scheusale diesem Mädchen angetan haben, der Gedanke zerreißt mir das Herz, ich bekomme Wut, empfinde Ekel, Verachtung! Ich zünde eine Kerze für dich an, Anneli, das Lied was du hörst ist auch nur für dich. Ich wünsche mir einfach nur, das alles wäre nie geschehen... Familie Riße, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft, Anneli wird niemals in Vergessenheit geraten.
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Charlotte schrieb am 13/08/2018 um 18:27
Sehr geehrte Familie Riße, auch wenn wir uns nicht kennen, möchte ich Ihnen heute einmal meine Gedanken schildern. Ich habe heute das Schuljahr für 36 neue Fünftklässler eröffnet. Vor dem Festakt besah ich mir die Kinder in ihrer Fröhlichkeit, Zerbrechlichkeit, Neugier und doch auch kindlicher Furcht vor dem neuen Lebensabschnitt. An zwei Dinge musste ich dabei besonders denken: meine eigenen Kinder (1 und 4) und an Ihre Tochter Anneli-Marie. Obwohl es viele Schicksalsschläge in Dresden gibt, hat mich keines so bewegt wie Ihres und das Ihrer Tochter. Fassungslos und unbegreiflich stellt sich mir der Gedanke, was sie durchleiden musste und sie dazu als Familie, als Eltern, als liebende Angehörige. Jeder Gedanke an Anneli und ihre Geschichte bewegt mich seit drei Jahren. Ich denke - obwohl mir persönlich unbekannt - oft an sie. Sie führt mir die Zerbrechlichkeit unserer Kinder und unser begrenztes Schutz-Bieten als Eltern vor Augen. Als ich dann heute nach Hause kam, sah ich das große Foto von Anneli in der Zeitung: was für ein schönes, junges, pralles Leben sinnlos vernichtet wurde. Welches Leid damit auf unendlich viele Menschen geladen wurde. Unfassbar, was Menschen tun können. Ich möchte Ihnen mein Mitgefühl und gleichzeitig Respekt aussprechen, was Sie mit der Anneli-Stiftung geschaffen haben. So hat Ihr unaufhaltbares Weggehen zumindest einen kleinen Wert erschaffen für andere Kinder und Jugendliche. Ein stiller Gruß
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Susann schrieb am 13/08/2018 um 18:19
In diesen Minuten denke ich an Dich Anneli 🙁 ich hoffe, es geht Dir gut, da wo Du jetzt bist.
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Melly schrieb am 13/08/2018 um 17:38
Ach Anneli.. genau jetzt sind es 3 Jahre.. Heute vor 3 Jahren die Entführung, morgen dann dein Todestag... 3 Jahre voller Sehnsucht und so viele Fragen die unbeantwortet bleiben. Die Gedanken was du vor 3 Jahren um diese Zeit mitmachen musstest machen mich traurig, und auch wütend. Es bleibt einfach unfassbar. Ich habe eine Kerze für dich angezündet und hoffe das es dir, dort wo du bist, gut geht. Wir denken an dich, du bist unvergessen! <3
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N schrieb am 13/08/2018 um 17:14
Heute vor 3 Jahren.... An diesen dunkelten Tagen finde ich keine Wort, um auszudrücken, was ich gerade fühle. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Anne-Maries Schicksal lässt auch mich nicht los. Seit 3 Jahren denke ich fast täglich an ihre unfassbare Geschichte. Im Jahr 2015 war auch ich gerade 17 Jahre alt. Auch mein Papa ist Bauingenieur.So ein junges Mädchen....sinnlos aus dem Leben gerissen. Mir versagen wirklich die Worte. Ich stelle mir immer wieder die Frage nach dem Warum. Warum ist das passiert ? Es ist so unwirklich, so sinnlos. Es zerreißt mir das Herz, wenn ich an an euch als Familie denke..wie ihr euch gerade wohl fühlt? Ich muss die ganze Zeit an euch denken. Auch wenn ich wahrscheinlich keine passenden Worte, um euch Trist zu schenken, will ich zeigen, dass ihr nicht alleine seid ! Niemand von uns kann eure unendliche Trauer nur ansatzweise nachempfinden und dennoch denken sehr viele Menschen an Anneli. Sie hat so viele Menschen hier tief berührt. Was ihr in den letzten 3 Jahren ausgehalten und auf die Beine gestellt habt, ist schier unglaublich. Die Beerdigung, das große Medieninteresse, der Prozess, die tiefe Trauer, die wunderschöne Stiftung. So viel durchgestanden und gleichzeitig so viel erreicht ! Ihr seid bewundernswert. Anneli war ein wundervolles und herzliches Mädchen und das bleibt sie! Sie hatte ein tolles Elternhaus, ein erfülltes und schönes Leben. Ich muss ehrlich gestehen, dass sie meinen Charakter ein wenig verändert hat. Ich versuche in ihrem Sinne Nächstenliebe, Fröhlichkeit und Toleranz gegenüber anderen Menschen zu leben. Immer wieder denke ich an sie als einen engelsgleichen Menschen zurück. Ich hoffe wirklich sehr, dass die positiven Erinnerungen an Annelis Leben die Gedanken an diese unglaubliche Tat irgendwann überlagern können. Wir sollten alle, genau wie Anneli-Marie, Positivität ausstrahlen und gutes tun. Haltet durch ! Ihr werdet sie wieder sehen ! Auf eurem weiterem Weg wünsche ich euch noch ganz viel Kraft! ?? In tiefer, aufrichtiger Anteilnahme..
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Uta schrieb am 13/08/2018 um 11:52
Liebe Anneli, nun sind diese furchtbaren beiden Tage wieder herangerückt. Heute und morgen zünde ich Kerzen für Dich an und werde sie ins Fenster stellen. Oft muss ich an Dich denken und an Deine Familie, die so viel zu ertragen hat. Selbst einer gänzlich fremden Person wie mir setzen die Gedanken an Dein Schicksal sehr zu. Du wirst nie vergessen sein, Deiner Familie wünsche ich ganz viel Kraft und Liebe!
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Angela Tietze schrieb am 13/08/2018 um 10:56
Liebe Familie Riße, heute jährt sich der Tag wieder, der ihr ganzes Leben veränderte. Ich denke seit 3 Jahren immer wieder daran und möchte Ihnen mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Dieses Verbrechen lässt mich nicht mehr los und die Streichelzoomentalität gegenüber Tätern in unserem Staat finde ich skandalös. Warum werden Täter nicht entsprechend von der Gesellschaft geächtet? Warum werden sie oft auch bei kleineren Vergehen nicht benannt? Da heißt es Herr "R" aus "M" ! Aus Gründen des Datenschutzes werden auch die Täter geschützt und die Opfer fühlen sich ohnmächtig. Ich war 2014 in der Nähe des Ortes, nämlich in der Pension Kümmel während einer Weiterbildung untergebracht und meine Schwägerin ist in Zittau mit Frau Riße in die Schule gegangen. Nicht zuletzt deshalb bewegt mich ihr Schicksal. Bleiben Sie bitte weiterhin stark obwohl das unheimlich schwer ist. In Verbundenheit Angela Tietze Eckartsberg
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Lena schrieb am 13/08/2018 um 6:30
Zum 13. & 14. August denke ich an Anneli und die Geschehnisse vor drei Jahren. Sie bleibt unvergessen... Es berührt mich zutiefst, was Anneli passiert ist, in einem wunderschönen Sommer, auf einem idyllischen Feldweg, mit ihrem Hund - aus dem Paradies gerissen. Aber Sie, Familie Riße, haben alles getan, um sie zu retten, und darauf wäre sie sehr stolz! Da bin ich sicher. ???
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Reinhold schrieb am 12/08/2018 um 7:29
3. Jahresgedenktag BEGREIFEN kann man es nicht VERZEIHEN darf man es nicht VERGESSEN wird man es nicht
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Thea schrieb am 12/08/2018 um 1:24
Liebe Anneli, bald ist es wieder soweit. Seit es August ist, schaue ich auf den Kalender, hoffe irgendwie, dass dieser Tag mit deinem Todesdatum doch nicht kommt. Aber natürlich wird es das. Zum dritten Mal, nun schon. Dein Schicksal lässt mich nicht los. Jeden Tag führt mindestens ein Gedanke zu dir hin und ich frage mich in einer endlosen Zeitschleife dutzende Fragen, die keiner mir beantworten kann. Ich denke an deine Familie und daran, wie sie den nahenden Tag verbringen wird. Ich denke an die wohlgenährten, gut versorgten Mörder und wundere mich nicht, wenn ich glaube, dass es spurlos an ihnen vorübergehen wird. Man liest hier so oft von Demut und Sinn und Gottes Segen und, dass Selbstjustiz keinen Zweck erfüllt. So viel davon mag stimmen. So viel anderes wiederum … . Wieso dürfen sie weiterleben, wenn du es nicht kannst. Was ist das für ein Tausch, sie gegen dich. Wie kann es sein, dass so etwas möglich ist. Dass so etwas ungestraft bleibt. Was passiert hier, immer und immer wieder. Man liegt wach und weiß es nicht. Man ist beschäftigt und verdrängt es, so lange, wie die Beschäftigung andauert. Kaum etwas hält mich so gefangen wie das, was dir angetan wurde. Man kann dieses Grauen kaum antasten. Man hat Tränen in den Augen, obwohl man in sicherer Entfernung wohlbehalten und geliebt in seinem Bett liegt. Man fühlt sich ein Stück weniger hier zu Hause. Denn wohlbehalten und geliebt, das warst du auch. Doch das hat zwei von denen nicht aufgehalten. Und auf einmal war dieser Ort nicht mehr wiederzuerkennen. Menschen lachen, scherzen und verrichten banale Alltäglichkeiten. Es scheint alles normal und okay zu sein und manchmal fühlt es sich an, als wäre diese zweite Wirklichkeit, in der eine Grausamkeit die andere übertrifft, bloß eine Erfindung aus einem Roman. Und dann wieder ist es ganz nah, wie die einzige Realität, die stimmt. Dann kann ich das Lachen und die Scherze nicht verstehen. Ich kannte dich nicht, doch seit ich weiß, dass es dich gab, begleitest du mich. Ich möchte alle Gedanken dir widmen und keinen denen, die dich deiner Familie und jeder Möglichkeit geraubt haben. Ich schaffe es nicht immer. Dann will ich eine richtige Strafe sehen, etwas weit Schlimmeres als wenige sanfte Jahre hinter Gitter. Doch dass "sie" für mich jedes Recht auf ein Leben, oder sogar bloßes Dahinvegetieren verwirkt haben, ist nicht das Maß aller Dinge. Das bedeutet nicht, dass geschehen wird, was ich für richtig erachten würde. Ich werde weiterhin täglich an dich denken. Ich werde alle Einträge hier lesen und mir dein wunderschönes Klavierspiel anhören. Ich lese, was deine Familie jeden Tag aufs Neue schafft und meistert. Im Herbst besuche ich zum ersten Mal dein Grab, um endlich den weißen Engel zu sehen. Vielleicht, ...nur vielleicht..., hält das die Monster ein wenig auf Abstand. Vielleicht, auch wenn keine göttliche Macht mit dem Verbrechen an dir zu vereinbaren ist, ich nichts davon verstehe und mich gegen jede gutgläubige Schönrederei wehren will, kann es etwas helfen. Für alle Zeit solltest du im Mittelpunkt stehen. Dein Licht, nicht deren Dunkelheit. Ich wünschte so sehr, du wärst noch am Leben. Ich wünsche so sehr, deine Eltern hätten dich nie verloren und die Traueranzeige für dich hätte nie gedruckt werden müssen. Ich möchte so gern an alles glauben, was deine Schmerzen und das Leid deiner Familie lindert. Du hättest so vielen niemals auf diese Weise bekannt werden sollen. Wir alle sollten das alles gar nicht aufschreiben. Es steht mir nicht zu, dir irgendwelche Worte in den Mund zu legen. Was du gewollt hättest … was du nicht gewollt hättest. Du hättest dein Leben gewollt. Nur das. Nur das war nicht zu viel verlangt. Von hier aus kann man nur so wenig tun. Eigentlich so gar nichts. Man kommt sich so hilflos und dünn vor. Worte sind nur Worte, auch wenn man verzweifelt an ihnen herumbastelt, wenn man ständig versucht, sie in mehr zu verwandeln. Du berührst und bedrückst mich, jeden Tag. Die herzlichsten Grüße an deine Familie. Bis bald, am Engel.
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